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Im wilden Kaukasus

Khinalig – gut gehütetes Geheimnis in Aserbaidschans Bergwelt

Er gilt als einer der schönsten und spektakulärsten Orte Aserbaidschans: Khinalig. Im Gegensatz zur modernen Metropole Baku, wo sich ab dem 12. Juni die europäische Sportwelt zu den ersten Europaspielen versammelt, scheint in diesem verschlafenen Kaukasusdörfchen die Zeit stehen geblieben zu sein.

Bis vor wenigen Jahren war der 2.000 Seelen Ort nur drei Monate im Jahr erreichbar. In diesem entlegenen Winkel konnten die Bewohner ihre Traditionen und Sprache bis heute bewahren. Bei Touristen erfreut sich der auf 2.350 Meter gelegene Ort zunehmender Beliebtheit, die dort ein Stück ursprüngliches Aserbaidschan erleben möchten.

In traumhafter Bergkulisse

Rund 200 Kilometer nördlich von Baku scheint die Welt noch in Ordnung zu sein. Zwar führt seit 2006 eine geteerte Straße in das Bergdorf, doch hat es Khinalig geschafft, seinen ursprünglichen Charm zu erhalten. Bilderbuchartig stehen die terassenartig angelegten Lehmhäuser dicht gedrängt an den Berghängen. Durch die isolierte Lage konnten die Bergbewohner – für Aserbaidschan untypisch meist hellhäutig und blauäugig – ihre eigene Sprache bis heute bewahren. Die Vorfahren der heutigen Khinaluq waren vor der Christianisierung der Region im 4. Jahrhundert Feueranbeter. Einige Kultstätten in der Umgebung und ein Atesgah – ein heiliger Ort an dem eine ewige Flamme brennt – sind als Relikte dieser Zeit noch vorhanden. Heute sind die Bergbewohner überwiegend Muslime.

Aufstieg auf den König der Berge

Zunehmender Beliebtheit erfreut sich der Ort auch bei Bergsteigern. Khinalig eignet sich für Abenteuerlustige hervorragend als Ausgangsort für die Besteigung des „Königsbergs“ Shahdag, dem zweithöchsten Berg Aserbaidschans. Zur Besteigung ist eine Genehmigung erforderlich, die bei einer lokalen Reiseagentur in Baku beantragt werden sollte. Ein Guide ist für eine Bergtour sehr empfehlenswert – meist wandert man abseits jeder Infrastruktur. Unabdingbar zur Bezwingung des 4.243 Meter hohen Berges ist in jedem Fall alpine Erfahrung. Belohnt werden Alpinisten mit eindrucksvollen Ausblicken in einer fast menschenleeren Bergwelt.

Im Kontakt mit der Bevölkerung

Vor allem die Sommermonate von Mitte Juni bis Mitte September sind für Bergtouren gut geeignet. Für die Anreise empfiehlt sich ein geländetaugliches Fahrzeug, da Khinalig mit öffentlichen Verkehrsmitteln schwer zu erreichen ist. Im Dorfsupermarkt kann man sich mit Verpflegung eindecken. Gäste kommen in Khinalig in der Regel in schlichten Privatunterkünften unter. CBT Azerbaijan (Community based tourism Azerbaijan; Gemeindebasierter Tourismus in Aserbaidschan) vermittelt Homestays in Khinalig und anderen aserbaidschanischen Orten.

Quelle: © Ministry of Culture and Tourism of Azerbaijan

 


Veröffentlicht am: 14.06.2015

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