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25.06.2018

 

 

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Mäntelchen sind Mumpitz

... findet Heiko vom Moserhof

Kommen Hundebesitzer auf den Moserhof, werden sie auf Wunsch mit einem Körbchen passend zur Größe ihres Vierbeiners, einer kuscheligen Decke und Frischfleisch-Futter für ihn empfangen. Diesen Wohlfühl-Service nutzen aber nur 20 Prozent unserer Gäste. Die übrigen bringen ihre eigenen Sachen mit, weil Hunde Gewohnheitstiere sind und am liebsten genau das um sich herum haben möchten, was sie gut kennen.

Ein eigenes Körbchen oder eine Decke besitzt dabei Symbolcharakter. Natürlich kann ein Hund einfach auf dem Fußboden liegen. Aber wenn er dabei das auf einer ihm bekannten Unterlage tut, bedeutet das offensichtlich ein Stück zuhause. Das Material spielt dabei keine große Rolle. Und der Preis schon gar nicht. Für meinen Schweißhund Heiko ist frisches Heu das Größte. Mit dem fülle ich in regelmäßigen Abständen seine Hütte draußen im Zwinger, wo er die Nacht verbringt. Man sieht regelrecht, wie wohl er sich darin fühlt, weil er sich selbst eine gemütliche Höhle gräbt und dort in aller Ruhe schläft. So hat er schön weich und ausreichend warm, kann sich aber trotzdem den Temperaturen der jeweiligen Jahreszeit anpassen. Entsprechend dick ist sein Unterfell im Winter, so dass er auch auf der Pirsch in meinem Jagdrevier entsprechend ausgerüstet ist.

Pullöverchen oder Mäntelchen, die ich persönlich Mumpitz finde, braucht er deshalb nicht. Es mag ja Hunde geben, die von Natur aus ein so dünnes Fell haben, dass sie in der kalten Jahreszeit oder bei Regen nicht ohne zusätzlichen Schutz auskommen. Aber wenn ein Hund nicht nur ständig hinterm Ofen liegt, sondern regelmäßig rauskommt, passt sich sein Fell den Temperaturen von selbst an.

Das gleiche gilt meiner Ansicht nach für Spielzeug. Natürlich kann man quietschende Gummitiere zum Apportieren kaufen oder andere Dinge. Ein simples Stück Holz tut es aber genauso gut, dass Herrchen oder Frauchen weit weg werfen. Das zu holen und auch noch darauf herumnagen können, macht die meisten Hunde rundum zufrieden. Die Steigerung ist für Heiko und seine Artgenossen, die bei uns auf dem Hof zu Besuch sind, ein frischer Knochen. Dafür lassen sie wegen dem appetitlichen Geruch und der festen, aber dennoch kaubaren Konsistenz alles andere liegen. Abgesehen von dünnen Geflügelknochen, die leicht splittern und deshalb tabu sind, ist so ein natürliches Leckerli ungefährlich und auch noch gut für die Zähne.

Andere Hunde-Accessoires finde ich überflüssig. Weil Heiko nur hier auf dem Hof oder den Wiesen drum herum frei herumläuft oder in meiner Begleitung in unseren Wäldern unterwegs ist, braucht er weder Halsband noch Leine. Sollte er einmal verloren gehen, kann er jederzeit an dem Chip erkannt werden, den ihm der Tierarzt implantiert hat.

Ich weiß, dass ein solches Reich ein Paradies und Privileg ist, das nur wenige andere haben. Und dass man normalerweise ohne eine gewisse Grundausstattung nicht auskommt. Schafft man Leine, Halsband oder Geschirr an, ist es allerdings sinnvoll, auf hochwertiges Material und gute Verarbeitung zu achten. Die bedeutet zunächst eine größere Investition, zahlt sich aber wegen der Langlebigkeit und Robustheit auf Dauer aus.

Welche Details dabei wichtig sind, kann ich unseren Gästen bald zeigen. Passend zu den Produkten von Hunter, die bei uns ausgestellt und verkauft werden sollen, bekommen wir wohl eine Werkbank, an der man Leinen und Halsbänder aus Leder als Maßanfertigung zuschneiden und mit einer Nietmaschine bearbeiten kann. Schnickschnack wie Glitzersteine oder anderer Schmuck sind nicht mein Ding. Was mir gefällt, sind maximal bunte Halstücher, mit denen nicht nur Heiko total nett aussieht. Und vielleicht ein kleines, selbstgeschnitztes Holzherz aus meiner Werkstatt als Anhänger ans Halsband.

Bislang gibt es die nur als Souvenir für unsere Gäste. Aber in Größe XS würden sie auch Hunden bestimmt gut stehen.

 


Veröffentlicht am: 16.03.2015

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