Startseite  

20.08.2017

 

 

Werbung

 

Vorherigen Artikel lesen Nächsten Artikel lesen

 

Fahrerassistenzsysteme machen das Fahren sicherer

Technischer Fortschritt stellt Fahrer und Prüforganisationen vor besondere Herausforderungen

Die Zahl der im Straßenverkehr Getöteten und Verletzten ist in den letzten Jahren rückläufig. Immer mehr Fahrerassistenzsysteme, wie der Notbremsassistent, leisten dabei einen wertvollen Beitrag, um Unfälle zu vermeiden und Leben zu retten. Prüforganisationen sowie Fahrerinnen und Fahrer stehen damit aber vor ganz neuen Herausforderungen. Rechtliche Rahmenbedingungen, Prüfverfahren und die Anforderungen an die Fahraufgaben müssen mit den technischen Möglichkeiten in Einklang gebracht werden.

Hersteller arbeiten mit Hochdruck an neuen Sicherheitssystemen, die den Fahrer gerade in kritischen Verkehrssituationen noch besser unterstützen sollen. Um Autokäuferinnen und -käufern eine Orientierung zu geben, bewertet das European New Car Assessment Programme (Euro NCAP) die Crashsicherheit von Neuwagen und vergibt dafür bis zu fünf Sterne. Dafür werden die notwendigen Testverfahren regelmäßig weiterentwickelt und technisch aktualisiert. Neue Systeme nehmen nicht mehr nur andere Fahrzeuge ins Visier, sondern beispielsweise auch Fußgänger, die als Verkehrsteilnehmer oft besonders gefährdet sind. Seit 2014 ist deshalb der Notbremsassistent Teil der Bewertung, ab Anfang 2016 wird bei Pkw auch das Bremsen auf Fußgänger aufgenommen. Auch der Spurhalteassistent wird ab nächstem Jahr erstmalig in den Testkatalog aufgenommen.
 
Welf Stankowitz, Referatsleiter Fahrzeugtechnik beim Deutschen Verkehrssicherheitsrat (DVR), beschreibt die zukünftige Entwicklung: "Es werden immer mehr und bessere Assistenzsysteme in die Fahrzeuge eingebaut. Ein Teil davon wirkt im Hintergrund und der Fahrer braucht sich nicht umzustellen. Bei einigen Assistenten sollte der Fahrer aber lernen, wie er mit den neuen Funktionen umgeht und was sie leisten. Nur so kann das Plus an Sicherheit voll ausgeschöpft werden. So muss man zum Beispiel wissen, dass der Spurhalteassistent das Fahrzeug selbstständig leicht nach rechts oder links lenkt, um es in der Spur zu halten. Das ist zunächst gewöhnungsbedürftig."
 
Der DVR empfiehlt deshalb, sich vor dem Kauf eines neuen Fahrzeugs vom Fahrzeughändler ausführlich über die Funktionsweise der Assistenten aufklären zu lassen. Am besten ist es, nach dem Kauf mit dem Verkäufer oder einem ausgebildeten Sicherheitstrainer einen Termin auszumachen, um sich mit allen Möglichkeiten des neuen Autos in der Praxis vertraut zu machen.

Der DVR schätzt, dass mit Fahrerassistenzsystemen bei fast 50 Prozent der Unfälle schwere Folgen verhindert werden könnten.
 
Einen Überblick über die Funktionsweise von Fahrerassistenzsystemen bietet die Informationsplattform www.bester-beifahrer.de.

 


Veröffentlicht am: 03.06.2015

AusdruckenArtikel drucken

LesenzeichenLesezeichen speichern

FeedbackMit uns Kontakt aufnehmen

NewsletterNewsletter bestellen und abbestellen

TwitterFolge uns auf Twitter

FacebookTeile diesen Beitrag auf Facebook

Hoch: Hoch zum Seitenanfang

Nächsten Artikel: lesen

Vorherigen Artikel: lesen

 

 


Werbung

 


Werbung

 


Werbung

 


Werbung

Neu auf genussmaenner.de


 

 
         
             
     
     
     

 

Service
Impressum
Kontakt
Mediadaten
Newsletter
Nutzungshinweise
Presse
Redaktion
RSS 
Sitemap
Suchen

 

Besuchen Sie auch diese Seiten in unserem Netzwerk
| Börsen-Lexikon
| fotomensch berlin - der Fotograf von genussmaenner.de
| Frauenfinanzseite
| Geld & Genuss
| geniesserinnen.de
| gentleman today - Edel geht die Welt zu Grunde
| instock
| marketingmensch | Agentur für Marketing, Werbung & Internet
| Unter der Lupe

 

Rechtliches
© 2007 - 2017 by genussmaenner.de, Berlin. Alle Rechte vorbehalten.

Lesezeichen:
 Del.icio.us Google Bookmark Reddit