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Aufgespießt: Deutschlandbild

Was wir von anderen, was andere von uns wissen

(Helmut Harff / Chefredakteur) Die Medien sind in letzter Zeit massiv ins Gerede gekommen. Lügenpresse tönen die PEGIDA-Anhänger so laut, dass das Wort zum Unwort des Jahres gekürt wurde. Doch ist nicht doch etwas an der Medienschelte dran?

Was fällt uns zu Bangladesh? Ausgebeutete Näherinnen und Näher, hungernde Menschen, Überflutungen, Chaos. Doch stimmt dieses Bild? Ist Bangladesh wirklich und vor allem nur so?

An was denken wir beim Stichwort Afrika? Krieg, Kindersoldaten, Völkermord, Korruption, Hungertote, Aidstote, Ebolatote, Flüchtlinge. Sterben scheint die Hauptbeschäftigung der Afrikaner zu sein. Nimmt man die Medienberichte, so müsste Afrika schon menschenleer sein.

Und was ist mit Deutschland? Wir sind die Lokomotive Europas, wir haben eine ganz wichtige Kanzlerin, wir bauen die besten Autos, wir sind Reiseweltmeister, wir sind tolerant, wie sind Made in Germany. Doch ist das dass Bild, das man zeichnen muss? Was passiert, wenn die Medien in Bangladesh oder irgendwo in Afrika unsere Selbstdarstellungen, unsere Talkshows, unsere Medienberichte anders lesen, als wir das mögen?

Wir haben eine eiserne Kanzlerin, die will, dass alle am Deutschen Wesen genesen. Wir haben eine Kanzlerin, die zeigt, dass wir von Mode soviel verstehen, wie die berühmte Kuh vom Eierlegen. Wir Deutschen hungern, schließlich leben Millionen Menschen von staatlicher Unterstützung. Selbst die reicht nicht, um nicht zu hungern. Hunderttausende leben von Spenden, holen sich Lebensmittel und Kleidung von irgendwelchen Ausgabestellen. In Deutschland gibt es ein Millionenheer von Menschen ohne Arbeit. Um die zu verwalten werden Bürogebäude in den Ausmaßen gebaut, wie sie frührer Kirchen hatten.

Dagegen stehen Gotteshäuser leer, werden an Moslems verkauft, zu Wohnungen oder Konzertsälen umgebaut. Die Deutschen, so ist daraus zu sehen, sind ein gottloses Volk geworden, das nur noch an den Mammon glaubt. Wer glaubt, der ist uns zumindest suspekt, den wollen wir nicht, vor dem haben wir Angst.

Für Geld kann man sich in diesem Land alles kaufen. Man bekommt an fast jeder Straßenecke Frauen zu kaufen, man kann am Tag in einem Park gleich neben dem Buddelkasten Drogen kaufen. Wer eine neue Niere, eine neue Leber oder ein neues Herz braucht, der kann auch das alles kaufen.

Wer viel Geld hat, gut Fußball oder Tischtennis spielt, der muss nicht irgendwo auf der Welt um sein Leben fürchten. den bürgern wir sofort ein. Alle anderen Flüchtlinge sind uns egal, die wollen wir nicht.

Was sagen Medienberichte in unseren Medien den Menschen im Ausland noch über uns? Wer in die Medien will, wer dazugehören will, wer prominent sein will, muss schwul sein, Kakerlaken essen oder sich so nackt wie nur irgend möglich präsentieren. Köpfen stört da nur. Da wird es auch niemand in Bangladesh oder in Afrika wundern, dass unsere Weltenlenkerin das Internet für Neuland hält und man in einigen Jahren bei der Verfügbarkeit von Internet den Stand erreichen will, den sogenannte Entwicklungs- und Schwellenländer längst hinter sich gelassen haben.

Über eines wird man sich im Ausland sicherlich wundern: Darüber, dass das Land, was für den ersten und zweiten Weltkrieg verantwortlich zeichnet, seine Armee langsam verrotten läst. Doch das wäre ja wenigstens etwas positives am Deutschlandbild.

Sie meinen, ich haben ein völlig verzerrtes Bild von Deutschland gezeichnet? Vielleicht, doch sind die Bilder, die wir von Bangladesh, von Afrika und vielen anderen Ecken der Erde haben nicht mindestens genauso verzerrt?

 


Veröffentlicht am: 16.02.2015

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