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Große Wiener Ausstellungen im 2. Halbjahr 2015

Die berühmtesten Maler der Wiener Ringstraßenzeit, Simon Wiesenthal und...



Den 150. Jahrestag der Eröffnung der Wiener Ringstraße nehmen mehrere Museen zum Anlass für Sonderschauen. Das Belvedere widmet sich ab 3.7.2015 mit der Ausstellung Klimt und die Ringstraße den charismatischen Malern jener Zeit. Ausgehend vom Oeuvre des Künstlerfürsten Hans Makart spannt sich der Bogen bis zum Triumph des jungen Malerkollektivs der Künstler-Compagnie rund um Gustav Klimt.


Die Ausstellung Wiesenthal in Wien im Jüdischen Museum am Judenplatz beleuchtet anlässlich des 10. Todestags dieses großen Österreichers seine Verbindung zur Stadt seines Wirkens. Simon Wiesenthal (1908-2005) hat wie kaum ein anderer die Aufarbeitung der Nazi-Vergangenheit und damit ein wichtiges, lange ausgeblendetes Kapitel der Nachkriegsgeschichte Österreichs geprägt. Mit seiner langjährigen Forderung nach einem Mahnmal für die in der Schoa ermordeten Jüdinnen und Juden setzte sich Wiesenthal in den 1990er-Jahren durch und veränderte damit auch das Erscheinungsbild seiner neuen Heimatstadt.

Die Albertina präsentiert Edvard Munch als Pionier der Druckgrafik. Mit rund 120 der bedeutendsten Werke des norwegischen Künstlers sind Ikonen seiner Kunst wie das „Geschrei“, die „Madonna“ oder der „Kuss“ vertreten.
Die zweite große Schau der Albertina beleuchtet unter dem Titel Welten der Romantik unterschiedliche Phänomene dieser um 1800 einsetzenden geistesgeschichtlichen Strömung. Zu sehen sind u.a. Werke von Caspar David Friedrich, Philipp Otto Runge, Francisco de Goya, Karl Friedrich Schinkel und William Turner.

Das Leopold Museum im MuseumsQuartier Wien befasst sich im Herbst 2015 mit dem Aufbruch der deutschen Avantgarde in die Moderne. Die Schau Farbenrausch. Meisterwerke des deutschen Expressionismus präsentiert eine Auswahl von rund 30 Gemälden und 80 Papierarbeiten aller Hauptvertreter des deutschen Expressionismus aus der Sammlung des Osthaus Museum in Hagen, darunter die Brücke-Künstler Ernst Ludwig Kirchner, Otto Mueller und Karl Schmidt-Rottluff sowie die Vertreter der Neuen Künstlervereinigung München und des Blauen Reiter Gabriele Münter, Alexej von Jawlensky oder Franz Marc.

Nach dem großen Erfolg der Lucian Freud-Ausstellung 2013/14 zeigt das Kunsthistorische Museum Wien in seiner Reihe zu zeitgenössischer und moderner Kunst in einer Kooperation mit der Royal Academy of Art, London, die Ausstellung Joseph Cornell: Fernweh – die erste Präsentation von Cornell überhaupt in einem Museum in Österreich. Joseph Cornell wurde 1903 an der Ostküste der USA geboren, konnte weder zeichnen noch malen oder bildhauern und erhielt auch keine konventionelle Ausbildung; dennoch war er einer der innovativsten Künstler Nordamerikas. Berühmt wurden vor allem seine „box sculptures“, meist mit einem Glasdeckel versehene Schaukästen, in denen über Jahrzehnte gesammelte, manchmal kuriose Alltagsgegenstände in ungewohnte formale und inhaltliche Zusammenhänge gebracht wurden. Mit der Schau Klimt – Schiele – Kokoschka und die Frauen startet das Untere Belvedere in den Herbst. Diese drei bedeutendsten Maler der Wiener Moderne näherten sich auf verschiedenen, wenn auch sich überschneidenden Wegen der gesellschaftspolitisch brisanten „Frauenfrage“. Die Ausstellung untersucht jene Unterschiede und Gemeinsamkeiten und eröffnet neue Einblicke in die Beziehungen zwischen den Geschlechtern im frühen 20. Jahrhundert.

Dem dänisch-isländischen Künstler Olafur Eliasson ist eine umfassende Einzelausstellung an zwei Schauplätzen in Wien gewidmet: im barocken Winterpalais des Prinzen Eugen und in der TBA21–Augarten. Gezeigt werden Schlüsselwerke aus drei bedeutenden Privatsammlungen: TBA21, Wien, Colección Jumex, Mexiko-Stadt, und The Juan & Patricia Vergez Collection, Buenos Aires. Darüber hinaus werden neu entstehende Auftragsarbeiten nicht nur Bezug auf den jeweiligen Ort nehmen, sondern auch die Beziehung zwischen Eliassons Werk und seinem kritischen und tropologischen Interesse für das Barocke erforschen.

Die Ausstellung Josef Frank: Against Design im Wiener MAK zeigt Hauptwerke des 1885 in Baden bei Wien geborenen und 1967 in Stockholm verstorbenen Josef Frank, der zu den bedeutendsten österreichischen ArchitektInnen und angewandten KünstlerInnen des 20. Jahrhunderts gehört. Mit seinen hervorragenden Entwürfen für Textilien und Möbel zählt Frank auch zu den GestalterInnen der Moderne, denen das internationale Design bis heute wichtige Impulse verdankt.

Klimt und die Ringstraße
3.7.-11.10.2015
Belvedere - Unteres Belvedere & Orangerie
Rennweg 6
1030 Wien
   
Wiesenthal in Wien
20.9.2015-März 2016
Jüdisches Museum am Judenplatz
Judenplatz 8
1010 Wien

Edvard Munch
25.9.2015-10.1.2016
Albertina
Albertinaplatz 1
1010 Wien

Welten der Romantik
25.9.2015-10.1.2016
Albertina
Albertinaplatz 1
1010 Wien

Farbenrausch. Meisterwerke des deutschen Expressionismus
9.10.2015-11.1.2016
Leopold Museum
MuseumsQuartier
Museumsplatz 1
1010 Wien

Joseph Cornell: Fernweh
20.10.2015-10.1.2016
Kunsthistorisches Museum Wien
Maria-Theresien-Platz
1010 Wien

Klimt – Schiele – Kokoschka und die Frauen
22.10.2015-28.2.2016
Belvedere - Unteres Belvedere & Orangerie
Rennweg 6
1030 Wien

Olafur Eliasson
21.11.2015-6.3.2016
Winterpalais
Himmelpfortgasse 8
1010 Wien

TBA21 Thyssen-Bornemisza Art Contemporary
Augarten
Scherzergasse 1
1020 Wien

Josef Frank: Against Design
16.12.2015-3.4.2016
MAK - Österreichisches Museum für angewandte Kunst/Gegenwartskunst
Stubenring 5
1010 Wien

Foto: © By Ingeborg & Dr. Wolfgang Henze-Ketterer, Wichtrach / Bern, 2014, Courtesy of Institut für Kulturaustausch, Tübingen / © Belvedere, Wien / © Reto Rodolfo Pedrini, Zürich / © The Joseph and Robert Cornell Memorial Foundation / Bildrecht, Wien 2014 Photo: Quicksilver Photographers, LLC

 


Veröffentlicht am: 17.05.2015

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