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23.08.2017

 

 

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Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser

Versteckten Zucker enttarnen

Pro Jahr und Kopf verzehren die Deutschen circa 45 Kilogramm Zucker - diese Zahl hat sich im letzten Jahrhundert verfünffacht und nur wenige Kilo davon werden direkt als Zucker aufgenommen. Gleichzeitig vergrößert sich der Markt für Bio- und Natur- oder spezielle Diätprodukte, was implementiert, dass das Bewusstsein für gesunde Ernährung ebenfalls steigt.

Allerdings enthalten gerade Bio-, fettarme oder industriell gefertigte Produkte oft viel Zucker oder Zuckerarten, die nicht sofort als solche erkennbar sind. Die hohe Affinität zu Süßem hat der Mensch von seinen Vorfahren, die durch Obst und den darin enthaltenen Zucker an die benötigten Kohlenhydrate kamen. Süßes war und ist daher ein wichtiger Energielieferant. Gefährlich für die Gesundheit ist allerdings der raffinierte Industriezucker, der sich unter verschiedenen Bezeichnungen in vielen Produkten versteckt. Die Weltgesundheitsorganisation WHO empfahl jüngst lediglich fünf Prozent der konsumierten Kalorien pro Tag durch Zucker aufzunehmen. Xucker, Hersteller und Händler für Produkte mit den gesunden Zuckeralternativen Erythrit und Xylit, erklärt, worauf zu achten ist und wo sich der meiste Zucker versteckt.

Industriell gefertigte Produkte sind von unserem täglichen Speiseplan kaum wegzudenken: Sie sind praktisch, zeitsparend und in den meisten Fällen günstiger als selbst zubereitete. Ob Ketchup, Fruchtjoghurts, Fertigsoßen oder Gewürzgurken: Die Hälfte aller Fertigprodukte enthält Zucker oder Zuckerarten in hohen Dosen und muss dafür nicht einmal süß schmecken. Der größte Teil des Pro-Kopf-Verbrauchs von Zucker wird in verarbeiteter Form verzehrt. Dabei spielt es meist keine Rolle, ob ein Produkt konventionell oder bio ist.  

Dicksaft, Sirup und Co. - Der Zucker steckt im Detail  

Viele glauben, dass Fertigprodukte aus dem Bioladen automatisch gesund und zuckerfrei sind. Das Bio-Siegel gilt allerdings nur für die Herstellung und bedient nicht automatisch gesundheitliche Aspekte. Es gilt also auf die Inhaltsstoffe zu achten: Oftmals wird mit Zuckerrübensirup oder Agavendicksaft gesüßt. Letzterer enthält 75 Gramm Zucker auf 100 Milliliter und besteht vor allem aus Fruktose. Zuckerrübensirup ist trotz seines höheren Mineralstoffgehalts nur unwesentlich besser als weißer Zucker.

Light und fettarme Produkte - mogeln bis der Arzt kommt


Angaben wie "fettarm" oder "leicht" suggerieren, dass das Produkt besser, gesünder ist als vergleichbare ohne diese Aufschrift. In vielen Fällen bedeutet ein geringer Fettgehalt einen hohen Zuckergehalt. Allerdings: Nicht das Fett macht das Gift, sondern die Dosis.

Softdrinks - flüssige Kalorienbomben

Die größte Zuckerlast der Deutschen wird über Softdrinks aufgenommen. Ein Teelöffel Zucker hat zwanzig Kalorien - eine Dose Cola enthält zehn Teelöffel Zucker - das macht 200 Kalorien in flüssiger Form und ohne sättigenden Effekt.

Worauf ist zu achten?

Zucker läuft in Lebensmitteln unter verschiedenen Bezeichnungen. Oft, damit es sich besser liest. Clean-labeling nennt sich der Trick der Lebensmittelhersteller, Produkte damit zu bewerben, dass etwas Bestimmtes nicht enthalten ist. Verbraucher, die auf Zucker verzichten möchten, sollten besonders darauf achten, dass kein Mais-, Glukose- oder Fruktosesirup oder Stoffe mit der Endung -ose (Maltose, Fruktose, Glukose, Sukrose) auf dem Label zu finden sind. Zucker, wie er in natürlichen und unverarbeiteten Lebensmitteln (zum Beispiel in Obst) vorkommt, ist weniger schädlich als in der isolierten, raffinierten Form. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, der sollte sich die Inhaltsstoffe genau durchlesen oder so gut es geht auf industriell gefertigte Produkte verzichten.

Foto: 123rf.com/franckito

 


Veröffentlicht am: 05.04.2015

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