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23.06.2017

 

 

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Zurückweisung beim Daten

Erfolg bei Frauen entscheidet sich im Kopf

Es gibt wenige Dinge, die Männer im Umgang mit Frauen mehr fürchten, als von ihnen zurückgewiesen zu werden. Vor allem dann, wenn sich ein Mann nach längerem Zögern, Überlegen, Mut-antrinken endlich ein Herz fasst und eine ihm bis dahin fremde Frau anspricht, wiegt ein ‚Korb‘ besonders schwer (wer sich die vielfältigen Probleme von Männern beim Daten von Frauen im Detail ansehen möchte, schaut am besten in eines der zahlreichen Foren zu diesem Thema, wie zum Beispiel das forum.beraterteam.info).

Warum ist das so? Und was ist Zurückweisung beim Flirten eigentlich genau betrachtet? Wie bei fast allem in unserem Leben entscheidet sich auch beim Daten relativ viel im Kopf. Und so ist auch die Frage, wie man als Mann weibliche Zurückweisungen betrachtet zunächst mal eine mentale Definitionssache.

Tatsache ist, dass es sie gibt, ja geben muss. Der einzige Weg, keine Zurückweisung von Frauen zu erfahren ist, ihnen aus dem Weg zu gehen. Wer das nicht will, muss sich damit abfinden, dass nicht alle Frauen ihn attraktiv finden werden. Eine Tatsache, die genauso auch andersherum gilt: Kein Mann findet alle Frauen attraktiv.

Wer Frauen datet, wird zurückgewiesen werden und das ist gut so

Warum ist das gut? Ganz einfach weil es für eine positive Vorauswahl sorgt. Inkompatible Partner/innen werden ohne viel Zeitverlust aussortiert. Ein großer Vorteil für beide Seiten, denn welcher Mann will schon seine Zeit mit Frauen verschwenden, die ihn nicht attraktiv finden und mögen?

Die Konsequenz aus dieser simplen Tatsache sollte also sein, Zurückweisung nicht um alles in der Welt zu vermeiden, sondern geradezu herauszufordern. Denn das hilft uns, die Dinge schnell klarzustellen.

Es ist (meistens) nicht persönlich gemeint

Die Gründe, warum Frauen einen Mann zurückweisen, können äußerst vielfältig sein. Natürlich kann es am Mann liegen. Aber selbst wenn eine Frau ‚nein‘ sagt, weil der Mann schlecht gekleidet, ungekämmt, streng riechend, sturzbetrunken oder was auch immer ist, liegt es eben daran und nicht an der Person an sich. Denn vielleicht hätte die Sache nüchtern, gut gekleidet, frisch geduscht etc. völlig anders ausgehen können.

Tatsache ist, dass Frauen sich im Bezug auf flirtende Männer einem von drei Interessenszuständen zuordnen lassen:

- nicht interessiert
- neutral
- interessiert

Dies gilt bis zu einem gewissen Grad sogar unabhängig davon, ob die Frau den Mann attraktiv findet. So kann es beispielsweise sein, dass eine Frau an einem Mann jetzt gerade nicht interessiert ist, obwohl sie ihn attraktiv findet – zum Beispiel weil sie in einer Beziehung ist und diese nicht durch eine Affaire aufs Spiel setzen will oder weil sie ihre Tage hat oder weil sie morgen früh raus und zum Flughafen muss oder oder oder.

Da es äußerst zeitaufwändig und sehr selten von Erfolg gekrönt ist, nicht-interessierte Frauen für sich zu gewinnen, ist eine schnelle Zurückweisung in diesen Fällen pures Gold. Sie spart dem Mann viel Zeit. Zeit, die er viel sinnvoller in interessierte oder (noch) neutral eingestellte Frauen investieren kann.

Widmen wir uns zunächst kurz den Interessierten: Hier hat der Mann natürlich das einfachste Spiel, denn seine einzige Aufgabe besteht darin, dies A) zu erkennen und es dann B) nicht zu vermasseln. Glücklicherweise haben wirklich interessierte Frauen dabei eine Engelsgeduld, so dass sie auch Männern eine Chance geben, die die Zeichen nicht lesen können.

Herausfordernder sind neutrale Frauen. Denn hier sind die Würfel nicht gefallen und der Mann kann dies durch das, was er tut und sagt positiv wie negativ beeinflussen. Auch hier sollte das Ziel eine schnelle Entscheidung sein: Die neutrale Frau soll sich für eine der beiden klaren Positionen – interessiert oder nicht – entscheiden.

Diese an sich logischen Zusammenhänge sind in der Praxis äußerst schwer durchzuhalten. Spätestens wenn man einer hübschen Frau live gegenüber steht, fängt man doch wieder an, alle Erkenntnisse und Vorsätze über Bord zu werfen und Ihr um jeden Preis gefallen zu wollen, anstatt eine schnelle und klare Entscheidung herbeizuführen und so nicht-kompatible Frauen auszusortieren.

Was bedeutet dies nun konkret für das Dating?

Da bedeutet nichts anderes, als dass mentale und emotionale Faktoren, wie Selbstkontrolle, Durchhaltevermögen, Stress- und Frustrationstoleranz, Konzentrationsfähigkeit etc. oftmals wichtiger sind, als Talent.

Beginnen Sie damit, typische Flirt-Situationen, die Sie erlebt haben, zu visualisieren und ‚umzuprogrammieren‘.

Stellen Sie sich vor, wie Sie sich bei einer Frau, die Ihnen sagt, dass sie kein Interesse hat, bedanken, ihr noch einen schönen Abend wünschen und wie Sie dann lächelnd weitergehen, anstatt mit hängendem Kopf zur Bar zurück zu schleichen, um sich den nächsten Drink zu bestellen.

Stellen Sie sich vor, wie Sie einer Frau, die offensichtlich Ihre Werte nicht teilt, dies freundlich aber bestimmt mitteilen und sie danach stehen lassen.

Stellen Sie sich vor, wie Sie sich mit einer Frau angeregt unterhalten, die Ihre Reiselust oder andere Ihrer Interessen teilt und wie sich die Dinge mit Ihr völlig anstrengungslos und natürlich ergeben.

Merken Sie den Unterschied?


Die Visualisierung ist allerdings nur der erste Schritt. Seine Wirkung entfaltet mentales Training wie beim Sport auch natürlich erst live - in der ‚Wettbewerbssituation‘ bzw. beim persönlichen Kontakt.

Definieren Sie Erfolg beim Daten neu


Ein weiterer mentaler Punkt beim Daten ist die Frage, was überhaupt Erfolg bedeutet. Zahlreiche Flirt- und Verführungsbücher widmen sich dieser Frage und kommen mit zum Teil haarsträubenden Vorschlägen wie rein quantitativen Messgrößen („fuck ten other women“) oder einer Einteilung der Attraktivität von Frauen in eine Skala von 1-10.

Andere ‚Messgrößen‘ kommen zum Teil betriebswirtschaftlichen KPIs gleich, manche sprechen wie im Internet Marketing von ‚Conversion Rates‘ etc.

Dabei ist die Definition von Erfolg im Dating genauso wichtig, wie in allen anderen Bereichen des Lebens, denn nur wenn wir wissen, wo wir hin wollen und wie eine Verbesserung auf dem Weg dorthin aussieht, können wir mental oder live das Richtige tun. Wenn wir dabei auf eine falsche Erfolgsdefinition setzen, ist alle Anstrengung umsonst, weil sie uns in die falsche Richtung führt.

Ein klassisches Beispiel:
Männer, die ihren Datingerfolg in erster Linie oder komplett über die Zahl der Frauen definieren, mit denen sie Sex haben, vergeuden ihre Zeit damit Frauen ‚aufzureißen‘, zu manipulieren und ‚ins Bett zu quatschen‘, die sie nicht wirklich genießen, ja die sie oftmals noch nicht einmal attraktiv finden.

Wie wäre es stattdessen mit einer qualitativen Definition von Datingerfolg:
Maximales Vergnügen, maximaler Genuss, ja Glück mit Frauen, die wir mögen.

Was auf den ersten Blick wie eine Selbstverständlichkeit klingt ist in Wirklichkeit eine völlige Umkehr der Erfolgskriterien bei der überwiegenden Zahl aller Männer, die ihren Erfolg darüber definieren,

- möglichst selten zurückgewiesen zu werden,
- Frauen zu daten, die attraktiver sind, als die ihrer Freunde,
- mit wie vielen Frauen sie ein Date oder Sex haben,
- ob die Frauen irgendeinem medialen Schönheitsideal entsprechen (oder dem zumindest nahe kommen),
- ob es sich um den Typ Frau handelt, von dem sie immer schon geträumt haben
- usw. usf.

Sobald wir unseren Erfolg mit Frauen über die Qualität definieren, erscheint unser gesamtes Dating in einem völlig neuen Licht: Anstatt Zurückweisungen zu vermeiden und uns möglichst viele ‚Kerben in den Colt‘ zu ritzen, definiert sich unser Erfolg darüber, möglichst viele Frauen danach abzuchecken, ob sie zu denen gehören, die uns Freude bereiten werden (und wir ihnen).

Plötzlich verwandelt sich die Zurückweisung von einem Misserfolgsindikator zu einem unschätzbaren Hilfsmittel, bei der schnellen Selektion. Wir checken diese Frauen, indem wir polarisieren. Wir wollen es nicht allen Recht machen und deshalb Dinge tun und sagen, die möglichst vielen gefallen, sondern wir sagen und tun bewusst Dinge, die genau die Art von Frauen anziehen, die wir mögen und alle anderen abstoßen. Eine echte Win-Win-Situation für alle Beteiligten.

Foto: Paulwip/pixelio.de

 


Veröffentlicht am: 09.06.2015

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