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Gesundheits-News vom 22. Mai 2015

Michael Weyland informiert

(Michael Weyland) 14.663 Behandlungsfehlervorwürfe haben die Medizinischen Dienste der Krankenversicherung (MDK) im Jahr 2014 begutachtet.  In jedem vierten Fall bestätigten die Gutachter den Verdacht der Patienten. Das geht aus der Jahresstatistik der Behandlungsfehler-Begutachtung hervor, die in Berlin vorgestellt wurde. Das ist knapp mehr als im Jahr zuvor mit 14.585 Fällen. Ebenso stieg die Zahl der bestätigten Fehler mit 3.796 Fällen leicht an. Der Medizinische Dienst fordert einen offenen Umgang mit Fehlern und eine neue Sicherheitskultur. Auch bei größter Sorgfalt würden im Krankenhaus, in der Arztpraxis und in der Pflege Fehler passieren. Es gehe aber um einen offenen Umgang mit Fehlern, damit die Patienten entschädigt werden. Zudem müssten die Fehler systematisch analysiert werden, damit sie in Zukunft vermieden werden können. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, welche Umstände zum Fehler geführt haben. Knapp zwei Drittel der Behandlungsfehlervorwürfe betrafen Behandlungen in Krankenhäusern. Ein Drittel bezog sich auf Vorwürfe gegen einen niedergelassenen Arzt. Die meisten Behandlungsfehlervorwürfe bezogen sich jedoch auf chirurgische Eingriffe. 7.845 Fälle stehen in direktem Zusammenhang mit Operationen. Dies habe damit zu tun, dass bei einem postoperativen Behandlungsverlauf, der nicht den Erwartungen entspricht, der Verdacht auf einen Behandlungsfehler nahe liegt, während Fehler bei der Medikation von Patienten oft nicht wahrgenommen würden.

Mitglieder der Privaten Krankenversicherung (PKV) kennen das Dilemma: Einerseits profitieren Versicherte von vielen Vorteilen, andererseits sind steigende Beiträge praktisch unvermeidbar. Je länger der Vertrag besteht, desto tiefer geht der Griff in die Tasche. Wird nur die Vollversicherung der PKV betrachtet, kletterten die Prämien Anfang 2015 im Schnitt um knapp 1,9 Prozent, zeigt eine Erhebung unter 18 PKVs mit Beitragsanpassung. Insofern ist die Frage nach Einsparmöglichkeiten berechtigt. Wie das Fachportal Krankenkassen.net jetzt durch einen Tarifoptimierer errechnen ließ, liegt das durchschnittliche Einsparpotential derzeit bei 227 Euro pro Monat oder 2.724 Euro im gesamten Jahr. Je nach Einzelfall betrug die maximale Ersparnis bis zu 63 Prozent des monatlichen Beitrags der privaten Krankenversicherung.   Berechnet wurde auf der Grundlage, dass die neue Tarifgruppe dieselben oder mindestens vergleichbare Versicherungsleistungen umfasst und deutlich günstiger ausfällt.

Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter:
http://www.was-audio.de/aanews/gesundheitsnews20150521_kvp.mp3

 


Veröffentlicht am: 22.05.2015

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