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Neulinge bei Young Euro Classic

Sie kommen aus England, Portugal, Osteuropa-Kaukasus, Rumänien und China

Sie könnten unterschiedlicher nicht sein, aber in Anspruch und Geist sind sie Schwestern und Brüder. Fünf Jugendorchester geben ihr Debüt bei Young Euro Classic. Sie kommen aus Großbritannien, Portugal, aus Osteuropa und dem südlichen Kaukasus, Rumänien und China. Sind die Briten schon seit fast 70 Jahren eine Institution, wurden die anderen gerade mal vor vier oder fünf Jahren gegründet.

Haben sich die einen europäischer Klassik und Romantik verschrieben, widmen sich die anderen mit Vorliebe zeitgenössischer Musik und Meisterwerken ihrer Heimat, die man hierzulande selten hört. Eines aber eint sie alle – der Ehrgeiz, zu den besten Jugendorchestern der Welt zu gehören. Und sie bringen für ihre Berliner Premiere Lieblinge des Repertoires mit – Mozart, Mahler, Strauss, Strawinsky, Tschaikowski, Janácek. Dazu Erst- und Uraufführungen von Kompositionen aus ihren Ländern. Zu erleben sind die Neulinge des Festivals vom 6. – 23. August im Berliner Konzerthaus.

Das National Youth Orchestra of Great Britain (10.8.) ist nicht nur das älteste, sondern auch das größte Jugendorchester der Welt. Und es kann für sich in Anspruch nehmen, einige der berühmtesten Musiker auf den internationalen Konzertpodien hervorgebracht zu haben – unter anderem den jetzigen Künstlerischen Leiter Sir Mark Elder (einst Fagottist) und den Chef der Berliner Philharmoniker Sir Simon Rattle (einst Schlagzeuger). Die Musiker des Orchesters sind zwischen 13 und 19 Jahren alt und kommen aus dem ganzen Vereinigten Königreich. Die jährlichen Auditions sorgen für stetes Messen an den Besten des Jahrgangs. Und das wird belohnt: mit Auftritten zum Thronjubiläum der Queen oder durch das jährliche Konzert bei den Londoner Proms.

Das Jovem Orquestra Portuguesa – kurz JOP – (12.8.) hat sich unter der künstlerischen Leitung von Pedro Carneiro 2010 von einem Kammerorchester mit 20 Streichern zu einem Symphonieorchester mit über 80 Musikern entwickelt. Sie sind zwischen 14 und 23 Jahre alt. In zwei jährlichen Arbeitsphasen um Ostern und im Sommer werden die Programme erarbeitet. Darüber hinaus finden regelmäßig Masterclasses und Konzerte in allen Teilen Portugals statt.

Ebenfalls zum ersten Mal bei Young Euro Classic und genauso jung an Jahren ist das I,Culture Orchestra (20.8.), entstanden aus der EU-Präsidentschaft Polens 2011. Darin musizieren Nachwuchskünstler aus Polen, Armenien, Aserbaidschan, Belarus, Georgien, Moldawien und der Ukraine zusammen. Es versteht sich „als Laboratorium der zivilen Bildung, Zusammenarbeit und Verständigung“ und hat dafür als künstlerischen Leiter den renommierten ukrainischen Dirigenten Kirill Karabits gewonnen. Das Debüt bei Young Euro Classic ist Teil einer Tournee mit Konzerten in Polen, der Ukraine, Georgien und Spanien.

Und noch ein Zeichen des osteuropäischen Schwerpunktes in diesem Jahr setzt das Romanian Sinfonietta (19.8.), das sich den Meisterwerken des romantischen und klassischen Repertoires verschrieben hat. Die Musiker sind zwischen 16 und 20 Jahre alt und werden in ganz Rumänien für das Orchester ausgewählt. Vielversprechend, sind sie doch das jüngere Schwesterensemble des bei Young Euro Classic mehrfach umjubelten Nationalen Jugendorchesters Rumänien

Viel weiter aus holt das Festival, wenn es – wie schon gute Tradition – Europa auf China treffen lässt – diesmal mit dem ersten Auftritt des 2011 gegründeten Guangzhou Youth Orchestra aus dem südlichen Kanton (15.8.). Chefdirigentin ist eine 31 Jahre junge Frau – Huan Jing – die nicht die einzige ist, die das Festival weiblich aussehen lässt. Besonders die Chinesinnen setzen ein emanzipatorisches Ausrufezeichen (ebenfalls aus China kommt die Dirigentin des European Union Youth Orchestras (11.8.).

Zum Programm: http://young-euro-classic.de/programm-2/

Tickets 16/22/25 Euro: erhältlich an allen bekannten Vorverkaufsstellen, auf http://young-euro-classic.de/service-2/tickets/oder per Hotline 030-8410 8909. Weitere Vorverkaufsstellen sind im Konzerthaus Berlin und im Kulturkaufhaus Dussmann.

 


Veröffentlicht am: 09.07.2015

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