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23.07.2017

 

 

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Mit Kind, Kegel – und Hund – in den Urlaub

Tipps für Reisen mit Haustieren

Wer ein Haustier hat, muss sich bei der Reisplanung nicht nur um Urlaubsbuchung und Kofferpacken kümmern, sondern auch um die Frage: Wohin mit dem „tierischen“ Familienmitglied? Während kleinere Tiere wie Hamster, Wellensittiche oder auch Katzen oft von den Nachbarn versorgt werden, ist das bei einem Hund meist schwieriger.

Viele Hundebesitzer wollen zudem nicht auf ihren liebgewonnenen Begleiter verzichten und ihn mit in den Urlaub nehmen. Um die Reise für das Tier so angenehm wie möglich zu gestalten, ist eine sorgfältige Vorbereitung nötig. Birgit Dreyer, Expertin der ERV (Europäische Reiseversicherung) weiß, was Besitzer von Vierbeinern im Vorfeld ihres Urlaubs beachten sollten.

So schön Städtetrips, Badeurlaube oder Wanderungen für viele auch sind – einer aktuellen Studie der BAT Stiftung für Zukunftsfragen zufolge vermisst beinahe jeder fünfte Deutsche im Urlaub am meisten sein Haustier. Vor allem Hundebesitzer haben ihren Liebling gerne in den Ferien dabei. Dafür gibt es viele Möglichkeiten: „Neben tierfreundlichen Hotels eignen sich gerade Ferienhäuser ideal für einen Urlaub mit Haustieren. Auch die Anzahl an Hundestränden hat in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen: So können Hunde bereits an zahlreichen Strandabschnitten Europas, beispielsweise an Nord- und Ostsee, in Norditalien oder in der Bretagne, unbeschwert im Meer planschen“, weiß Birgit Dreyer.

Andere Länder – andere Gesundheitsrisiken für Vierbeiner

Vor dem Urlaub sollten sich Hunde- und Katzenbesitzer allerdings unbedingt beim Tierarzt über mögliche Krankheitsrisiken im jeweiligen Urlaubsland informieren. „Gerade in beliebten Urlaubsgebieten tummeln sich oft blutsaugende Parasiten, die die Vierbeiner mit Infektions- und Wurmerkrankungen infizieren können. Ebenso lästig wie gefährlich sind auch Zecken, Moskitos und Sandmücken: Mit nur einem Stich können sie gefährliche Krankheitserreger übertragen“, warnt die ERV Reiseexpertin. Um Erkrankungen vorzubeugen, empfiehlt es sich, das Tier frühzeitig mit entsprechenden Impfungen oder Medikamenten zu schützen.

Ratsam ist auch, eine kleine Reiseapotheke für den gemeinsamen Urlaub mit dem Tier zusammenzustellen. „Um für kleinere Notfälle gerüstet zu sein, sollten Urlauber mit vierbeinigen Reisebegleitern in jedem Fall eine Schere, Mullbinden, eine Zeckenzange sowie Desinfektions- und Durchfallmittel einpacken“, empfiehlt Birgit Dreyer. „Weitere Bestandteile der Reiseapotheke lassen sich nach Absprache mit dem Tierarzt für jedes Tier individuell hinzufügen.“

Auto, Bahn oder Flugzeug?

Viele Besitzer von Vierbeinern stehen vor der Frage, welches Verkehrsmittel sich am besten für eine Reise mit ihrem Tier eignet. „Urlauber, die mit ihrem Hund oder ihrer Katze fliegen wollen, müssen die Fluggesellschaft bereits bei der Buchung darüber informieren. Wer sein Haustier während des Fluges bei sich behalten möchte, sollte sich zudem im Vorfeld bei der Fluggesellschaft über das zulässige Gewicht und die Beschaffenheit der dafür notwendigen Transportbox erkundigen“, erklärt Birgit Dreyer. Allerdings erlauben nicht alle Fluggesellschaften Haustiere im Passagierraum und ein Transport im Frachtraum von Flugzeugen ist für Vierbeiner oft mit Strapazen verbunden.

Eine bessere Alternative können daher Fahrten mit dem Auto oder der Bahn sein. „Katzen und kleinere Hunde, die ihre Besitzer in Taschen oder Boxen transportieren, dürfen in vielen Zügen ohne Aufpreis mitfahren. Größere Hunde müssen aus Rücksicht auf andere Reisende an der Leine gehalten werden und einen Maulkorb tragen“, erklärt Birgit Dreyer. „Bei längeren Autofahrten mit Tieren sollten die Urlauber spätestens alle zwei bis drei Stunden eine Pause einlegen, damit sich die Vierbeiner zwischendurch bewegen und etwas trinken können. Den sichersten Schutz für die Reise bieten an die Größe des Tieres angepasste Transportboxen. Am besten die Box quer zur Fahrtrichtung, direkt an der Lehne der Rückbank platzieren.“ Ein Laderaumgitter verhindert zusätzlich, dass der Hund durch das Fahrzeug geschleudert wird – etwa bei einer Vollbremsung. Und: Eine vertraute Decke vermittelt dem Tier auch während der Reise Geborgenheit.

Einreisebestimmungen innerhalb der EU

Seit dem 29. Dezember 2014 benötigen Haustiere einen speziellen Heimtierausweis für ihre Einreise in EU-Mitgliedsstaaten. Dieser enthält neben Informationen zu dem Tier und seinem Besitzer auch einen Nachweis darüber, dass es über einen gültigen Impfschutz gegen Tollwut verfügt. Haustierbesitzer erhalten das Dokument bei allen Tierärzten, die hierfür eine Zulassung von der nach Landesrecht zuständigen Behörde besitzen. Dieser Pass muss dem Tier eindeutig zuzuordnen sein. Das bedeutet: Der Vierbeiner muss mittels Tätowierung oder Mikrochip identifizierbar und die Kennzeichnungs-Nummer im Pass eingetragen sein.

Vorsicht: Für zahlreiche Urlaubsziele gelten darüber hinaus nationale Sonderregelungen. So müssen Tierbesitzer beispielsweise für Reisen nach Irland, Malta, Finnland und Großbritannien verschärfte Anforderungen über antiparasitäre Behandlungen, insbesondere gegen Bandwürmer, beachten. „Urlauber, die mit Tier verreisen, sollten sich in jedem Fall frühzeitig beim zuständigen Konsulat oder der Botschaft über die Einreisebedingungen in das Urlaubsland informieren und sich die Auskünfte schriftlich bestätigen lassen“, empfiehlt die Reiseexpertin der ERV.

 


Veröffentlicht am: 24.06.2015

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