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Morgengruß von Helmut Harff: Extremistinnen

... in Berlin

Im Berliner Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg will man angeblich sexistische Werbung auf bezirklichen Werbeflächen verbieten. Nein, das ist keine Forderung der muslimischen Berliner, auch die Katholiken oder andere religiöse Gruppen fordern das nicht. Der "Tugend-Terror" - so die Opposition - geht von der Grünen-dominierten Bezirksregierung aus.

Eine Gruppe, die aus mehr als zehn Frauen und einem Alibimann besteht, hat sich diese Kriterien ausgedacht, nach der Werbung verboten werden soll:

Verboten ist Werbung, wenn…

1. ... vermittelt wird, dass Frauen schön, aber willensschwach, hysterisch, dumm und emotionsgesteuert sind.

2. ... Frauen kaum bekleidet und als Lustobjekt für Männer inszeniert werden.

3. ... vermittelt wird, dass der Mann der Frau überlegen ist.

4. … bestimmte Rollenbilder als Norm festgelegt werden: Frauen als Hausfrau, als konsumsüchtige Wesen, Jungen in blauen und Mädchen in rosafarbenen Sachen.

5. ... Abweichungen von Körpernormen (Falten, Übergewicht) als defizitär gelten.

6. ... Körper oder Körperteile als stets verfügbar und käuflich dargestellt werden.

7. ... Frauen ohne Produktbezug auf ihre rein sexuelle Funktion reduziert werden.

8. ... für sexuelle Dienstleistungen geworben wird.

9. … Kinder in sexuell aufreizenden Posen dargestellt werden.

10. … vermittelt wird, dass Gewalt legitim ist oder von Frauen gar erwünscht wird.

Ja, es gibt Fotos, die auch ich nicht veröffentliche, weil ich nicht einsehe, warum nur Frauen am Herd stehen. Es muss nicht immer nackte Haut sein - wie gesagt nicht immer. Doch das, was da in Berlin passiert, geht eindeutig viel zu weit. Mir drängt sich der Vergleich mit militanten Islamisten wie den Taliban auf.

Was mich außerdem so richtig in Rage bringt, ist, dass die Tatsache, dass hier das Grundgesetz mit Füßen getreten wird. Ich meine den Gleichheitsgrundsatz bezüglich Mann und Frau. Augenscheinlich haben die Moralapostelinnen in Friedrichshain-Kreuzberg nichts dagegen, wenn Männer von Plakatflächen ihren Sixpack zeigen, in hautengen Jeans ihre Männlichkeit präsentieren, sich laziv in Unterwäsche räkeln. Das scheint die Damen nicht zu stören. Für mich zeigt das, wie bigott diese Damen sind.

Um nicht falsch verstanden zu werden, ich will diese Art von Werbung mit Männern nicht verboten sehen. Ich will überhaupt keine Verbote von Werbung, die man überall sieht. Um es ehrlich zu sagen, diejenigen, die für diesen hanebüchenen Unsinn in Friedrichshain-Kreuzberg verantwortlich sind, sollten belangt werden - wegen Verfassungsbruch, wegen Sexismus gegenüber Männern und wegen Vergeudung von Steuergeldern.

Wie würde Asterix sagen? Die spinnen, die Kreuzberg-Friedrichshainer. Recht hätte er.

Ich mache mir jetzt mein Frühstück.

Ihnen wünsche ich ein genussvolles Frühstück.

 


Veröffentlicht am: 30.04.2015

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