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Wirtschafts-News vom 12. Juni 2015

Michael Weyland informiert

(Michael Weyland) Die Zinsen für die in Anspruch genommenen Dispositionskredite sind zwar in den letzten Jahren deutlich gesunken, aber im Vergleich zu Sofortkrediten immer noch viel zu hoch, dies gilt vor allem bei regelmäßiger Disponutzung. Das ist das Ergebnis einer Auswertung der jüngsten MFI-Zinsstatistik der Deutschen Bundesbank durch die Redaktion des Vergleichportals Sofortkredit.org.    Die Deutsche Bundesbank erhebt regelmäßig die so genannte MFI-Zinsstatistik mit den durchschnittlich von deutschen Banken erhobenen Zinsen für Anlagen und Kredite im europäischen Wirtschaftsraum. Sofortkredite und Dispositionskredite sind auf einem Rekordtief. Dennoch liegt der vorläufig durchschnittliche Zins für einen in Anspruch genommenen Dispokredit bei nahezu 9 Prozent und ist damit mehr als doppelt so hoch wie der mittlere effektive Jahreszins eines Ratenkredites mit einer Laufzeit zwischen 1 und 5 Jahren, dieser liegt nach vorläufigen Ergebnissen bei 4,41 Prozent.

Wer sich vor ein paar Jahre den Traum vom Eigenheim verwirklicht hat, hat sein Baufinanzierungsdarlehen bei Weitem nicht zum Zins-Höchststand aufgenommen. Doch von den immer noch historisch niedrigen Zinssätzen hätte damals niemand auch nur zu träumen gewagt. Wohl dem, dessen langfristige Zinsbindung demnächst ausläuft oder dessen Darlehen bereits fast zehn Jahre läuft. Denn hier bietet sich die Chance, schon bald zu den aktuellen Mini-Zinsen ein Anschlussdarlehen abzuschließen. So lässt sich Monat für Monat viel Geld sparen bzw. alternativ der Zeitraum bis zur Schuldenfreiheit deutlich verkürzen - und das schon Jahre vor Auslaufen der Zinsbindung des bisherigen Darlehens. 

Das Zauberwort heißt Forward-Darlehen.

Beim Forward-Darlehen - Mitte der 1990er Jahre übrigens im Hause Dr. Klein entwickelt und heute ein Standardprodukt - sichert sich der Kunde also heute die aktuell niedrigen Zinsen für einen Zeitpunkt, der in der Zukunft liegt. Forward-Darlehen können bis zu 60 Monate im Voraus abgeschlossen werden. Für die Zeit zwischen Vertragsabschluss und Auszahlungsdatum werden pro Monat durchschnittlich 0,02 Prozent Forward-Aufschlag fällig, die zum aktuell gültigen Zinssatz hinzugerechnet werden. Viele Banken bieten allerdings eine sogenannte "bereitstellungszinsfreie Zeit" von meistens sechs, teilweise sogar zwölf Monaten. In dieser Zeit fällt dann der Forward-Aufschlag nicht an. Man sollte in jedem Fall auch mal beim "Forward-Erfinder" Dr.-Klein nachfragen.

Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter: http://www.was-audio.de/aanews/News20150612_kvp.mp3

 


Veröffentlicht am: 12.06.2015

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