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Gesundheits-News vom 27. März 2015

Michael Weyland informiert

(Michael Weyland) Gerade in Niedrigzinsphasen ist es am schlausten, bestehende Kredite zu tilgen. Doch 22 Prozent der Bundesbürger gaben in einer repräsentativen Umfrage der ING-DiBa an, Gelder auf der hohen Kante zu haben, gleichzeitig aber auch einen Kredit bedienen zu müssen.  Dabei wurden bei der von Ipsos Marktforschung durchgeführten Befragung nur Kredittypen wie Dispo, Kreditkartenlimits oder Ratenkredite berücksichtigt, die anders als die Baudarlehen in der Regel eine flexible Rückzahlung ermöglichen.  Die Tilgung von laufenden Krediten bietet Verbrauchern  nach Ansicht des Kreditinstitutes die beste Rendite, denn für Sparanlagen gibt es fast immer geringere Zinserträge, als für Kredite gezahlt werden müssen.  Im Einzelfall könne es zwar auch für Kreditnehmer sinnvoll sein, über eine notwendige "eiserne Reserve" hinaus Geld anzusparen, doch zeigt die Umfrage auch, dass 22 Prozent der Kreditnehmer sich nicht über die von ihnen zu zahlenden Zinssätze bewusst waren.

Viele Arbeitnehmende pendeln über die Grenze in die Schweiz und zählen damit zu den sogenannten Grenzgängern. Für Grenzgänger gelten nach Auskunft des Lohnsteuerhilfevereins Vereinigte Lohnsteuerhilfe e. V. (VLH) nicht nur spezielle Steuerregeln. Sie müssen auch mit Währungseffekten umgehen.  Wer in Deutschland wohnt und in der Schweiz arbeitet oder umgekehrt ist im steuerlichen Sinne ein Grenzgänger.  Normalerweise zahlen Arbeitnehmer ihre Einkommensteuer da, wo sie ihr Einkommen erzielen. Anders ist das bei Grenzgängern. Weil mit der Schweiz ein sogenanntes Doppelbesteuerungsabkommen besteht, muss auch in beiden Ländern Einkommensteuer gezahlt werden. Der Schweizer Fiskus zieht entsprechend der Regelung 4,5 Prozent des Einkommens als Steuer ein, die sogenannte Quellensteuer. Die in der Schweiz gezahlte Quellensteuer wird dann auf die deutsche Einkommensteuer angerechnet. Für die Festsetzung der deutschen Einkommensteuer rechnet das Finanzamt den Verdienst und auch die Quellensteuer in Euro um. Dabei wird von den Finanzämtern der durchschnittliche Wechselkurs angenommen, der in dem Jahr galt, als das Einkommen erzielt wurde.  Der Wechselkurs von Euro zu Franken hat sich in den letzten Jahren jedoch stark verändert: Der Franken ist gestiegen.  Der gestiegene Wechselkurs wirkt demzufolge wie eine jährliche Gehaltserhöhung, die es tatsächlich gar nicht gegeben hat. Und mit dem Einkommen steigt in Deutschland auch die Einkommensteuer - und zwar progressiv. 

Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter: http://www.was-audio.de/aanews/News20150326_kvp.mp3

 


Veröffentlicht am: 27.03.2015

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