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3.666 Meter über den Dingen

Tiefenentspannt zum Höhepunkt

Alleinherrscher (und Models) ziehen die Blicke der Bewunderer selbstverständlich auf sich. Siehe Montblanc, Matterhorn, Ortler, Großglockner. Auch der Großvenediger ist so ein Hingucker: einer perfekten Pyramide gleich, strebt er aus dem Oberpinzgau 3666 Meter hoch in den Himmel der Hohen Tauern.

Klar, dass eine Audienz bei der „weltalten Majestät“, wie er seit 200 Jahren auch genannt wird, wahrlich das Höchste ist. Das dachte sich Anfang des 19. Jahrhunderts zwar kein König, aber immerhin ein Erzherzog. Nämlich Johann. Am 9. August 1828 wollte der bergbegeisterte Adlige mit 16 Männern den Gipfel erklimmen. Eine Lawine machte der Seilschaft einen Strich durch die Rechnung und verschüttete den Führer Paul Rohregger. Der aber überlebte und stand 13 Jahre später, im fortgeschrittenen Alter von 70 Jahren, schließlich als erster am Gipfel des Großvenedigers.

Das Basislager ist der Schlüssel zum Gipfelsieg

Bis zum Siebzigsten muss heutzutage freilich keiner warten, um sich den Traum vom formschönen Dreitausender zu erfüllen! Heutzutage kann man bedeutend einfacher – wenn auch wegen der vielen Gletscherspalten nicht ungefährlicher – als zu Erzherzog Johanns Zeiten dem Pinzgauer Alleinherrscher aufs Haupt steigen. Möglich macht’s Hans Peter Gassner. Der ist nicht nur Hotelier des 4-Sterne-Wanderhotels Gassner in Neukirchen am Großvenediger, sondern auch ausgebildeter Wanderführer. Wie die Namen schon sagen: Neukirchen am Großvenediger im Allgemeinen und das Wanderhotel Gassner im Speziellen sind ideale Ausgangspunkte für eine Besteigung des Eisriesen.

In eineinhalb Tagen auffi auf’n Berg

Zwischen dem 11. Juli und dem 19. September ist Venedigerzeit im Hotel Gassner! Dann ziehen Hans Peter und ein Bergführer los, um den Pinzgauer Dreitausender mit Gästen zu bezwingen. Genau wie der Rohregger Paul anno 1841 von Neukirchen aus. Anders als damals lässt man sich heute aber vom Nationalparktaxi durch das Obersulzbachtal bis auf 1900 Meter chauffieren, um  dann in zwei Stunden ganz entspannt zur Kürsingerhütte hochzuwandern. Die thront auf 2558 Meter Höhe und ist das klassische Basislager für den Venediger. Tags darauf brechen die Gipfel-Aspiranten mit dem ersten Licht des Tages auf. Nach einer Stunde erreichen sie den Gletschereinstieg. Dort wird angeseilt, denn die ersten Spalten gähnen schon frühmorgens. Auf dem Plateau des Untersulzbachtörls genießt man die ersten Sonnenstrahlen. Und rundherum funkeln die 3000er im Morgenlicht. Weiter geht’s über den mächtigen Gletscher zur Venedigerscharte (3400 m). Der Anstieg zur Scharte ist der steilste Abschnitt der Tour, zusätzlich muss hier in manchen Jahren eine eindrucksvolle Randkluft überwunden werden.

3.666 Meter über den Dingen: Das ist ja wohl der Gipfel

Nach dem atemlos schmalen Gipfelgrat winkt dann endlich das Gipfelkreuz. Und eine einmalige Aussicht: vom Dachstein über die Glocknergruppe, die Julischen Alpen, Dolomiten, Ortler und Adamello, die Ötztaler Alpen bis zum Karwendel und dem Wilden Kaiser. Ob man von hier oben jedoch bis nach Venedig sieht, wie der Name Großvenediger vermuten lässt, muss jeder selbst austesten ...

Steigen Sie Ihrem ersten Dreitausender doch selbst aufs Dach! Am besten gleich in diesem Sommer. Das Wanderhotel Gassner sorgt dafür, dass Sie es schaffen. Mit einem maßgeschneiderten Urlaubspaket unter dem Motto „Mein erster Dreitausender“: www.wanderhotels/angebote

Wanderhotel Gassner
Hadergasse 167
A-5741 Neukirchen am Großvenediger
Tel.: +43 6565 6232
www.hotel-gassner.at

Foto: ©TVB Neukirchen

 


Veröffentlicht am: 13.05.2015

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