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24.04.2017

 

 

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Morgengruß von Helmut Harff: Geschafft

Die Modewoche ist fast Geschichte

Die Modewoche ist fast geschafft. Noch eine Party, noch einmal Mode, noch einmal Promis, die keine sind, noch einmal Smaltalk und der Körper kann wieder auf Normalbetrieb umschalten. Das ist auch notwendig, denn der war in den vergangenen Tagen Schlafmodus abgeschaltet.

Wie fällt mein Resümee aus? Modisch mehr als durchwachsen, denn eigentlich gab es kaum Neues, Innovatives zu entdecken. Wie schon geschrieben, dürfen Männer jenseits des Stimmbruchs zu allen möglichen und unmöglichen Anlässen kurze Hosen tragen. Hoffentlich tun das nur die, bei denen der Blick auf die Beine nicht in eine Publikumsbeschimpfung ausartet. Übrigens zu kurzen Hosen trägt Mann weder Sandalen noch – geht wirklich gar nicht – Socken. Ansonsten bleibt modisch alles beim Alten. Da sollte man sich nicht irre machen lassen.

Es gab wieder einmal viel zu viele Messen. Sind es sechs, sind es sieben? In drei Tagen kann man die einfach nicht alle besuchen. Das verhindert schon der Verkehr in Berlin, denn die Messen finden weit verstreut in Berlin statt. Da man es immer noch nicht schafft, im Sinne der Besucher zusammenzuarbeiten, gibt es auch kaum Shuttle-Verbindungen zwischen den temporären modischen Hotspots. Verdammt noch mal: Setzt euch endlich einmal – auch mit der Berliner Verwaltung – an einen Tisch und arbeitet zusammen.

Ja, die Messen: Ich war auf der Greenshowroom, der Premium, der Panorama und der Bread & Butter. Letztere war eine Lachnummer. Kaum Aussteller, noch weniger Besucher. Das einstige Zugpferd ist zu einer einer sehr traurigen Angelegenheit verkommen. Wenn Neu-Eigentümer Zalando da nicht die Zügel fester in die Hand und auch Geld in die Hand nimmt, kann diese Ausgabe schon die allerletzte für der Bread & Butter gewesen sein. Das wäre wirklich schade.

 

Für Diashow auf die Bilder klicken!

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Die großen Nutznießer der Bread & Butter-Pleite waren ohne Zweifel die Premium und die Panorama. Letztere hat nun hoffentlich ihren endgültigen Standort auf dem Messegelände gefunden. Hier kann sie nach Herzenslust wachsen. Noch standen gut 20 Hallen leer. Doch schon jetzt werden neun bespielt. Darunter sind viele Labels, die früher auf der Bread & Butter zu finden waren. Hier trafen sich die Promis, hier zeigte sich Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller durchaus Mode-interessiert. Vielleicht etwas weniger als Simone Thomalla. Die sorgte bei ihrem Auftritt am Stand von Freaky Nation für blaue Flecke bei den sich um das beste Bild drängelnden Fotografen.

Die blieben unserem Fotografen Günther Dorn – dem Liebling aller Models – erspart. Er flitzte ständig über die Messen, war mal zum Body-Painting bei Desigual, wartete mal bei Harald Glööcker auf den Prinz of Pompöös und begeisterte sich für die Unterwäsche von Bruno Banani. Beim ungarischen Label Sugarbird stieß er zuerst auf Papp-Models, dann auf echten Models. Sein Fazit: Liebe echte Models als Papp-Models!

Rappelvoll war es auch auf der aus allen Nähten platzenden Premium – meiner Lieblingsmesse. Hier scheint man an die Kapazitätsgrenzen zu stoßen. Vielleicht kann man ja mit der Bread & Butter die Location tauschen. Die Premium macht ihrem Namen wirklich alle Ehre, hier stellen (fast) nur Premiumhersteller – von alteingesessenen Unternehmen bis absoluten Neulingen aus. Nur Premium muss es eben sein.

Immer mehr ein Magnet für die Modewelt wird der  Greenshowroom. Dort, im Postbahnhof am Ostbahnhof wird ökologisch orientierte Mode präsentiert. Volle Hallen und völlig ausverkaufte Shows mit einem riesigen Pulk von Fotografen zeigten, das Ökomode nichts mehr mit kratzigem Schlabberlook zu tun hat.

Ja, und dann gab es die unzähligen Veranstaltungen, Modenschauen, Partys und sonstigen Treffs. Mal waren die spannend, mal unterhaltsam, mal langweilig, mal perfekt, mal sehr dilettantisch organisiert. Wie sagt unser aus Franken stammende Fotograf: So ist das Leben, so ist Berlin.

Heute gibt es wieder ganz normales Frühstück.

Ihnen wünsche ich ein genussvolles Frühstück. Bleiben Sie modemutig.

 


Veröffentlicht am: 10.07.2015

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