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Neue Ansichten zu schönen Aussichten

Der Blaue Reiter und der Impressionismus

Kandinsky, Jawlensky, Macke, Klee oder Münter. Große Namen, die fast untrennbar mit der Künstlervereinigung „Blauer Reiter“ verbunden sind. Doch schon vor dem Zusammenschluss der Gruppe um 1911 entstanden in Auseinandersetzung mit dem Impressionismus einige Werke, die den späteren Weg zur Abstraktion ebneten. Auch Franz Marc, dessen Tod sich im kommenden Jahr zum 100. Mal jährt, befasste sich eingehend mit der Thematik, ehe er sich dem Expressionismus zuwandte.

Vom 22. März bis 19. Juli gewährt das Franz Marc Museum im Tölzer Land einen Einblick in diese von der Kunstgeschichte oftmals vernachlässigte Phase der Künstler. Mit rund 130 Werken, darunter 89 internationale Leihgaben, thematisiert die Ausstellung „Schöne Aussichten – Der Blaue Reiter und der Impressionismus“ zum ersten Mal die Zeit vor der Abstraktion. Das Museum ist von Dienstag bis Sonntag sowie an Feiertagen von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet 8,50 Euro. Die Kombikarte mit Schifffahrt über den Kochelsee gibt es für 14 Euro. www.franz-marc-museum.de

Abstraktion des Gegenstandes und Autonomie der Farbe – Die Künstler des „Blauen Reiters“ werden oftmals nur im Expressionismus verortet, ohne die Entwicklungen der einzelnen Maler dorthin zu berücksichtigen. Das Franz Marc Museum im Tölzer Land widmet sich jetzt erstmals und als bisher einziges Museum der experimentellen Phase zwischen 1901 und 1908/09, in der die späteren Mitglieder der Künstlergruppe sich ganz individuell mit dem Impressionismus beschäftigten und zahlreiche kleinflächige Ölskizzen fertigten.

Das Einfangen der atmosphärischen Beschaffenheiten sowie das Arbeiten in der freien Natur des Tölzer Landes prägen die Werke, die als Leihgaben von deutschen und internationalen Museen dem Franz Marc Museum zur Verfügung stehen. Vergleichend werden den „Blaue-Reiter“-Künstlern die impressionistischen Maler Seurat und Signac und die deutschen Impressionisten Liebermann, Corinth und Slevogt an die Seite gestellt und somit der unterschiedliche Umgang der einzelnen Meister mit dem Impressionismus verdeutlicht.

Eine weitere Besonderheit der Ausstellung: Einige Werke wie zum Beispiel Kandinskys „Kochel-Blick auf das Gebirge“ von 1902 sind im Tölzer Land entstanden und zeigen Orte und Aussichten, die Gäste selbst besuchen können. Wer möchte, begibt sich mit einer Spezial-Karte auf die Spuren der Maler und vergleicht Originalblick und Künstlerperspektive mit eigenen Augen.

„Wir sind sehr stolz, eine so umfangreiche Ausstellung mit regionalem Bezug und internationalen Leihgaben präsentieren zu können, die eine ganz eigene Seite der ,Blauer Reiter'- Künstler zeigt“, sagt Dr. Cathrin Klingsöhr-Leroy, Dirketorin des Franc Marc Museums. Ob Kochelsee, Lainbachfälle oder Staffelalm, die Plätze im Tölzer Land, die einst die Künstler in ihre Werke bannten, faszinieren Besucher noch heute.

Tölzer Land Tourismus
Prof.-Max-Lange-Platz 1
83646 Bad Tölz
Tel.: 08041 / 505206,
info@toelzer-land.de
www.toelzer-land.de

Foto: Das Franz Marc Museum / Ursula Maier

 


Veröffentlicht am: 24.02.2015

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