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Morgengruß: Feminismus

Gibt es keine Frauen mehr...

Es gab Zeiten, da konnte man keine Talkshow einschalten, ohne auf eine Feministin zu stoßen. Keiner sagte ein Wort über deren Aussehen oder ihre Kleidung. Wer das tat, wurde als Macho, als Frauenfeind abgestempelt - egal ob es sich um einen Mann oder eine Frau handelte. Heute machen Frauern Furore, wenn sei hübsch sind, wenn sie in einer Talkshow Bein zeigen. Zugegeben, klug sollten sie auch noch sein.

Blonde Mähne, lange Beine, Minirock, High Heels und ein IQ von 130 oder mehr, dass ist die moderen Frau. Femistinnen werfen wutentbrannt das Strikzeug in die Ecke und thematisierten das in der Frauengruppe. Ich habe die Befürchtung, dass die sich der kurzen Wege wegen gleich im Seniorenstift treffen.

Das ist böse? Vielleicht, aber aber auch Realität. Wo gibt es noch die Frauen, die sich wirklich und vor allem öffentlichkeitswirksam für Frauenrechte einsetzten, die nicht nur verbal auf die Männer einprügeln? Heute machen sich Männer für Frauenrechte starkt.

Stimmt nicht? Stimmt doch! Oder wie ist es zu erklären, dass man ein Schwein Namens Miss Piggy mit dem den angesehenen Frauenrechtspreis des New Yorker Zentrums für feministische Kunst ehrt. Zugegeben, die Sau aus der "Muppet Show" ist eine Kunstfigur. Doch ist sie ein Feministin? Steht das vollbusige, blonde und sehr sexsitisch daherkommende Schwein wirklich für die moderne Frau? Hat Miss Piggy diesen Preis verdient, weil sie schon mal Männer verprügelt, weil ihr Markenzeichen der Karateschlag ist? Oder bekommt sie den Preis, weil sie ihre Schweineschnute so gern in die Kamera hält und mit ihrer männlich-erotischen Stimme das Kinderbild von einer tollen Frau geprägt hat? Frauen sind vollbusige, plappernde, schlagende Schweine - so ihre Botschaft. Und dafür gibt es heute einen Feminismus-Preis. Irgendwie schade.

Wenn Miss Piggy eine Feministin ist, wer ist dann das männliche Gegenstück? Mir fällt da spontan Balu aus dem Dschungelbuch von Rudyard Kipling ein. Der hat sogar schon die Hymne aller Weicheier und Couch-Potato gesungen: "Probier's mal mit Gemütlichkeit". Was will Mann mehr. Also ich votiere dafür, dass man Balu zum Mann des Jahres kürt. Der ist behaart und liegt damit im Trend zur wuchernden Gesichtsbehaarung. Er ist übergewichtig und damit ein Vertreter der Mehrheit der deutschen Männer. Er liegt gern faul auf der Haut und macht somit den Weg für die Frau in Führungspositionen frei. Nicht zuletzt ist Balu ein Superpapa und kümmert sich fürsorglich um seinen Adoptivsohn Mogli. Damit ist er ganz weit vorn. Bitte Balu endlich ehren!!!

Doch noch einmal Spaß beiseite: Ich frage mich ernsthaft, was das Zentrum für feministische Kunst geritten hat, Miss Piggy in dieser Art zu ehern. Ich kann es mir nur so erklären, dass man mehr mediale Aufmerksamkeit als in den vergangenen erreichen will. Das zumindest ist gelungen. Vielleicht will man aber auch mehr Humor in den zumeist sehr humorfreien Feminismus bringen. Ob das gelungen ist? Ich weiß nicht.

Ich mache mir jetzt mein Frühstück.

Ihnen wünsche ich ein genussvolles Frühstück.

 


Veröffentlicht am: 04.06.2015

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