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So sparen Pendler

Das bringen Fahrgemeinschaften, Park & Ride & Co. wirklich

Deutschland ist Pendlerland. Mehr als 30 Millionen Bundesbürger nehmen tagtäglich einen mehr oder minder weiten Weg zur Arbeitsstätte auf sich. Rund 46 Prozent müssen dabei lediglich bis zu zehn Kilometer zurücklegen, knapp fünf Prozent allerdings sogar 50 Kilometer und mehr (Statistisches Bundesamt).

Besonders bei längeren Arbeitswegen und außerhalb der Ballungszentren führt oft kein Weg am eigenen Auto vorbei, wodurch hohe Kosten entstehen: Im Schnitt läppern sich so im Jahr fast 2.000 Euro zusammen – für viele mehr als ein komplettes Bruttomonatseinkommen (INSM). EnerQuick , die App für smartes Tanken, stellt aus diesem Grund die wichtigsten Tipps vor, wie man beim Pendeln bares Geld spart.

Fahrgemeinschaften bilden

Seit Jahrzehnten praktiziert, ist die Fahrgemeinschaft noch immer die erste Wahl, wenn es darum geht, Fahrkosten zu sparen. Der Umweg, um die Mitfahrer abzuholen rechnet sich, da man – je nach Teilnehmerzahl – wesentlich seltener hinter sein Steuer muss. Auch der Wertverlust des eigenen Gefährts und dessen Verschleiß werden auf diese Weise verringert. Einen „passenden Mitfahrer“ findet man etwa auf einschlägigen Portalen (zum Beispiel www.pendlerportal.de) im Internet.

Park & Ride

Wer jeden Tag mit dem Auto von außerhalb in die Stadt pendeln muss, sollte auf das Park-&-Ride-Konzept setzen, um Geld zu sparen. Bis zur Stadtgrenze fährt man mit dem Auto, stellt es auf einem gekennzeichneten Parkplatz ab und fährt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln weiter. Laut Auto Club Europa (ACE) lassen sich so im Schnitt 130 Euro pro Monat sparen – trotz des Fahrtickets für die Öffis. Dies hängt auch damit zusammen, dass im Stadtverkehr zumeist Stop & Go herrscht, was enorm viel Sprit kostet – von den Nerven bei der Parkplatzsuche ganz zu schweigen. Übrigens: In 75 Prozent der Fälle kommt man bei der Park-&-Ride-Nutzung sogar schneller ans Ziel.

Günstig Tanken

Der Benzinpreis ist der treibende Faktor in puncto Pendlerkosten. Darum sollte man immer zum günstigsten Preis tanken. Die App EnerQuick zeigt die billigsten Tankstellen im Umkreis oder auf dem Weg zur Arbeitsstelle und gibt – dank Tankpreisvorhersage – sogar Tipps, wenn sich das Tanken am nächsten Tag preislich eher lohnt.

Indirekt Sparen: Fahrtkosten bei der Einkommenssteuererklärung geltend machen – aber richtig

Auch indirekt lassen sich Kosten beim Pendeln sparen, indem man diese bei der Einkommenssteuererklärung im Folgejahr geltend macht. Dabei gilt die einfache Strecke ab dem ersten Kilometer. Pro Kilometer können 0,30 Euro (zusätzlich zwei Cent pro Kilometer und Person, die man in einer Fahrgemeinschaft mitnimmt) – für den kürzesten beziehungsweise den schnellsten Weg – abgesetzt werden. Wochenenden, an denen man nicht gearbeitet hat, dürfen natürlich ebenso wenig eingerechnet werden, wie Urlaubs- und Krankheitstage. Ist ein Unfall auf dem Arbeitsweg passiert, können Aufwendungen, die die von der Versicherung erstatteten Beträge übersteigen, ebenfalls als Werbungskosten geltend gemacht werden, wenn alle Belege eingereicht werden. Parkgebühren oder Fahrten in der Mittagspause nach Hause dürfen nicht angerechnet werden.

Liegen die Fahrtkosten über 4.500 Euro, muss in den meisten Fällen eine Notwendigkeit nachgewiesen werden. Denn vielleicht lohnt sich in diesem Fall ein Umzug oder eine zusätzlich angemietete Wohnung in der Nähe des Arbeitsortes – ebenfalls beides absetzbar.

„Das Pendeln zur Arbeitsstelle reißt jährlich ein großes Loch ins Budget vieler Arbeitnehmer. Dabei kann man mit kleinen Tricks die Kosten wesentlich geringer halten. So lassen sich einige Hundert Euro sparen, die besser in eine erholsame Auszeit von der Arbeit unter Palmen investiert sind“, erklärt Dr. Klaus D. Mapara, Geschäftsführer von Krick TechnoLogic, Herausgeber von EnerQuick.

 


Veröffentlicht am: 20.05.2015

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