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Wirtschafts-News vom 13. April 2015

Michael Weyland informiert

(Michael Weyland) Als „Schlag ins Gesicht für jeden Bundesbürger, der seine Altersvorsorge in die Hände der Versicherungswirtschaft gelegt hat“ hatte Axel Kleinlein, Vorstandssprecher des Bund der Versicherten e.V. Mitte Februar das Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH) zur Beteiligung an den Bewertungsreserven bezeichnet. Danach müssen Versicherer nicht darlegen, wie sich die Beteiligung der Versicherten an den mit ihrer Lebensversicherung erwirtschafteten Überschüssen zusammensetzt. Für den Bund der Versicherten stand sofort fest, dass er den Kläger, ein Mitglied des BdV, bei seinem Gang zum Bundesverfassungsgericht unterstützt. Die Verfassungsbeschwerde wurde jetzt eingereicht. Jetzt muss das Gericht prüfen, ob es die Beschwerde annimmt.  Die Prüfung des Revisionsurteils durch den BdV hatte ergeben, dass das Urteil des BGH nicht mit dem Grundgesetz im Einklang steht. Nun soll das Verfassungsgericht prüfen, ob die derzeit gültigen Regeln verfassungsrechtlich in Ordnung sind. Konkret geht es um den Anspruch des Versicherungsnehmers auf eine angemessene Beteiligung am Überschuss und den Bewertungsreservean. Bereits 2005 hatte der BdV beim Verfassungsgericht ein Urteil erstritten, das den Gesetzgeber aufforderte dafür zu sorgen, dass Lebensversicherer ihren Kunden transparente und verbindliche Angaben zur Überschussbeteiligung machen.  „Nach zehn Jahren bewussten Aussitzens wird es Zeit, dass der Gesetzgeber seine Hausaufgaben macht. Verbraucher haben ein Recht auf nachvollziehbare Informationen zu ihren Verträgen“, fordert Kleinlein.

Viele Sportvereine blicken unsicheren Zeiten entgegen. Zwar ist der Sport mit 8,6 Millionen Engagierten Deutschlands größter Ehrenamts-Bereich, doch gerade für regelmäßige Aufgaben wie etwa im Vorstand finden sich immer weniger Interessierte.  Allein die Funktionsträger der rund 91.000 Sportvereine arbeiten laut einer Studie rund 290 Millionen Stunden pro Jahr, teilt VoluNation, das Expertenportal für weltweite Freiwilligenarbeit, mit. Obwohl sich jeder Zehnte über 14 Jahre im Sport engagiert, geht vielen Vereinen bei der Besetzung von Ämtern mittlerweile der Nachwuchs aus. Mehr als die Hälfte der Vorsitzenden, Geschäftsführer oder Kassenwarte sind bereits über 50 Jahre alt. Ein Modellprojekt soll bis 2016 Lösungen entwickeln, wie das Ehrenamt im Sport interessanter werden kann und wieder mehr Menschen dafür begeistert werden können. Deutschlandweit arbeiten dazu zahlreiche Sportvereine mit Freiwilligenagenturen und Seniorenbüros zusammen. Künftig sollen die Wünsche und Vorstellungen der Ehrenamtlichen stärker berücksichtigt werden.

Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter: http://www.was-audio.de/aanews/News20150413_kvp.mp3

 


Veröffentlicht am: 14.04.2015

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