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21.08.2017

 

 

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Ein Blick in die Zukunft

Der BMW M6 GT3 begeistert Fahrer, Teams und Fans am Nürburgring

Seine Rennpremiere wird der BMW M6 GT3 in der kommenden Saison feiern – und doch ist der neue GT-Rennwagen an der Spitze des BMW Kundensport Programms bereits beim diesjährigen 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring (DE) in aller Munde.

Am Freitag war er der „Stargast“ bei der M Night, mit der das fünfte M Festival für alle Anhänger des stärksten Buchstabens der Welt im Rahmen des Rennwochenendes offiziell eröffnet wurde. BMW Werksfahrer Jörg Müller (DE) sorgte am Steuer des BMW M6 GT3 für einen spektakulären Bühnenauftritt des kraftvollen Sportwagens.

„Die Voraussetzungen, die uns das BMW M6 Coupé bei der Entwicklung geboten hat, waren natürlich sensationell“, sagte BMW Motorsport Direktor Jens Marquardt. „So macht es unseren Ingenieuren in Zusammenarbeit mit den Kollegen bei BMW M doppelt Spaß, das Auto für die Rennstrecke daraus abzuleiten. Wir freuen uns jedenfalls riesig auf den ersten Renneinsatz des BMW M6 GT3 im Jahr 2016. Ich bin sicher, dass wir mit diesem Fahrzeug unsere Erfolgsgeschichte im Motorsport gemeinsam fortschreiben werden.“

Frank van Meel, Vorsitzender der Geschäftsführung der BMW M GmbH, unterstrich ebenfalls die Parallelen zwischen BMW M und BMW Motorsport und verdeutlichte sie anhand einer spannenden Neuigkeit. „Mit dem neuen Competition Paket werden die Motoren im BMW M6 Coupé, im BMW M6 Cabrio und im BMW M6 Gran Coupé künftig 600 PS bei 700 Nm leisten. Dadurch ist der Sprint von 0 auf 100 km/h fortan in Coupé und Gran Coupé in 3,9 Sekunden, im Cabrio in 4,0 Sekunden möglich“, meinte van Meel. „Diese Innovation zeigt, welch großes Potenzial unser 4,4-Liter-V8-Motor mit M TwinPower Turbotechnologie hat. Und das schöpfen wir natürlich sehr gerne aus.“

„Der Nürburgring, BMW M und BMW Motorsport gehören einfach zusammen“
, meinte Müller nach der ersten Präsentation des Autos vor großem Publikum. „Und wenn man dann mit diesem brandneuen Baby auf die Bühne kommen darf, dann ist man schon unfassbar stolz. Der BMW M6 GT3 wird allen Fans von BMW M in Zukunft eine ganze Menge Freude machen.“

Bereits am Mittwoch hatten BMW Motorsport Kunden aus aller Welt beim „Closed Room“-Event im BMW M Testcenter Nürburg (DE) erstmals einen exklusiven Blick auf den BMW M6 GT3 werfen können und bekamen das Fahrzeug von Fahrern und Ingenieuren im Detail vorgestellt. Besonders interessiert waren die Gäste am 4,4-Liter-V8-Motor mit M TwinPower Turbotechnologie, der auch im BMW M6 Coupé zum Einsatz und für den Renneinsatz nur geringfügig modifiziert wurde. Das Hightech-Triebwerk mit Trockensumpfschmierung leistet über 500 PS und besticht durch sein hohes Drehmoment. „Damit werden wir uns beim Überholen aus langsamen Ecken definitiv leichter tun“, erklärte Müller aus Fahrersicht.

Der BMW M6 GT3 bringt es auf ein Gewicht von weniger als 1.300 Kilogramm. Auch das Transaxle-Antriebskonzept, das sequenzielle Sechs-Gang-Renngetriebe und die im BMW Windkanal aerodynamisch optimierte Karosserie machen klar, dass BMW Motorsport 2016 einen echten Racer an den Start schickt. Für seine Einsätze bei Langstreckenrennen wird der BMW M6 GT3 auch in Sachen Zuverlässigkeit, Effizienz und Wartungsfreundlichkeit auf Höchstleistung getrimmt. Der längere Radstand verspricht im Vergleich zum aktuellen BMW Z4 GT3 zudem ein deutlich verbessertes Handling.

Um die Piloten im Cockpit des BMW M6 GT3 im Falle eines Unfalls bestmöglich zu schützen, hat BMW Motorsport die FIA-zertifizierte Sicherheitszelle selbst entwickelt und produziert. Hinzukommen zahlreiche weitere Features, die einzig und allein dem Schutz des Fahrers dienen. Dazu zählt die im Reglement vorgeschriebene Dachluke, durch die dem Piloten bei Bedarf der Helm abgenommen werden kann, genauso wie der fest mit der Karosserie verschraubte und von BMW Motorsport eigens entwickelte Sicherheitssitz.

Während der BMW M6 GT3 seinen ersten Renneinsatz auf der Nordschleife in der Saison 2016 absolviert, wird es für seinen Vorgänger, den BMW Z4 GT3, bereits am Samstag noch einmal ernst: Um 16 Uhr starten die insgesamt sechs Autos in der SP9-Klasse in die 43. Auflage des Langstreckenklassikers in der Eifel.

 


Veröffentlicht am: 17.05.2015

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