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Hort der Kunst und Kultur

Nordfrankreichs Herbst wird ein großes Kulturhighlight

Kaum eine Region trumpft mit soviel Kulturhighlights wie Nordfrankreich. In Croix bei Roubaix eröffnete kürzlich die Villa Cavrois ihre Pforten dem Publikum und ab September wartet Lille 3000 wieder mit einer breitgefächerten Kultursaison auf. Das Programm ist so rund, dass es sich nicht nur an Kulturgeier richtet! Also, ab in die Metropole Lille.
 
Einblick in die moderne Wohnkultur der 30er


Seit kurzem eröffnete die Villa Cavrois in Croix bei Roubaix ihre Pforten dem Publikum. Sie ist ein Zeugnis der ersten Bauten der Moderne und wurde von Paul Cavrois, einem Textilindustriellen aus Roubaix, 1929 in Auftrag gegeben. Der Pariser Architekt der Moderne, Robert Mallet-Stevens, stellte sie 1932 fertig, wobei er sich um die Architektur, Innenausbau und Möblierung der Villa wie um den umliegenden Park kümmerte. Die Villa Cavrois, die als Meisterwerk der Moderne gilt, wurde bis 1987 von der Familie selber bewohnt und erlitt in der Folge schwere Schäden.

2001 ging sie in Staatsbesitz über und ab 2008 kümmerte sich das Centre des monuments nationaux um deren Restaurierung. Ab dem 13. Juni 2015 ist die Villa Cavrois der Öffentlichkeit zugänglich. Über moderne Tablet-Geräte haben die Besucher nun die Möglichkeit die Geschichte der Villa zu erleben, insbesondere eine Rekonstruktion der möblierten Villa im Jahr 1932. Der Besuch wird durch einen Beitrag des Künstlers Jean Sylvain Bieth abgerundet, der verschiedene Ereignisse aus dem Leben der Familie oder der Geschichte der Villa künstlerisch darstellt. Das historische Bauwerk wurde kürzlich auch in ein weltweites und seit 2011 bestehendes Programm zur Erhaltung symbolträchtiger Bauwerke aus dem 20. Jahrhundert aufgenommen (Iconic Houses Network).
 
Vierte Kultursaison von Lille 3000 nach Lille 2004

Ab dem 26. September steht die gesamte Metropole Lille wieder auf dem Kopf. Nachdem Lille 2004 Europäische Kulturhauptstadt war, organisiert die Nachfolgeorganisation Lille 3000 alle drei Jahre eine multidisziplinäre Kultursaison, die jeweils von September bis Januar dauert. 2015 ist es wieder soweit! Nach „Bombaysers de Lille“, „Europe XXL“ und „Fantastic“ heißt das neue Oberthema „Renaissance“ und dauert bis zum 17. Januar 2016. Die Städte Rio de Janeiro, Detroit, Eindhoven, Seoul und Phnom Penh sind Ehrengäste, da jede in ihrer eigenen Art eine Renaissance erlebte.

Sie sind dazu eingeladen ihren künstlerischen Reichtum zum Programm beizutragen und werden sich in verschiedenen Formen an der Kultursaison produzieren. Rio gestaltet zum Beispiel die Eröffnungsparade am 26. September 2015, während die Liller Einkaufsmeile, Rue Faidherbe, im Anschluss zur Rambla wird, wo Monumentalfiguren des Karnevals in Rio die Prachtstraße in ein völlig anderes Licht tauchen. Bei Renaissance von Lille 3000 kommen nicht nur ausgesprochene Kulturliebhaber auf ihre Kosten. Die Idee dahinter ist, dass jeder auf seine Kosten kommen soll und sich für jede Sparte was findet. Das macht die Liller Kultursaison zum Straßenfest, wo einfach alle dabei sein wollen.
 
Kultur, greifbar für jeden

Die Idee von Lille 3000, Kultur möglichst einem breiten Publikum nahe zu bringen, hat sich in den letzten Kultursaisons bewährt. Die Veranstaltung bietet sich nicht nur ausgesprochenen Kulturgeiern an, sondern einem sehr breiten und auch jungem Publikum. Eine Palette an Ausstellungen in Lille und den 72 Partnerstädten wie Roubaix, Tourcoing oder auch Villeneuve d’Ascq bieten ein Programm von der Antike bis zu zeitgenössischer Kunst. Musikliebhabern werden Konzerte von klassisch bis modern geboten, während Flanierern zum Beispiel auch Straßenkunst präsentiert wird.

Dies in Form des Zirkus aber auch in einer Art Metamorphose. Letzteres wird gewisse Zonen der Stadt Lille in ein völlig anderes Licht tauchen. Installationen, groß und klein, zieren zum Beispiel den Bahnhof Gare Lille Flandres, die Rue Faidherbe, die zur Rambla verkommt, aber auch den Garten des Musée de l’Hospice Comtesse und viele andere Orte. Von September bis Oktober ist es kaum möglich der Kunst zu entkommen, hält man sich in der Metropole Lille auf. Weitere Informationen unter: www.renaissance-lille.com
    
Weitere Informationen zur Region: www.nordfrankreich-tourismus.com

Quelle:
Ducasse & Schetter

 


Veröffentlicht am: 22.06.2015

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