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29.04.2017

 

 

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Rat für das Rad

Wie Fahrräder versichert werden können

Zur traditionellen Vatertagstour schwingt man(n) sich aufs Fahrrad. Und auch sonst juckt es im Frühling wieder vielen in den Beinen: Gesund, aktiv und flexibel kommen zahlreiche Menschen auf dem Rad zur Arbeit, machen ihre Einkäufe oder fahren ins Grüne. Deutschland ist richtig fahrradbegeistert: Laut Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) gibt es hierzulande 70 Millionen Fahrräder und jeden Tag radeln mehr als vier Millionen Menschen zur Arbeit.

Ist das Fahrrad aber plötzlich weg, wird aus Begeisterung schnell mal Ärger: Mehr als 300.000 Fahrräder werden jährlich gestohlen und nur ein Zehntel der Diebstähle wird von der Polizei aufgeklärt. Was also tun, wenn das Fahrrad gemopst wurde? Befindet sich das Fahrrad beim Diebstahl im verschlossenen Keller oder in der Garage, wird der Schaden über die Hausratversicherung ersetzt.

Fahrrad-Diebstahlschutz to go

Wer sein Fahrrad auch unterwegs beispielsweise am Bahnhof oder in der Innenstadt vor Diebstahl schützen will, braucht eine Fahrrad-Diebstahlversicherung. Dafür gibt es zwei Optionen:
Manche Versicherer bieten sogenannte Fahrradversicherungen an, diese sollte man sich aber genau durchrechnen. Zwar sind diese Modelle quasi ein Komplettpaket aus Diebstahlschutz und Deckung von Reparaturen, doch unterm Strich lohnt sich dies nur bei Hightech-Rädern, die bei Ersatzteilen hohe Summen verschlingen. Ansonsten übersteigen die Prämien oft mittelhohe Reparaturkosten. Außerdem sollte geprüft werden, ob bei Diebstahl der Neu- oder nur der aktuelle Zeitwert ersetzt wird.

Home sweet home auch fürs Rad

Eine andere Möglichkeit ist es, die sogenannte Fahrradklausel als Zusatzbaustein zur Hausratversicherung zu nutzen. So ist man nicht nur zuhause, sondern auch mit dem Rad „on tour“ gegen Diebstahl in Höhe von einem oder mehreren Prozenten von der Versicherungssumme abgesichert. Dazu muss das Rad auf jeden Fall angeschlossen worden sein. Im Gegensatz zu den speziellen Fahrradversicherungen erfasst die Fahrradklausel alle Fahrräder des Haushaltes in Summe bis zum vereinbarten Wert. Ein Tipp von Petra Schindler: „Manche Versicherer haben noch eine Nachtzeitklausel eingeschlossen. Diese besagt, dass das Fahrrad von 22 bis sechs Uhr bei Nichtgebrauch nicht versichert ist. Die Gothaer verzichtet aber auf eine solche Ausnahme und versichert das Rad rund um die Uhr.“ Darüber hinaus sind bei der Gothaer in der Fahrradklausel Fahrradanhänger und Kinderwagen eingeschlossen, auch ohne dass diese durch ein Schloss gesichert werden müssen.

E-Bikes: Wertvolle Elektronik auf zwei Rädern

Derzeit werden, neben dem klassischen Fahrrad, die sogenannten „E-Bikes“ oder „Pedelecs“  (Pedal Electric Cycle)  als umweltschonende Alternative zum Auto immer beliebter. Tritt ein Radfahrer in die Pedale eines E-Bikes, unterstützt ein Elektromotor die Fahrt und lässt einen noch geschmeidiger durch den Verkehr gleiten. Aber wie steht es um den Versicherungsschutz der E-Bikes? Dieser richtet sich nach der Leistung des Motors. Pedelecs unterstützen die Fahrradfahrer bis zu einer Geschwindigkeit von 25 Stundenkilometern und sind nach Definition Fahrräder. Deshalb können sie auch über eine Fahrradiebstahl-Versicherung den vollen Schutz genießen.

S-Pedelecs dagegen gelten aufgrund der höheren Leistung als Mofas. Bis zu 45 Stundenkilometern kann man mithilfe ihrer Tretunterstützung schnell werden. Für die Nutzung sind daher Mofa-Führerschein und KFZ-Versicherungskennzeichen Voraussetzung. Bei Preisen zwischen 1.500 und 3.000 Euro für ein S-Pedelec empfiehlt es sich eine Teilkaskoversicherung abzuschließen, die auch im Falle eines Diebstahls haftet.

Foto: Jens Goetzke / pixelio.de

 


Veröffentlicht am: 15.05.2015

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