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Wirtschafts-News vom 19. Juni 2015

Michael Weyland informiert

(Michael Weyland) Eigentlich ist es eine witzige Idee, um die GEZ zu ärgern. Der Journalist Norbert Häring vom Handelsblatt kündigte seine GEZ-Einzugsermächtigung und erklärte, von nun an nur noch in bar zahlen zu wollen. Häring beruft sich auf den Paragrafen 14 des Bundesbankgesetzes. Demnach soll die Norm Bargeld als gesetzliches Zahlungsmittel vorschreiben, das in Deutschland akzeptiert werden muss. „Wer sich die Norm jedoch genau anschaut, wird schnell feststellen, dass der Paragraf lediglich festlegt, dass, wenn in Bargeld gezahlt wird, ausschließlich Bargeld in Euro unbeschränkt angenommen werden muss“, erklärt Rechtsanwalt Christian Solmecke. Im Original: „Auf Euro lautende Banknoten sind das einzige unbeschränkte gesetzliche Zahlungsmittel“. Es heißt nicht, dass Händler grundsätzlich eine Zahlung in bar annehmen müssen.
Im Rundfunkbeitragsstaatsvertrag (§ 9 Abs. 2 Satz 2 RBStV) in Verbindung mit den Satzungen der Rundfunkanstalten über das Verfahren zur Leistung der Rundfunkbeiträge (dort in § 10 Abs. 2) steht explizit, dass der Rundfunkbeitrag grundsätzlich bargeldlos zu zahlen ist. Nur in Ausnahmenfällen, etwa wenn der Nutzer über kein eigenes Bankkonto verfügt, kann er bei einer Bank direkt das Geld einzahlen.  „Eine Norm muss immer vom Anfang bis zum Ende gelesen werden, um in den richtigen Kontext gesetzt zu werden“, sagt Solmecke. „Nutzer können sich nicht einfach einen Satz herauspicken und diesen zu ihrem Vorteil nutzen.“

Die aktuelle Studie des Online-Kreditvergleichsportals smava gewährt Einblicke in das Verhalten deutscher Kreditnehmer: Während Online-Kunden informierter und selbstbestimmter bei Kreditgeschäften sind, handeln Filialbankkunden häufiger unter Zeitnot und verlassen sich blind auf den Bankberater. Dies bleibt nicht ohne Folgen: Online-Kreditnehmer sind generell zufriedener mit den Konditionen gewählter Darlehen.

Gut informiert ist halb gewonnen - das scheint die Devise der Online-Kreditkunden zu sein: 62 Prozent von ihnen gaben an, sich vor der letzten Kreditaufnahme umfassend informiert zu haben. Im Vergleich taten dies nur 40 Prozent der Offline-Kreditkunden. Vielleicht liegt es an der Gewohnheit: Über die Hälfte (53 Prozent) der Online-Kreditnehmer vergleicht grundsätzlich Angebote vor der Kreditaufnahme - bei den Offline-Kunden ist es nur jeder Dritte (32 Prozent). Bei der Recherche griffen die Onliner besonders gern auf das World Wide Web zurück.

Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter: http://www.was-audio.de/aanews/News20150619_kvp.mp3

 


Veröffentlicht am: 19.06.2015

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