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Wirtschafts-News vom 24. Juni 2015

Michael Weyland informiert

(Michael Weyland) Vier von zehn Deutschen sind bereit, die eigene Fahrweise von ihrem Versicherer mittels Telematikboxen überwachen zu lassen. Hauptgrund ist ein günstigerer Tarif, dahinter folgt die Hoffnung, spritsparender zu fahren. Jeder Zweite lehnt Telematiksysteme allerdings aus Datenschutzgründen ab. Zu diesen Ergebnissen kommt eine Umfrage von CreditPlus unter 1.000 Bundesbürgern. Die aktuelle Studie zeigt: 43 Prozent der Deutschen würden von ihrem Versicherer eine Telematikbox in ihr Auto einbauen lassen. Die Hauptgründe sind finanzieller Natur: 70 Prozent der Befürworter fordern als Gegenleistung eine günstigere Police.  Weitere 28 Prozent der Telematikfans erhoffen sich Tipps für spritsparendes Fahren. Jeder Fünfte befürwortet grundsätzlich alle Formen der Datenvernetzung. Auf der anderen Seite lehnen 48 Prozent der Deutschen Telematiklösungen mit Datenübermittlung an Versicherer ab, weil sie Datenschutzbedenken haben, weitere zwei Prozent aus anderen Gründen. 

Fluggäste haben nicht nur bei Annullierungen und erheblichen Verspätungen Anspruch auf eine Ausgleichszahlung, sondern auch bei einer Vorverlegung. Dies entschied laut D.A.S. Rechtsschutz Leistungs-GmbH  der Bundesgerichtshof. Denn auch eine Vorverlegung kann bedeuten, dass die Fluggesellschaft die ursprüngliche Flugplanung aufgibt. Nach der EU-Fluggastrechteverordnung haben Fluggäste bei Annullierungen von Flügen Anspruch auf eine Ausgleichszahlung. Deren Höhe hängt von der Flugstrecke ab. Der Europäische Gerichtshof hat Fluggästen vor einigen Jahren diesen Ausgleich auch bei erheblichen Verspätungen zugesprochen. Nur sogenannte “außergewöhnliche Umstände” – wie etwa ein Streik – befreien die Fluggesellschaft von der Zahlungspflicht.

Der Fall: Zwei Fluggäste hatten Flüge von Düsseldorf nach Fuerteventura und zurück gebucht. Der Rückflug sollte am 5. November 2012 um 17:25 Uhr stattfinden. Am 2. November informierte die Airline die Reisenden darüber, dass der Flug auf 8:30 Uhr vorverlegt worden wäre. Die Fluggäste verlangten eine Ausgleichzahlung von je 400 Euro nach der Fluggastrechteverordnung, weil die Vorverlegung um neun Stunden einer Annullierung des ursprünglichen Fluges entspreche. Die Fluggesellschaft verwies darauf, dass der Flug nicht annulliert, sondern nur die Abflugzeit geändert worden sei.  Der Bundesgerichtshof entschied, dass auch in einer erheblichen Vorverlegung eine Annullierung des Fluges liegen könne, die mit einem Angebot auf Nutzung eines anderen Fluges verbunden sei.
(Bundesgerichtshof, Urteil vom 09.06.2015, Az. X ZR 59/14)

Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter: http://www.was-audio.de/aanews/News20150624_kvp.mp3

 


Veröffentlicht am: 24.06.2015

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