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Kleider machen Leute - Teil 4

Die Berufsgruppe der Bundespolizei imageträchtig in Szene gesetzt


Sie stehen in vorderster Linie bei Demonstrationen, begleiten Fußballfans- und Rowdies vom Frankfurter Hauptbahnhof ins Stadion und wieder zurück. Sie stehen ihre Frau und ihren Mann, wenn verfeindete Gruppen ihre Zwistigkeiten austragen wollen, werden dabei immer öfter zur Zielscheibe und zum Feindbild auserkoren. Sie haben sich für die Durchsetzung von Recht und Gesetz in ihrer Berufswahl entschieden, schützen die Bürger und doch fehlt oftmals die Wertschätzung und Anerkennung in der Öffentlichkeit.

Seit 1988 ist Klaus Müller-Balda Polizist. Seit 1992 ist der 43jährige Polizeikommissar am Hauptbahnhof tätig. Er ist Hundeführer und liebt seinen ausgebildeten Sprengstoff-Spürhund Oxi (8 Jahre). „Ich habe mich sofort gemeldet, als ich erfahren habe, dass ein Bundespolizist für die Kampagne „Kleider machen Leute“ gesucht wird, sagt Müller-Balda und ergänzt, ich möchte mitwirken, das Bild der Polizei in der Öffentlichkeit positiv darzustellen. Auch ich bin, wenn ich meine Uniform abgelegt habe, ein ganz normaler Mensch und möchte mit Uniform oder im Anzug gleichermaßen respektvoll behandelt werden“.

Dies sagt auch Ralf Ströher, Pressesprecher der Bundespolizei, „aus der Sicht der Ordnungshüter ist die Aktion toll und einmalig. Neuland für uns, aber eine Chance, die Berufsgruppe der Bundespolizisten in einem neuen Licht darzustellen“.

Der Bundespolizist ist nach dem Kanalarbeiter, dem Altenpfleger und dem Tellerwäscher die vierte Berufsgruppe, die von Fotograf Nikita Kulikov imageträchtig in Szene gesetzt wird.

Die Initiatoren der Kampagne, Stephan Görner und Sven Müller setzen mit der Fotoserie "Kleider machen Leute" ein Dutzend Menschen in Szene, die Berufe ausüben, die an ihrem Arbeitsplatz keinen Anzug tragen und kaum öffentliche Aufmerksamkeit für die schwere Arbeit erhalten. Stephan Görner, Ideengeber der Aktion. „Wir hoffen, dass diese Berufsgruppen durch die Kampagne Wertschätzung und Respekt erfahren und gleichermaßen gewürdigt werden“.

 


Veröffentlicht am: 14.04.2015

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