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17.08.2017

 

 

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Mongolei – ein ganz besonderes Naturerlebnis

Die einzigartigen Landschaften sind der größte Schatz der Mongolei

Gut behütet und bestens erhalten ist die Vielfalt von Steppe und Wüste bis hin zu schneebedeckten Berggipfeln, die Reisende entdecken können. 24 Nationalparks sorgen dafür, dass die Umwelt auch in Zukunft intakt bleibt. Wer in die Mongolei reist, will meist vor allem eines: die Weite der Steppe erleben.

Doch das zentralasiatische Land hat viel mehr zu bieten. So den 1996 gegründeten Nationalpark Altai Tavan Bogd im Westen der Mongolei, rund um den gleichnamigen Berg. Das Dach der Mongolei, wie der höchste Gipfel des Landes auch genannt wird, beeindruckt mit seinen tiefen Tälern, die Gletscher in das Gebirge gegraben haben. Ein ganz anderes Bild hingegen erwartet Reisende im Khustai-Nationalpark, der rund 100 Kilometer westlich von Ulaanbaatar liegt.

Die Graslandschaft, die sich zwischen sanften Hügeln erstreckt, ist die Heimat der wilden Takhi-Pferde. Nachdem sie in den 1960er Jahren dort ausgestorben waren, haben sich die in den 1990er Jahren neu angesiedelten Tiere vermehrt. Inzwischen stellen sie wieder eine Population von 320 Pferden – die größte Anzahl der Takhis weltweit. Auch Füchse, Rentiere, Wölfe und andere wilde Tiere leben im Khustai-Gebiet.

UNESCO-Welterbe

Mit dem Titel Welterbe würdigt die UNESCO einzigartige, weltbedeutende Natur- und Kulturdenkmäler. In der Mongolei tragen gleich zwei ungewöhnliche Landschaften diese Auszeichnung: der Uvs-Nuur-See im Westen des Landes und das Orkhon-Tal in der Zentralmongolei. Der Uvs-Nuur-See ist mit seiner Fläche von 3.350 Quadratkilometern nicht nur der größte See der Mongolei, sondern auch einer der größten Binnenseen in Zentralasien.

Das Orkhon-Tal lockt Besucher nicht nur mit seiner beeindruckenden Landschaft, sondern auch mit seinen archäologischen Stätten. Die steinigen Ufer, Wasserfälle und tiefen Täler des Flusses Orkhon prägen die Region. Das Tal, das rund 360 Kilometer von Ulaanbaatar entfernt liegt, war früher Zentrum des Mongolischen Reiches. Chinggis Khaan ordnete im 13. Jahrhundert den Bau seiner Hauptstadt Kharakhorum in diesem Tal an, deren Überreste Touristen noch heute besichtigen können. Steindenkmäler mit Runen-Inschrift, die Forscher in der Region fanden, weisen sogar auf noch ältere Siedlungen aus dem 8. Jahrhundert hin.

Vielfalt der Gobi

Singende Sanddünen, steile Felsen und spitze Gipfel – die Gobi ist viel abwechslungsreicher, als viele Touristen denken. Mit Kamelen, flirrenden Fata Morganas und grünen Oasen bietet sie alles, was Besucher von einem Trip in die Wüste erwarten. Doch Dünen, die durch den Wind zu singen scheinen, und Klippen, die bei Sonnenuntergang scheinbar in Flammen stehen, sind etwas ganz Besonderes. Imposant ist auch die Felsformation Tsagaan Suvarga (Weiße Stupa) in Mittelgobi, die einer altertümlichen Ruine ähnelt. Bei Platzregen fließt das Wasser an den steilen Klippen hinunter und erweckt so den Eindruck eines riesigen Wasserfalls.

Trampeltiere, auch als zweihöckerige oder baktrische Kamele bezeichnet, sind die imposantesten Tiere der Gobi. Da sie sich bestens an die klimatischen Bedingungen der Wüste anpassen, setzen Nomaden sie in dieser Region bevorzugt als Last- und Nutztiere ein. Weltweit bekannt ist die Gobi zudem für die zahlreichen Funde von versteinerten Dinosaurierskeletten.

Um die vielfältigen Landschaften der Mongolei sehen zu können, sollten Touristen ausreichend Zeit einplanen. Die meisten Tourenanbieter bieten Rundreisen von zwei bis drei Wochen an – eine ideale Dauer, um die einzigartige Natur zu erleben.

Text: travel-mongolia/EH
Foto: travel-mongolia

 


Veröffentlicht am: 20.03.2015

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