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Wirtschafts-News vom 18. Februar 2015

Michael Weyland informiert

(Michael Weyland) Auf den ersten Blick verleiten niedrige Zinsen für Baufinanzierungsdarlehen zur Wahl eines geringen Eigenkapitalanteils. Geld ist vermeintlich günstig zu bekommen, warum also unnötig eigenes Kapital dazugeben. Doch der Schein trügt: "Erstens sind Banken eher restriktiver als risikofreudiger geworden und prüfen die Bonität weiter sehr genau. Zweitens nützen niedrige Zinsen nur, wenn die Tilgung parallel hoch angesetzt wird", erläutert man beim Baufinanzierungsportal Baufi24.de. Sonst droht eine Finanzierung mit gewaltigem Zinsanteil und extrem langer Tilgungsphase. Läuft die Zinsbindung aus und es wurde bisher wenig getilgt, kann das Zinsänderungsrisiko zu einem Problem werden. Eine hohe Tilgung von Beginn an mindert dieses Risiko und dient als Sicherheitspuffer, um eine starke Änderung der Rate abzufedern. "Ein solider Eigenkapitalanteil von 20 bis 30 Prozent ist immer noch die beste Variante. Außerdem gilt: Je geringer dieser Anteil ist, desto höher fällt der Zinsaufschlag für das größere Risiko aus", ergänzt man beim Baufinanzierungsportal. Auch hohe Sondertilgungen helfen die Last eines großen Finanzierungsanteils zu mindern und sollten in jedem Fall im Darlehnsvertrag festgehalten werden. Steht eine größere Summe Geld in naher Zukunft sicher bevor, etwa eine fällige Lebensversicherung, kann diese in eine Finanzierung eingeplant und so frühzeitig niedrige Zinsen gesichert werden.

Nur jeder zweite untersuchte Arzneimittelwirkstoff weist einen Zusatznutzen auf. Gleichzeitig fällt auf, dass Arzneimittel ohne Mehrwert beträchtliche Verordnungszuwächse haben. Dies ergab der AMNOG-Report der DAK-Gesundheit zur Arzneimittelbewertung. Nicht alle neuen Medikamente, die auf den Markt kommen, bedeuten insofern für den Patienten auch einen echten Fortschritt in der Therapie. Die Analyse berücksichtigte 58 Wirkstoffe in 64 Verfahren im Zeitraum bis 2013. Vier Jahre nach der Neuordnung des Arzneimittelmarktes zeigen sich  Ungereimtheiten. Das wichtigste Ziel der Reform war, dass Medikamente ohne Zusatznutzen deutlich weniger verordnet werden. Ein überraschendes Ergebnis des DAK-AMNOG-Reports ist jedoch: Auch wenn Arzneimitteln kein therapeutischer Fortschritt bescheinigt wird, werden sie häufig verordnet. So haben Wirkstoffe ohne Zusatznutzen innerhalb des ersten Jahres nach Veröffentlichung des  Prüfergebnisses beachtliche Verordnungszahlen und -zuwächse erreicht. 

Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter: http://www.was-audio.de/aanews/News20150218_kvp.mp3

 


Veröffentlicht am: 18.02.2015

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