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24.06.2017

 

 

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Reiseziel Schwäbische Alb

Großartige Landschaft, Brau- und Baukultur



Albtrauf/Schwäbische Alb Tourismus/Mende

Das Biosphärengebiet Schwäbische Alb mit seiner Albhochfläche, dem Albtrauf und dem Vorland zeichnet sich durch eine sehr abwechslungsreiche Landschaft aus. Unterschiedliche geologische Gegebenheiten, variierende klimatische Bedingungen sowie eine weit zurückreichende Form traditioneller Landnutzung sind Gründe für diese Vielfalt.

Die charakteristischen Hangbuchenwäldern entlang des Albtraufs sowie die Schlucht- und Blockwälder erhalten im internationalen Vergleich einen besonderen Stellenwert. Das Biosphärengebiet Schwäbische Alb liegt rund 50 km südöstlich von Stuttgart. Die Biosphärengebietskulisse hat eine rund 40 km lange Nord-Süd-Ausdehnung und erstreckt sich damit vom Albvorland über den steil aufsteigenden Albtrauf, die Albhochfläche bis an die Donau im Süden.

Wimsener Höhle/ Schwäbische Alb Tourismus/Metzmann

Eine Besonderheit ist die einzige befahrbare Wasserhöhle Deutschlands, die Wimsener Höhle bei Zwiefalten. Das auch als Friedrichshöhle bekannte Naturdenkmal ist die einzige „aktive“ und mit dem Boot befahrbare Wasserhöhle Deutschlands. Sie ist benannt nach Kurfürst Friedrich von Württemberg und entstand mit ihrer heute bekannten Länge von über 725 m in den Oberen Massenkalken des Oberjura durch den Höhlenbach und befindet sich in einem Quellarm der Zwiefalter Ach. Mit einem Fährmann können 70 Meter der Höhle befahren werden. Ein historischer Gasthof mit Biergarten an der Forellenterrasse bietet Bioküche auf höchstem Niveau. Das Kulturdenkmal Wimsener Mühle, eine alte Bannmühle aus dem 11. Jahrhundert, ist jetzt Ort für Konzerte und einer Ausstellung zur Geschichte des Orts.

Bierkutscher Gottlieb von der Bergbrauerei/Stadt Ehingen

Seit einigen Jahren gewinnen regionale Biere immer mehr an Beliebtheit. Auch auf der Schwäbischen Alb gibt es sie, die kleinen Brauereien, die besondere Biersorten fernab des Massengeschmacks herstellen. Da gibt es die Brauereigaststätten mit Hausbrauerei wie Blank’s in Zwiefaltendorf, wo das Bier im Felsenkeller in 10m Tiefe reift. Die Brauerei hat eine  „hauseigene“ Tropfsteinhöhle, die beim Bau des Kellers im Jahr 1892 entdeckt wurde. In Ehingen an der Donau gibt es sogar noch 4 unabhängige Brauereien. Die Stadt hat dies vor ein paar Jahren aufgegriffen und vermarktet sich seither als „Bierkulturstadt“. Das Angebot reicht von Brauereiführungen und Brauseminaren über das kleine „Bier-Museumle“ der Bergbrauerei bis hin zum Bierkulturwanderweg und einem multimedialen Bierkulturstadt-Rundgang für das Smartphone, übernachtet wird im BierKulturHotel mit eigener Brauerei.

Als kleine Brauerei pflegt die Ehinger Berg Brauerei eine klassische Brauweise für feine Biersorten. Die Historie der Berg Brauerei, vormals Adler Brauerei, geht zurück bis in das Jahr 1466. Seit 1757 ist die Berg Brauerei im Familienbesitz. Heute wird sie geführt von Dipl. Braumeister Uli Zimmermann.
Hier an der Donau verbindet sich Oberschwaben mit der Schwäbischen Alb. Die Brauerei steht in der Tradition der hier gewachsenen Bierkultur und braut alle 14 Berg Bier Sorten zu 100% mit Braugetreide, das aus der näheren Umgebung stammt. Das Brauwasser kommt in bester Qualität aus einem Brunnen aus 198 Meter Tiefe. Die traditionelle Bierkultur wird von allen Mitarbeitern der Berg Brauerei gelebt. Die Ergebnisse können sich sehen – und schmecken – lassen. Überzeugen Sie sich selbst davon! Die Privatbrauerei verlost für die Leser von www.genussmaenner.de ein Probierpaket ihres auch schon überregional bekannten und sehr geschätzten bernsteingoldenen Ulrichsbiers.

Ab dem frühen Mittelalter wurde das Handwerk des Bierbrauens besonders in den Klöstern gepflegt und weiterentwickelt. Noch heute gibt es in Zwiefalten, in direkter Nachbarschaft zum Zwiefalter Münster, einem der bedeutendsten Bauten des deutschen Spätbarocks, ausgestattet mit einer Fülle wertvoller Fresken und Stuckaturen, eine regional bedeutende Brauerei, das Zwiefalter Klosterbräu. Das Bierbrauen in Zwiefalten wurde erstmals 1521 in der Klosterchronik des Benediktinerklosters niedergeschrieben und auch heute noch fließen diese kostbaren, überlieferten Kenntnisse in die Brauprozess ein.



Kloster Zwiefalten, Innenansicht/ Schwäbische Alb Tourismus/Metzmann

Die Benediktinermönche, fürs Bierbrauen bis weit über die Klostermauern bekannt, fanden vor den Toren des Zwiefalter Klosters alles was zum Bierbrauen wichtig war: naturbelassene Felder, kristallklares Quellwasser, Ruhe und vor allem viel Zeit. Bis zum heutigen Tage bestimmen exakt diese Faktoren die geschmackliche Besonderheit der Zwiefalter Qualitätsbiere. Dabei braut die Brauerei seit 1897 nach traditionellem Verfahren und hält sich strikt an das deutsche Reinheitsgebot von 1516. Zum Brauen der 13 Bierspezialitäten wird ausschließlich Braugerste aus integriertem und kontrolliertem Anbau der Region verwendet. Diese Braugerste wird von heimischen Mälzereien verarbeitet und bei Anlieferung auf die Qualität kontrolliert. Das zum Brauen dieser Qualitätsbiere benötigte Brauwasser wird aus einem 130 Meter tiefen Klosterbrunnen gewonnen. Dieses Quellwasser zeichnet sich durch seine Reinheit besonders aus. Alljährlich wird Ende September ein großes Historisches Bierfest gefeiert.

In Hohenstein – Ödenwaldstetten auf der Hochfläche der Schwäbischen Alb wurde ab 1993 mit Speidel's Brauerei'le, einer kleinen Gasthausbrauerei in den Räumen der ehemaligen Flaschenfüllerei, eine bis 1832 zurückreichende Brautradition wieder zum Leben erweckt. Hier kann das naturtrübe Kellerbier oder ein Saisonbier gekostet werden, hier werden unterhaltsame „Bierseminare“ veranstaltet, die Übernachtungen in einem modernen Hotelanbau mit Zimmern, die sich in ihrer Gestaltung der Brauereiausstattung annähern, sind sehr zu empfehlen.

Auch im St.Gallener Klosterplan, einem Entwurf für eine ideale Klosterstadt aus dem 9. Jahrhundert, ist eine Brauerei vorgesehen. Kein Zufall, denn das erste nachgewiesene Kloster, in dem Bier gebraut wurde, war nach einer Chronik aus dem Jahr 820 n. Chr. das der Benediktiner in Sankt Gallen in der Schweiz. Mehr zum St. Gallener Klosterplan und der Klosterbaukunst ist in Mißkirch zu erfahren, wo seit Juni 2013 eine einzigartige Idee verwirklicht wird: Hier soll der Klosterplan von St. Gallen mit den Mitteln des 9. Jahrhunderts umgesetzt werden. Mit dem Campus Galli- Karolingische Klosterstadt Meßkirch wird hier eine Illusion des 9.
Jahrhunderts hergestellt. Vergleichbar mit dem Burgbau in Guedelon im Burgund, wo schon sein 1997 gebaut wird, wird hier über eine Bauzeit von circa 40 Jahren nur mit den technischen Möglichkeiten des Frühmittelalters, das heißt mit Muskelkraft statt Maschinenpower und mit Ochsenkarren statt mit Lastwagen gebaut.

Autor: Jörg Raach

 


Veröffentlicht am: 30.06.2015

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