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Morgengruß von Helmut Harff: Blinde Hähne

Das sollten wir uns nicht nachsagen lassen

Neulich im Wartezimmer meiner Lieblings-Zahnärztin (ich mag sie wirklich) schreckte ich auf. Nein, es kam kein Schrei aus dem Behandlungszimmer. Ich blätterte in einem ausliegenden Yello-Press-Magazin. Dort beklagte sich eine Kolumnistin darüber, dass die Männer nicht mehr hinsehen.

Die Kollegen meinet nicht den vollen Mülleimer zuhause. Sie beklagte, dass die Kerle kaum noch einen Blick dafür haben, wenn Frau angesichts aufkeimender Frühlingsgefühle den Rocksaum nach oben rutschen läst und keiner bemerkt es.

Als freundliche Zeitgenossen schob die Journalisten die fehlenden Männerblicke darauf, dass wir noch im Winterschlaf wären, sich unser Gehirn mit den Ausstoß von Testosteron noch Zeit lässt. Vielleicht liegt es auch daran, ging es mir durch den Kopf, dass die Frauen auch im Winter nicht auf Mini oder kurze Hosen verzichteten.

Doch bei weiterem Nachdenken kamen mir viel schlimmere Ideen. Trauen wir uns nicht mehr, einer Frau auf die (hoffentlich) hübschen Beine in Mini und High Heels zu schauen? Sind wir in unserer Männerrolle inzwischen so verunsichert, dass wir uns nicht mehr wagen, einer Frau hinterher zu sehen, uns an ihrem Anblick zu erfreuen? Dann, so ging es mir bereits auf dem Behandlungsstuhl, hat die ganze Emanzipationsbewegung der Frauen nicht nur gute Auswirkungen - für Männer und Frauen.

Wenn das wirklich so ist, dann brauchen wir eine neue Diskussion über die Rollen von Frauen und vor allem von Männern. Wir Männer müssen wieder einen selbstbewussten Umgang mit dem anderen Geschlecht erlernen. Erst dann klappt es auch mit der Nachbarin. Mir kam mit dem Bohrer im Mund die Idee, dass die Verunsicherung der Männer ein Hauptgrund dafür ist, dass wir Deutschen langsam vergreisen. Welche Frau will schon ein Kind mit einem Mann, der sich im permanenten Winterschlaf befindet, der selbst für die Reize eines langen Frauenbeines nicht mehr empfänglich ist?

Ich gehe jetzt erst einmal mit offenen Augen Frühstücksbrötchen holen.

Ihnen wünsche ich ein genussvolles Sonntagsfrühstück. Schauen Sie hin, wenn Frau ihre Reize präsentiert. Sie trägt keinen Mini und keine High Heels nur für sich. Sie will beachtet werden - mit dem nötigen Respekt, versteht sich.

 


Veröffentlicht am: 29.04.2015

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