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Gesundheits-News vom 1. Mai 2015

Michael Weyland informiert

(Michael Weyland) Ultrafeine Partikel in der Umgebungsluft verändern schon nach wenigen Minuten die Herzvariabilität und führen so zu einem erhöhten Risiko insbesondere für Menschen mit gesundheitlicher Vorbelastung. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Instituts für Epidemiologie am Helmholtz Zentrum München, die im März dieses Jahres veröffentlicht wurde. Die Herzratenvariabilität beschreibt die Anpassungsfähigkeit des Herz-Kreislauf-Systems an aktuelle Erfordernisse und wird durch das autonome Nervensystem gesteuert.  Die Studie bestätigt bereits bekannte Effekte, wonach auch feine Partikel nach kurzer Zeit eine eingeschränkte Herzfunktion auslösen können. Darüber hinaus zeigt sie, dass die gegenwärtig gültigen Grenzwerte kein hinreichendes Gegenmittel sind, um die Auswirkungen der feinen und ultrafeinen Partikel zu mindern.  Während bei modernen Dieselfahrzeugen mit geschlossenem Partikelfilter ab Werk der Ausstoß gesundheitsgefährdender Partikel in der Regel so gut wie vollständig vermieden wird, ist das Problem bei Benzinfahrzeugen mit Direkteinspritzung nach wie vor ungelöst. Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) und die Deutsche Umwelthilfe (DUH) fordern daher die umfassende Ausstattung dieser Fahrzeuge mit wirksamer Minderungstechnik. Die Verbände verweisen auf aktuelle Messungen, die von Axel Friedrich, ehemaliger Abteilungsleiter des Umweltbundesamtes, an insgesamt sieben Fahrzeugen durchgeführt wurden.

Das Bundeskabinett hat nach Informationen des Bundesverbandes privater Anbieter sozialer Dienste e.V. bpa den Entwurf eines "Gesetzes zur Verbesserung der Hospiz- und Palliativversorgung in Deutschland" (Hospiz- und Palliativgesetz - HPG) beschlossen. Ziel des Gesetzes ist es, die medizinisch-pflegerische Versorgung von sterbenden Menschen zu verbessern, um für die Betroffenen eine umfassende Begleitung und Unterstützung am Lebensende zu schaffen und einer aktiven Sterbehilfe entgegenzusetzen.

Es wird gesetzlich klargestellt, dass die allgemeine Palliativversorgung Bestandteil der medizinischen und pflegerischen Leistungen - sowohl in der Kranken- als auch der Pflegeversicherung - ist. Bislang wurde im Gesetz nicht zwischen kurativer und palliativer Versorgung unterschieden, so dass die besonderen Bedürfnisse von Menschen am Lebensende nicht ausreichend berücksichtigt werden konnten. Der bpa hat deshalb seit Jahren einen konsequenten Ausbau der Palliativversorgung durch einen Rechtsanspruch der Betroffenen auf Begleitung und Unterstützung am Lebensende gefordert.

Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter: http://www.was-audio.de/aanews/gesundheitsnews20150430_kvp.mp3

 


Veröffentlicht am: 30.04.2015

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