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26.06.2017

 

 

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Frische Fische(r)

In der Oberpfalz können Fische sprechen

Wer das für eine Ente hält, wird im Oberpfälzer Fischereimuseum in Tirschenreuth eines Besseren belehrt. Und wem dann von dem ganzen Fischgeplappere die Ohren brummen, der nimmt am besten an einer geführten Wanderung durch die Tirschenreuther Teichpfanne teil.

Apropos Teich und Pfanne: Der Gowerlhof in Tirschenreuth ist bekannt für sein traditionelles Kinderabfischen während der Fischwochen im Oktober. Dann wird quasi der Stöpsel aus dem Angelteich gezogen – und die fangfrische Beute wandert vom Teich direkt auf den Teller. Ein Erlebnis für Groß und Klein. Aber nicht nur im Oktober dreht sich bei Familie Zeitler alles ums Thema Fisch. Petrijünger finden an den Teichen ihr Nirvana – und schauen nachmittags Elisabeth Zeitler beim Karpfenfiletieren über die Schulter.

Nah am Wasser gebaut: der Ferienhof Schmidtner im Altmühltal

Hans vom Ferienhof Schmidtner leiht seinen kleinen Gästen schon mal seine Angel. Und sollten die Kurzen den großen Fang machen, dann richtet sich die Angel-Gebühr nach dem Gewicht von gefangenem Karpfen, Hecht, Zander oder Rotauge. Mitte der 60er Jahre hat Hans Schmidtner einen Fischweiher auf dem Grundstück angelegt. Heute speist der Biberbach, der durch das Schmidtner-Grundstück fließt, mehrere Weiher. Gäste des Schmidtnerhofs haben die Weiher exklusiv für sich. Wer keine Lust aufs Selberangeln hat, muss trotzdem nicht hungern. Dann zieht Hans eben eine gesunde und leckere Fischmahlzeit an Land. Auch Gasthöfe in der näheren Umgebung und Privatkunden sind Kunden von Schmidtners fangfrischen Forellen und Saiblingen. Und abends? Geräucherter Saibling auf Kohlrabi-Carpaccio à la Schmidtner (siehe unten)!

Seensucht: unterwegs mit dem Berufsfischer Hirn am Starnberger See

Deutschlands fünftgrößter See ist nicht nur der liebste Badeplatz der Münchner – sondern auch das nasse Grab von Bayernkönig Ludwig II. Was genau an jenem 13. Juni 1886 in der Nähe von Berg geschah, wird wohl nie aufgeklärt werden. Sonnenklar dagegen ist, dass der Würmsee, wie er zu des Königs Zeiten noch hieß, rund um Ambach vielleicht am allerschönsten ist. Und wer gar in einem der Gästezimmer der Familie Hirn wohnt, genießt den unbezahlbaren Luxus eines eigenen Badestrands – genau das, was man seit über 100 Jahren „Sommerfrische“ nennt! Wer aber nicht nur faulenzen möchte, der fährt frühmorgens mit den Berufsfischern aus Ambach hinaus auf den See. Und vielleicht spricht ja der Fischer neben Anglerlatein auch Klartext, wie der Kini wirklich umkam.
 
Beruf und Berufung: Fischen auf dem Bayerischen Meer

Berufsfischen hat am Chiemsee, Bayerns größtem See, eine lange Tradition. 16 Familien betreiben noch heute aktiv die Berufsfischerei. Irmi und Heinz Wallner blicken mit ihrem Fischereihof „Thomafischer“ auf eine weit über 100 Jahre alte Geschichte zurück. „Der Betrieb am Dampfersteg in Chieming ist seit 1890 in Besitz meiner Familie“, erzählt Thomafischerin Irmi. Erstmals erwähnt wurde das Anwesen bereits 1620, ab 1659 war ein Thomas Schneblinger der Fischer zu Chieming – worauf der Hausname Thomafischer beruhen dürfte. Die Thomafischer in Chieming, direkt am Ostufer des Chiemsees zwischen Strandbad und Landungssteg beheimatet, bieten fangfrischen Chiemseefisch und Räucherfisch an. Übrigens: Beim Thomafischer gibt’s auch vier Ferienwohnungen und ein Ferienhäusl. Wo? Natürlich direkt am See!

Alle Fischhöfe mit Ferienwohnungen sind zu buchen unter:
www.bauernhof-urlaub.com



Geräucherter Saibling auf Kohlrabi-Carpaccio


1 Stück Kohlrabi - geschälten Kohlrabi in dünne Scheiben schneiden Vinaigrette: 4 EL weißer Balsamico, 2 EL Olivenöl, 2 EL Walnussöl, Salz, Pfeffer, Zucker  =>Vinaigrette in Salatschälchen anrühren, Kohlrabi beidseitig eintauchen

4 Stück Saiblingsfilet geräuchert: 3-6 Kohlrabischeiben auf längliche
Vorspeisenteller verteilen, geräucherten Saibling auf die Kohlrabischeiben
legen, mit Sahnemeerrettichtuff garnieren

Garnitur:  Sahnemeerrettich, Dill, Cocktailtomaten halbiert, Pinienkerne geröstet, Beilage: Baguettescheiben

Foto: Hans Schmidtner

 


Veröffentlicht am: 25.06.2015

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