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25.06.2017

 

 

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Trauerfall Alleinreisende

Der Katzentisch ist kein Klischee

Jeder Zehnte fährt allein in den Wellnessurlaub. Doch diese Tatsache ist noch nicht bis zum Hotelservice durchgedrungen. Eine aktuelle Umfrage des Wellnessreise-Veranstalters beauty24.de zeigt, dass der Service bei Alleinreisenden im besten Fall als unbeholfen bezeichnet werden kann. Entweder werden sie vom Personal ignoriert oder vollgequatscht. Doch das ist nur die Spitze der Service-Ausrutscher: Die Klischees von Katzentisch bis Erwachsenenprogramm sind noch Realität.

Dass der Hotel-Service bei Alleinreisenden unangebracht reagiert, zeigt eine neue Umfrage des Wellnessreise-Veranstalters beauty24.de. Wenn der vermeintlich einsame Gast dann nur äußerst überfreundlich behandelt wird (23 Prozent), ist er noch gut davon gekommen. Dabei werden männliche Gäste zuvorkommender umsorgt als alleinreisende Frauen (32 Prozent vs. 21 Prozent). Den Damen (13 Prozent) wird auch öfter die alleinreisende Person am Nachbartisch vorgestellt. Bei den Herren passiert dies nur acht Prozent. Dafür wird Männern (12 Prozent) gern sofort der Weg zur Bar gewiesen, bei den Frauen sind es hier nur vier Prozent.

Auch der Hinweis auf die Erwachsenenkanäle im Hotel-TV fehlt nicht in der Liste der Service-Fauxpas: Immerhin noch ganze fünf Prozent der Männer erhalten diese indiskrete Empfehlung vom Personal.

Service-Ausrutscher sind kein Klischee

Zu viel des Guten oder völlige Nichtbeachtung – das scheint immer noch gängige Realität von Alleinreisenden zu sein: ein Viertel wird entweder vom Kellner mit Worten bedrängt oder gar komplett ignoriert. Jeder Fünfte wird vor der Toilette am sogenannten Katzentisch platziert und jeder Sechste wird ausgefragt. Mitleidige Blicke erhalten immer noch ganze 12 Prozent der Alleinreisenden. Jeder Zehnte erhält sogar den Hinweis, wo man vor Ort Anschluss findet – unaufgefordert wohlgemerkt. Immerhin elf Prozent kommen glimpflich davon, denn ihnen wird lediglich etwas zum Lesen angeboten.

Die Top 10 der Service-Sünden


Am schlimmsten werden die folgenden Service-Sünden empfunden:
1. Platzierung am Katzentisch vor der Toilette (82 Prozent)
2. Komplett ignoriert werden (80 Prozent)
3. Ausgefragt werden (62 Prozent)
4. Empfehlung der Erwachsenenkanäle im Hotel-TV (60 Prozent)
5. Mitleidige Blicke (56 Prozent)
6. Tipps, um Anschluss zu finden (47 Prozent)
7. Vollgequatscht werden (41 Prozent)
8. Vorstellung der alleinreisenden Person am Nachbartisch (38 Prozent)
9. Hinweis auf gemischte Sauna-Zeiten (35 Prozent)
10. Weg zur Bar wird sofort gezeigt (31 Prozent)

Foto: Daniel Stricker / pixelio.de

 


Veröffentlicht am: 23.06.2015

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