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25.09.2017

 

 

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Auf Europareise mit einer „alten Bekannten“

Die Kartoffel ist in zahlreichen Ländern fester Bestandteil der Speisekarte

Aus der italienischen Frittata ist sie ebenso wenig wegzudenken wie aus dem französischen Gratin, der spanischen Tortilla und den österreichischen Knödeln.

Die Rede ist von der Kartoffel, die in vielen Regionen Europas fester Bestandteil der landestypischen Küche ist – von A wie Andalusien bis Z wie Zillertal. Erstaunlich, kam sie doch einst als exotische Zierpflanze aus Südamerika zu uns. Heute ist sie eine wichtige Zutat in vielen Gerichten und inspiriert so manchen Reisenden dazu, die Urlaubsküche nach seiner Rückkehr aus der Fremde in die eigenen vier Wände zu holen.

Patata, pomme, Erdapfel

Zu den typischen italienischen Gerichten mit der tollen Knolle zählen die mediterranen Rosmarinkartoffeln, die wunderbar schmecken und im Backofen kinderleicht zuzubereiten sind. Auch Gnocchi, die nicht mit Nudeln zu verwechseln sind, bestehen größtenteils aus gestampften Kartoffeln – mit Mehl, Eigelb, Salz und etwas Muskat. Die italienische Kartoffel-Frittata wird sowohl warm als auch kalt serviert, als Vorspeise ebenso wie als Hauptgericht. Verfeinern lässt sie sich ganz individuell, zum Beispiel mit Speck, Rucola und Kirschtomaten.

Ein Gericht für festliche Anlässe ist das französische Kartoffelgratin. Auch dieses Grundrezept – dünne, mit Käse bestreute Kartoffelscheiben in einer gewürzten Sahne-Eier-Mischung – lässt sich um viele weitere Zutaten ergänzen: von saisonalem Gemüse bis hin zu Schinken oder Hackfleisch.

Auch in Spanien kommt die Kartoffel in den verschiedensten Varianten auf den Tisch. Die Tortilla, die spanische Version der italienischen Frittata, ist geradezu ein Nationalgericht. Das Omelett aus Eiern, Kartoffeln und Zwiebeln wissen Touristen längst ebenso zu schätzen wie Einheimische. Typisch kanarisch sind die papas arrugadas: kleine Runzelkartoffeln mit Salzkruste, die mit würzigen, kalten Dips serviert werden.

Größer als die italienischen Gnocchi, aber ebenso köstlich, sind die österreichischen Erdäpfelknödel, die auf unzählige verschiedene Arten zubereitet werden. Für den Teig können sowohl gekochte als auch rohe Kartoffeln verwendet werden – oder eine Mischung aus beiden. Die Klöße werden gerollt und auf Wunsch mit gerösteten Weißbrotwürfeln gefüllt. Anschließend werden sie in Salzwasser gegart, bis sie an die Oberfläche steigen. Die Knödel schmecken nicht nur als Beilage zu deftigen Hauptgerichten, sondern sind auch als süße Nachspeise beliebt, etwa als Zwetschenknödel.

Von Südamerika nach Europa

Die Kartoffel selbst ist weit gereist: Im 16. Jahrhundert wurden spanische Eroberer in Südamerika, wo sie bereits seit vielen Jahrhunderten angebaut wurde, auf die Knolle aufmerksam und brachten sie mit in ihre Heimat. Von der iberischen Halbinsel aus verbreitete sie sich langsam in Europa – mit einer Ausnahme: Auf die britischen Inseln soll sie ohne den Umweg über Spanien gelangt sein. Wenngleich nicht belegt ist, wer sie dorthin mitbrachte.

Vorschläge für Ihre nächsten Kartoffelgerichte finden Sie unter www.die-kartoffel.de.

 


Veröffentlicht am: 04.06.2015

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