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Morgengruß von Helmut Harff: Kaffee

Eine ganz persönliche Studie

Um es mit Loriot zu sagen: „Ein Leben ohne Kaffee ist möglich, aber sinnlos“. Ohne Kaffee geht bei mir nichts. Das fängt am frühen Morgen – in der Regel um 5 Uhr - an und endet erst am Abend. Ja, ich schlafe auch nach spätem Kaffeegenuss problemlos ein. Wenn nicht, ist garantiert der Kaffee nicht schuld. Im Gegensatz zu Hans Moser, der immer davon sang, dass er einmal eine Reblaus gewesen sein muss, muss irgend wann einmal so etwas wie eine Kaffeelaus gewesen sein.

Das ich so vernarrt in Kaffee bin, ist weder mein Verdienst, noch meine Schuld. Schon mein Opa war ein begeisterter Kaffeetrinker und nahm meinen Vater schon früh mit ins Kaffeehaus – und das in Berlin. Mein Vater trank bis ins hohe Alter fast ausschließlich Kaffee und mein Onkel arbeitete sogar in einer Kaffeefirma. Wen wundert es da noch, dass ich zum Kaffee-Junkie wurde.

Aufgewachsen bin ich mit „türkischem Kaffee“. Das ist der, bei dem der Kaffee direkt in die Kanne oder den Topf kommt und mit kochendem Wasser überbrüht wird. Der schmeckt mir auch heute noch am besten, auch wenn sich immer wieder Kaffeekrümel in irgend einer Zahnlücke verkriechen. Die noble Variante gab es am Sonntag oder zu irgendwelchen Festen. Das war dann der Filterkaffee. Überhaupt die Kaffeekannen: Es ist schade, dass die so aus der Mode gekommen sind. So eine schöne bauchige Porzellankanne ist ein echter Tischschmuck. Als Kind liebte ich die Tropfenfänger an der Tülle der Kanne. Die bräuchte man allerdings auch heute noch, denn ich kenne keine Kanne eine Kaffeemaschine, die nicht tropft.

Ja, die Kaffeemaschinen. Ich habe davon gleich mehrere in der Küche. Wenn mich meine bessere Hälfte nicht stoppen würde, so wären es vielleicht noch ein oder zwei mehr. Ich habe eine kleine Maschine für den täglichen Gebrauch, eine große, wenn mein Kaffeedurst besonders groß ist oder Gäste kommen. Dann gibt es noch zwei Ausführungen von Espressomaschinen – eine für den Herd und eine elektrische. Klar darf auch eine Pad-Maschine nicht fehlen, obwohl ich den Kapselkaffee nicht schätze. Doch ich bin ja nicht allein. Und dann gibt es da noch den kleinen aber sehr feinen Kaffee-Vollautomaten.

Wer nicht so vernarrt in Kaffee ist, wird sich fragen, was macht der Kerl mit so vielen Maschinen. Die Frage verstehe ich eigentlich nicht: Ich mache damit Kaffee – was sonst. Doch jede Maschine macht anderen Kaffee. Aus jeder Maschine kommt Kaffee, aber er schmeckt immer anders. Da gibt es die kleine und die große Kaffeemaschine für den Alltag. Für den Nachmittags-Genusskaffee sind die beiden Espresso-Maschinchen zuständig. Oh Gott, eigentlich sind das ja drei Stück. Die elektrische und eine für zwei und eine für vier Tassen, die auf die Kochplatte gehören. Und dann ist da noch der Vollautomat. Der kommt meistens dann zum Einsatz, wenn ich von meinem „gewöhnlichen“ Milchkaffee genug habe und einen besonderen Kaffee genießen will. Die Crema beim Vollautomaten-Kaffee ist einfach unschlagbar. Die Pad-Maschine benutze ich eigentlich nur, wenn ich ganz schnell einen Kaffee brauche oder wenn ich spezielle Kaffeesorten probieren will.

Klar, ich brühe mir hin und wieder noch einen Kaffee „türkisch“ und ich besitze noch einen alten Porzellanfilter. Sogar eine dazugehörige Kanne nebst dem Kaffeeservice gibt es. Leider wird die viel zu wenig aus dem Schrank geholt.

Ich mache mir jetzt meinen Frühstücks-Kaffee – schön stark und mit heißer Milch.

Ihnen wünsche ich ein genussvolles Frühstück – auch wenn Sie Teetrinker sein sollten.

 


Veröffentlicht am: 20.02.2015

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