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Märchenhaftes Litauen

Baltischer Staat schöpft aus großem Reichtum an Mythen und Sagen

Gerade in der kalten Jahreszeit entfaltet die alte Traditon, Geschichten von Angesicht zu Angesicht zu erzählen, ihren besonderen Charm. Der internationale Erzähle-ein-Märchen-Tag am 26. Februar widmet sich dem Brauchtum des Vorlesens und Erzählens. Ein Land, das aus einem äußerst reichen Schatz an Märchen, Mythen und Sagen schöpft, ist Litauen. Bei einer Reise durch das Land trifft man immer wieder auf alte Legenden.

Neringa und die Entstehung der Kurischen Nehrung


Die Litauer waren eines der letzten europäischen Völker, das christianisiert wurde. Deshalb kommen den Mythen und Sagen dort bis heute eine hohe Bedeutung zu. Die mystische Landschaft der Kurischen Nehrung, deren nördlicher Teil zu Litauen gehört, zieht Besucher sofort in den Bann alter Geschichten. Der Legende nach entstand der dünenbedeckte Streifen durch die schöne Riesin Neringa. Als der Wellengott Bangputys von der geplanten Hochzeit Neringas mit dem Herren der Burg Ventė erfuhr, türmte er aus Wut riesige Wellen auf der Ostsee auf. Um die Einwohner vor der drohenden Verwüstung durch die Riesenwelle zu schützen, schüttete Neringa kurzerhand einen großen Wall aus Sand auf. Fischer können seitdem ungestört im Haff fischen - geschützt von der Landzunge, die den Namen der schönen Riesin trägt.

Beim Hahnenschrei ist der Spuk vorbei

Wie ein begehbares Märchenbuch präsentieren sich Geschichten auf dem Raganų Kalnas, dem Hexenberg in Juodkrantė auf der Kurischen Nehrung. Auf dem bewaldeten Berg treffen Besucher auf Hexen und Teufel, Drachen und Könige. Gefährlich werden können ihnen die Wesen allerdings nicht, denn sie sind aus Holz geschnitzt. Zwischen 1979 und 1981 fertigten litauische Holzschnitzmeister 71 Skulpturen von Wesen und Helden aus litauischen Märchen und Legenden an. Durch die natürlichen Gegebenheiten ist der Hügel in zwei Teile geteilt – einen hellen und einen dunklen – der die Anordnung der Gestalten vorgibt. Während die Märchen im ersten Teil noch „guter“ Natur sind, werden die Skulpturen und Geschichten des zweiten Teils recht düster. Doch am Ende des Märchenweges werden die Besucher erlöst: Beim Hahnenschrei, so sagt man, ist der Spuk wieder vorbei.

Die Legende von den Bernstein-Tränen

Die bekannteste Legende Litauens ist mit Sicherheit die tragische Geschichte von Jūratė und Kastytis. Das romantische Märchen dient dazu, die Herkunft von Bernstein, dem litauischen Gold, zu verbildlichen. Die Meeresgöttin Jūratė und der Fischer Kastytis bewohnten gemeinsam ein Bernsteinschloss tief unten in der Ostsee, bis der Donnergott Perkūnas von der Beziehung zwischen der Unsterblichen und dem Sterblichen erfuhr. Zur Strafe zerstörte er das Schloss. Große Bernsteinstück seien die Überreste des einst prächtigen Schlosses. Bei kleineren Steinchen handele es sich um Tränen Jūratės. Jūratė begegnet Litauen-Besuchern an vielen Orten in Form einer Statue. Bis heute ist Jūratė ein beliebter weiblicher Vorname in Litauen. Auch andere Namen aus der Welt der Mythen werden immer noch gerne vergeben.

Litauisches Fremdenverkehrsamt
c/o AVIAREPS Tourism GmbH
Josephspitalstraße 15
80331 München
Tel.: 089 – 55 25 33 811
Email: litauen.de@aviareps.com
http://lithuania.travel

 


Veröffentlicht am: 11.02.2015

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