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L’Incanto, Ornellaia 2012

Diesmal meinte es die Natur besonders gut

L’Incanto – Der Zauber: so lässt sich das Wesensmerkmal des Jahrgangs 2012 in einem Wort definieren, eine an sich schlichte Vorstellung, die jedoch keineswegs leicht umzusetzen ist. Dieses Thema inspiriert die Weinwelt seit jeher: Der Wein soll im Augenblick der Verkostung derart verzaubern, dass sein Eindruck für immer währt.

Zu Verdanken ist dieses Erlebnis der täglichen Arbeit des Önologen. In diesem Jahr bietet das Projekt Ornellaia Vendemmia d’Artista auch die Flaschengröße 0,75 l an. „Splash“, so der Titel des Schweizer Künstlers John Armleder für die Etiketten des Ornellaia 2012, ist in jeder 6er Holzkiste zu 0,75 l mit einer Flasche vertreten. Schließlich wird jeder Jahrgang, der für sich einzigartig in seiner Persönlichkeit ist, im Rahmen des Künstlerprojekts Vendemmia d'Artista von internationalen Künstlern bildhaft umgesetzt.

2012 war wie auch 2011 ein regenarmes Jahr. Bereits im Winter machte sich die Trockenheit bemerkbar; es war kalt aber niederschlagsarm. Zum Zeitpunkt des Austriebs, der durchschnittlich verlief, lag die Niederschlagsmenge ca. 100mm unter dem mehrjährigen Durchschnitt. Ein sonniges und mildes Frühjahr führte dazu, dass sich die Vegetation optimal entwickelte, und die Blüte schnell und homogen eintrat. Juli und August waren warm und fast vollständig regenfrei, so dass ein Stillstand der Reifung durch den Niederschlagsmangel zu befürchten war. Dennoch fand der Farbumschlag unter optimalen Bedingungen statt und die Trauben entwickelten sich normal und zufriedenstellend. Die gelegentlichen Regenfälle zwischen Ende August und Anfang September beschleunigten zusätzlich die Reifung. Sie schloss mit optimalen Werten des Aromas und der Phenolzusammensetzung ab.

Die Ernte für den Merlot begann am 29. August und endete am 17. September. Am 18. September folgten aus den jüngeren Weinbergen Cabernet Franc, Cabernet Sauvignon und Petit Verdot, am 5. Oktober wurden die letzten Petit Verdot und Cabernet Sauvignon Trauben aus den älteren Weingärten gelesen.

„2012 war ein sonnenreiches Jahr und überwiegend trockenes Jahr. Die Regenfälle kamen just zum rechten Zeitpunkt vor der Ernte, wodurch sich die Rebstöcke von der Dürre und übermäßigen Hitze wunderbar erholen und homogen ausreifen konnten. Die Weine sind weit und großzügig, ihr Charakter ist höchst verführerisch und schmeichelhaft, um nicht zu sagen zauberhaft. Ornellaia 2012 präsentiert sich in einem satten rubinrot, die intensive Nase ist herrlich fruchtig und würzig. Am Gaumen offenbart er sich weit und rund, ohne Ecken und Kanten, mit glattem Tannin. Auch 2012 fehlt es natürlich nicht an der sprichwörtlichen Konzentration, die alle großen Ornellaia Jahrgänge auszeichnet; doch dieser Jahrgang verbirgt sie hinter einer großzügigen und üppigen Struktur und klingt in einem langen Finale aus.”
Axel Heinz, Direktor des Weinguts und Önologe von Ornellaia

„Faszinierend würziges Aroma nach Heidelbeere und Brombeere. Reich und durch und durch schmeichelnd. Der komplette Gaumen wird erfüllt von einer großartigen, süßen Opulenz, einfach „zauberhaft“. Durchgängig strahlende Kaffee- und Johannisbeer-Noten, mit köstlichem Espresso Finish.“ Serena Sutcliffe, Master of Wine, Head of Sotheby’s International Wine Department

„Als ich Ornellaia 2012 zum ersten Mal probiert habe, war ich sofort in eine Traumwelt entrückt. Dies war unerwartet und überraschend. Ein Augenblick, der niemals wiederkommen kann. Das Bild repräsentiert die Überraschung und das Vergnügen, die ich empfunden habe und ich möchte, dass die Menschen dieses Gefühl selbst erleben. Wenn sie das Etikett zum ersten Mal entdecken, wird diese einzigartige Erfahrung ihre eigene werden.“ John Armleder

ORNELLAIA Vinifikation und Ausbau


Die Trauben wurden von Hand in 15 kg Kisten geerntet und vor und nach dem Entrappen auf dem doppelten Auswahltisch selektiert, um anschließend ein leichtes Anpressen zu erfahren. Jede Rebsorte und jede Weinbergsparzelle wurde separat vinifiziert. Auf die eine Woche lange alkoholische Gärung in Stahltanks bei Temperaturen von 26-30°C folgte eine Maischestandzeit von insgesamt circa 10-15 Tagen. Die malolaktische Gärung vollzog sich hauptsächlich in Eichenbarriques (70% neue und 30% Erstbelegung). Der Wein reifte circa 18 Monate in Barriques in den temperierten Kellern des Weingutes Ornellaia.

Nach den ersten 12 Monaten wurden die Weine zu einer Cuvée vermählt und für weitere 6 Monate in Barriques verbracht. Die Freigabe für den Markt erfolgte nach einer zwölfmonatigen Flaschenreife.

 


Veröffentlicht am: 13.05.2015

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