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Badeurlaub auf Island

10 Orte, an denen Island-Reisende eintauchen können


Mit Island verbinden die meisten Menschen wind- und wasserfeste Kleidung und Zwiebel-Look. Badesachen stehen bei diesem Reiseziel meist nicht an erster Stelle der Packliste – sollten sie aber.

Die isländische Low Cost-Airline WOW air hat zehn Orte gesammelt, die eine Reise nach Island zum Badeurlaub werden lassen. Von einem entspannten Bad in einem heißen Höhlensee über Wellenreiten am Polarkreis – Island ist definitiv etwas für Wasserratten. Ab 99 Euro bringt WOW air Reisende im Sommer 2015 ab Berlin, Düsseldorf und Stuttgart bereits auf die Badeinsel.

Baden im „Hot Pot“

Die Badekultur ist auf Island ähnlich stark ausgeprägt wie im antiken Rom. Fast jedes Dorf hat ein kleines, geothermal beheiztes Freibad. Dort in den sogenannten „Hot Pots“ treffen sich die Isländer zum Entspannen und Tratschen.

Open-Air-Badewanne

Die Secret Lagoon, die „geheime Lagune“ rund anderthalb Stunden östlich von Reykjavík, wird schon seit mehr als einhundert Jahren von den Isländern als riesige Badewanne genutzt. Heiße Quellen füllen nahe dem kleinen Ort Fludir einen kleinen Ende des 19. Jahrhunderts künstlich angelegten See mit konstant 40 Grad Celsius warmen Wasser. Damit ist die Secret Lagoon der älteste Swimming-Pool Islands.  

Tauchen zwischen den Kontinenten


Island liegt genau zwischen zwei tektonischen Platten. An der Stelle, an der die Eurasische und die Nordamerikanische Platte auseinanderdriften, hat sich die mit Schmelzwasser gefüllte Silfra-Spalte gebildet. Durch das glasklare Wasser und die spektakulären Lavaformationen ist die Spalte ein sehr beliebtes Tauch- und Schnorchelrevier.

Heißer Höhlensee

In der Höhle Grjótagjá im Nordosten der Insel hat sich ein unterirdischer See gebildet. Auch hier bewirkt die geothermale Aktivität ein Aufheizen des Wassers. Besonders populär war das Grottenbad von den 50er Jahren an bis Ende der 70er Jahre. Danach heizte die steigende geothermale Aktivität das Wasser auf mehr als 60 Grad Celsius an, was Baden unmöglich machte. Später senkte sich die Wassertemperatur wieder. Seit 2004 ist die Badehöhle erneut freigegeben.

Wellenreiten am Polarkreis

Surfen bei 20 Grad Celsius Wassertemperatur kann jeder. Wer einen wirklich exotischen Surfspot sucht, ist auf Island richtig. Wind und Wellen sowie schroffe Felsformationen im Hintergrund machen aus der Insel am Polarkreis ein Surf-Paradies. Dabei sind die Wassertemperaturen auch noch im September zweistellig.

Baden in heißen Flüssen

An vielen Stellen auf Island dampft es. Es müssen dabei nicht immer rauchende Vulkanschlote sein. An mehreren Stellen der Insel quillt badetauglich warmes Wasser aus der Erde. Nur eine knappe Stunde von Reykjavík entfernt, liegt das Reykjadalur, das „Dampftal“, aus dem ein warmer Fluss entspringt, indem man gemütlich entspannen kann.

Schwimmen im Polarmeer

Auch richtig im Meer baden können Islandbesucher. In der Bucht Nauthólsvík in Reykjavík wurde 2001 ein geothermaler Strand angelegt. Heißes Wasser strömt dort in die Meeresbucht, die mit Steinwänden umrandet ist. Daher bleibt die Wassertemperatur konstant bei rund 15 bis 19 Grad Celsius. Der Sand für den Strand wurde aus Marokko importiert. Neben der kleinen Bucht gibt es auf dem Gelände noch Hot Pots, ein Dampfbad und wie es sich für ein Freibad gehört einen Kiosk.

Baden im Bergsee

Rund 180 Kilometer östlich der Hauptstadt liegt der vulkanisch geprägte und bergige Landstrich Landmannalaugar. Die unter Naturschutz stehende Gegend gilt als Wanderparadies und ist reich an heißen Quellen. Ein Bad in ihnen tut besonders nach einer ausgeprägten Wandertour gut.

Kurzbahn-Schwimmbad


Seit mehr als 90 Jahren empfängt das Freibad Seljavallalaug im Süden der Insel seine sportlichen Gäste. Mit seinen 25 Meter langen Bahnen hat das Schwimmbad Kurzbahn-Ausmaße. In den Anfangsjahren fand hier Schwimmunterricht für Schüler statt. Der Eintritt ist frei, die Nutzung erfolgt aber auf eigene Gefahr.

Die Mutter aller heißen Bäder – die blaue Lagune

Eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten Islands ist die Bláa Lonið, die „Blaue Lagune“. Das große, künstlich angelegte Thermalfreibad nahe des internationalen Flughafens Keflavík liegt in einer Lavasenke, umgeben von den typischen Lavafeldern. Das Wasser verdankt seine blau-weiße Farbe der in ihm enthaltenen Kieselsäure. Die Wassertemperatur im Thermalbad beträgt rund 40 Grad Celsius. Insgesamt hat der Badesee eine Fläche von 5.000 Quadratmetern. Dies entspricht knapp drei Eishockey-Spielfeldern.

WOW air
Abheben mit WOW-Faktor: WOW air ist Islands einzige Low Cost-Airline und die pünktlichste Fluggesellschaft der Insel. Im Jahr 2014 waren 92 Prozent der WOW air Flüge pünktlich. Neben der Zuverlässigkeit der Airline hebt sie sich außerdem durch günstige Preise, eine moderne Flotte, ein einzigartiges Branding und herzlichen Service ab. WOW air bietet Verbindungen ab Berlin-Schönefeld, Stuttgart, Düsseldorf und Salzburg sowie 14 weiteren Destinationen in Europa, darunter London, Paris und Amsterdam, zu der isländischen Hauptstadt Reykjavík.

Ab Berlin startet der isländische Low Cost-Carrier ganzjährig drei bis vier Mal pro Woche und in den Sommermonaten von Juni bis August sechs Mal wöchentlich nach Reykjavík. Darüber hinaus können WOW air Passagiere ab Berlin auch nach Boston und Washington D.C. in den USA fliegen. Vom 13. Juni bis 27. August 2015 verbindet die Airline auch Düsseldorf und Stuttgart zwei Mal wöchentlich mit der nördlichsten Hauptstadt. Gegründet wurde das Unternehmen im November 2011 von dem isländischen Unternehmer Skúli Mogensen.  

Informationen:
www.wow-air.de

 


Veröffentlicht am: 19.06.2015

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