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Gesundheits-News vom 12. Juni 2015

Michael Weyland informiert

(Michael Weyland) Wo Menschen arbeiten, passieren Fehler - auch beim Arzt in der Praxis vor Ort: Laborwerte werden vertauscht, Diagnosen falsch dokumentiert. Praxisübergreifende Fehlerberichts- und Lernsysteme helfen, medizinische Fehlgriffe zu vermeiden. Diese Systeme sind in Deutschland im ambulanten Bereich - anders als im Krankenhaus - noch nicht weit verbreitet. Die Techniker Krankenkasse (TK) will das ändern. Sie startet daher jetzt mit Partnern in Nürnberg ein wissenschaftlich begleitetes Pilotprojekt für mehr Patientensicherheit in der Arztpraxis. Die zweijährige Modellphase startet in 70 Haus- und Facharztpraxen des Gesundheitsnetzes Qualität und Effizienz Nürnberg (QuE).  Unterstützt wird das Projekt von TK, WINEG und dem Institut für Allgemeinmedizin der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Die am Projekt beteiligten Haus- und Fachärzte und deren Teams können ab sofort Fehler, die im Praxisalltag passieren, auf einer Homepage strukturiert dokumentieren. Nachdem die Berichte anonymisiert wurden, stehen sie allen Mitgliedern des Praxisnetzes zur Verfügung. Dadurch können gemeinsam Möglichkeiten gefunden werden, solche Fälle in Zukunft zu vermeiden. Praxen können von den Erfahrungen anderer lernen und im Alltag für eine höhere Sicherheit ihrer Patientinnen und Patienten sorgen. Dabei geht es nicht nur um medizinische Dinge, sondern auch darum, Prozesse zu verbessern, um beispielsweise Verwechslungen von Laborproben - und damit das Überbringen einer falschen Diagnose an den Patienten - zu verhindern.

Seit dem Start vor sechs Jahren haben insgesamt 72.500 Schüler zwischen zwölf und 17 Jahren am bundesweiten DAK-Plakatwettbewerb „bunt statt blau – Kunst gegen Komasaufen“ teilgenommen. Nach einer aktuellen Begleitstudie des Kieler Instituts für Therapie- und Gesundheitsforschung (IFT-Nord) für die Jahre 2013 und 2014 wirkt sich die Teilnahme der Kinder und Jugendlichen an der  Präventionskampagne beim Alkoholkonsum positiv aus. Befragungen der teilnehmenden Jungen und Mädchen und von Vergleichsgruppen ohne Wettbewerbsteilnahme zeigen: Für 44 Prozent der Teilnehmer trägt “bunt statt blau“ nach eigener Einschätzung dazu bei, dass Jugendliche vernünftiger mit Alkohol umgehen. Ein Drittel der Befragten erklärt, durch die Kampagne etwas über die Gefahren gelernt zu haben. Jeder Fünfte sagt, er denke jetzt anders über die Wirkung von Alkohol. Die Jungen und Mädchen bewerten die Aktion der DAK-Gesundheit gegen Alkoholmissbrauch auch insgesamt positiv. 

Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter: http://www.was-audio.de/aanews/gesundheitsnews20150611_kvp.mp3

 


Veröffentlicht am: 12.06.2015

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