Startseite  

25.04.2017

 

 

Werbung

 

Vorherigen Artikel lesen Nächsten Artikel lesen

 

Wirtschafts-News vom 23. April 2015

Michael Weyland informiert

(Michael Weyland) Patienten müssen bei Arzneimitteln seit Jahren kontinuierlich mehr Zuzahlungen leisten.  Ein Grund hierfür ist die restriktive Festbetragspolitik der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV), die die Festbeträge für Arzneimittel absenkt. Arzneimittelherstellern bleibt so kein Spielraum mehr, ihren Arzneimittelpreis unter die Zuzahlungsbefreiungsgrenzen zu senken – Ergebnis: Nicht einmal 3.500 Arzneimittel sind noch von der Zuzahlung befreit.  Der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenkassen bestimmt die Höhe der Festbeträge. Ein Festbetrag kennzeichnet dabei die maximale Erstattungshöhe, die die GKV für ein Arzneimittel vergütet. Zusätzlich werden sogenannte „Zuzahlungsbefreiungsgrenzen“ definiert, die weitere 30 % unter dem festgesetzten Festbetrag liegen. Senkt der Arzneimittelhersteller dann den Preis für sein Arzneimittel unter die Zuzahlungsbefreiungsgrenze, fällt für den Versicherten keine Zuzahlung an.  Die Höhe der Festbeträge kommt jährlich auf den Prüfstand und wird in den allermeisten Fällen durch die GKV deutlich abgesenkt.  Die Anzahl der zuzahlungsbefreiten Arzneimittel nimmt ab, der Patient muss für immer mehr Arzneimittel aus eigener Tasche zuzahlen. Im Jahr 2014 hat die GKV durch Zuzahlungen für Arzneimittel über 2 Mrd. Euro eingenommen. Das entspricht in etwa dem gesamten Netto-Umsatz der Generikaindustrie, die allerdings dafür 76 % der gesamten Arzneimittelversorgung in Deutschland leisten muss.


airberlin hat am Dienstag  ihre Mitgliedschaft in der Association of European Airlines (AEA) gekündigt. Deutschlands zweitgrößte Fluggesellschaft reagierte damit auf offensichtlich zu Tage tretende Diskrepanzen in der gemeinsamen Interessensvertretung der großen europäischen Fluggesellschaften.  Nach Aussage von  airberlin CEO Stefan Pichler  sieht das Unternehmen  keine Zukunft in einer protektionistischen Luftverkehrspolitik in Europa. Im Gegenteil: die Liberalisierung zwischenstaatlicher Abkommen werde eine weitere Konsolidierung sowie neue, innovative Geschäftsmodelle fördern, und somit allen Fluggästen zu Gute kommen. Mit ihrer aktuellen Ausrichtung und Interessensvertretung komme die AEA diesen Ideen nicht nach, sondern lasse sich von Fluggesellschaften treiben, die eine neue Mauer um Europa bauen wollen.  airberlin wird sich auch weiterhin auf europäischer Ebene in der Luftverkehrspolitik engagieren und nun mit eigenen Initiativen in Brüssel aktiv werden.

Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter:
http://www.was-audio.de/aanews/News20150422_kvp.mp3

 


Veröffentlicht am: 23.04.2015

AusdruckenArtikel drucken

LesenzeichenLesezeichen speichern

FeedbackMit uns Kontakt aufnehmen

NewsletterNewsletter bestellen und abbestellen

TwitterFolge uns auf Twitter

FacebookTeile diesen Beitrag auf Facebook

Hoch: Hoch zum Seitenanfang

Nächsten Artikel: lesen

Vorherigen Artikel: lesen

 

 


Werbung

 


Werbung

 


Werbung

 


Werbung

Logo yorxs

 

Neu auf genussmaenner.de


 

 
         
             
     
     
     

 

Service
Impressum
Kontakt
Mediadaten
Newsletter
Nutzungshinweise
Presse
Redaktion
RSS 
Sitemap
Suchen

 

Besuchen Sie auch diese Seiten in unserem Netzwerk
| Börsen-Lexikon
| Geld & Genuss
| gentleman today
| Frauenfinanzseite
| fotomensch berlin - der Fotograf von genussmaenner.de
| geniesserinnen.de
| instock
| marketingmensch | Agentur für Marketing, Werbung & Internet
| Unter der Lupe

 

Rechtliches
© 2007 - 2017 by genussmaenner.de, Berlin. Alle Rechte vorbehalten.

Lesezeichen:
 Del.icio.us Google Bookmark Reddit