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Aufgespießt: Fitness

… ein neuer Service der Deutschen Bahn

Vielleicht haben Sie es noch gar nicht bemerkt, aber schon seit längerem sorgt sich die Deutsche Bahn AG um die Gesundheit ihrer Fahrgäste – also um uns.

Sie kennen wirklich noch nicht das Fitnessprogramm der Bahn? Ganz ehrlich, dass man so ein Programm aufgelegt hat, war mir auch nicht bekannt. So bescheiden wie die Gruber-Truppe ist, weißt nämlich kein Plakat, keine sonstige Werbeaktivität darauf hin. Ich bin mir allerdings sicher, dass auch Sie, so Sie Bahnfahrer sind, schon Nutznießer dieses neuen Service wurden.

Noch immer ist der Groschen, pardon der Cent nicht gefallen? Haben Sie wirklich noch nie auf einem Zug beispielsweise auf Gleis 1 gewartet und drei Minuten vor dessen Abfahrt kam die Ansage, dass der Zug heute auf Gleis 6 abfährt. Was tut man? Man rafft seine Plünnen und rennt auf den anderen Bahnsteig. Damit man bei diesem Teil des Fitnessprogramms nicht schummelt, wird der Fahrstuhl kurzerhand abgestellt. Die Helfer für mobilitätseigeschränkte Reisende haben dann bestimmt eine Dienstbesprechung. Ganz gut meint man es mit ausländischen Reisenden. Da die bei der Bahn keine Maut bezahlen müssen, verzichtet man auch auf ein Durchsage zumindest auf englisch. Was fahren die auch mit der Bundesbahn.

Doch das Programm ist noch steigerungsfähig. Stichwort Verspätung und Anschlusszug. Hier tut die Bahn so richtig etwas für die Fitness ihrer Fahrgäste. Aus beruhigenden 20, 30 Minuten Umsteigezeit werden zwei oder maximal drei Minuten. Klar muss man die Treppe runter und wieder rauf. Wer da nicht fit ist, hat das Nachsehen, beziehungsweise kann sich am Anblick der Rücklichter des Zuges erfreuen.

Damit man nun nicht ermattet und dem Verdursten nahe den Speisewagen oder das Bistroabteil stürmt, bleibt das geschlossen. So spart der Reisende am einfachsten Kalorien. Der kluge Reisende ist ohnehin mit einem Picknickkorb unterwegs. Mit dem in der Hand – so ein Korb wiegt einiges – wird das Fitnessprogramm der Bahn noch effizienter.

Doch Spaß beiseite, all das und noch etwas mehr ist mit auf der Fahrt von Berlin nach Seefeld in Tirol und zurück passiert. Das brachte bei mir das Fass zum Überlaufen und ich werde ab sofort die Bahn meiden wie der Teufel das Weihwasser. Wie dieser Verein mit mir, mit seinen Kunden umgeht, das geht einfach nicht mehr auf die sprichwörtliche Kuhhaut. Alle, die  solche Erlebnisse hatten, sollten die Gruber-Katastrophentruppe boykottieren. Es gibt ja so wundervolle Busverbindungen, man kann fliegen, das Auto nehmen. Die Bahn hat uns einfach nicht verdient. Zeigen wir der Bahn mit unserer Ignoranz ihr gegenüber, dass die Grenzen des Zumutbaren Tag für Tag überschritten werden.

Das Frühstück lasse ich mir aber von der Bahn nicht vermiesen. Das schaffen die nicht!

Ihnen wünsche ich ein genussvolles Frühstück. Hoffentlich sitzen Sie nicht gerade in der Bahn oder warten auf ihren Zug.

 


Veröffentlicht am: 06.07.2015

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