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23.07.2017

 

 

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Das Wälderbähnle

Blumen pflücken verboten - das hört man im Bregenzerwald gar nicht gern

Zwischen Bezau und Schwarzenberg im Bregenzerwald pendelt das  Wälderbähnle, betrieben vom gleichnahmigen Verein. Das Wälderbähnle ist, ist wie schon der Name verrät, ein kleiner Schienentrack, der wahlweise mit einer Dampf- oder mit einer Diesellok durch Wald und Wiese von Bezau nach Schwarzenberg im Bregenzerwald  in Österreich gezogen wird.

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Track ist vielleicht nicht der richtige Ausdruck für die kleinen grünen Holzwagons aus dem vorigen Jahrtausend. Wer mit der ehemaligen Bregenzerwaldbahn auf der  5 km langen Strecke unterwegs ist, der darf es nicht eilig haben. Der Fahrgast soll sich an dem schönen Blumenschmuck erfreuen. Er soll das Schlängeln der Bregenzerache unmittelbar neben dem Gleisbett  verfolgen. 

Höhepunkt auf der Strecke ist der Halt in Reuthe. Als Bahnhof ist das kleine originalerhaltene Haltestellenhäuschen mit der Aufschrift Reuthe kaum zu erkennen. Spätestens jetzt gleiten die Gedanken ab in längst vergangene Zeiten aus der Kindheit  oder aus Heimatromanen. 

Blumen pflücken und aussteigen während der Fahrt ist nicht erlaubt, aber fotografieren kann man die Bahn bei jeder Biegung und kurvenreich ist die Strecke allemal. Signalisiert wird jede Kurve außerdem mit einem kräftigen Pfeifen. Erwischt man nicht eine der zahlreichen Sonderfahrten, sorgt ein Buffetwagen auf der langen Fahrt für Speis und Trank.

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Die alte Damen der Wälderbähnle sind die Dampflokomotiven U 25 „Bezau“ und die U 24. Sie isind inzwischen je 113 Jahre alt. Dazu gibt es die nicht  Dampflokomotive Uh 102. Sie wurde 1931 gebaut. Seit 1940 steht die Diesellokomotive (D 3) 2091.08  &  2091.04 auf den Schienen. Ein Hingucker ist die Diesellokomotive (D1) „Hilde“. Auch sie hat schon 72 Jahre auf dem kleinen Buckel. Die jüngste im zugänglichen Lokschuppen ist die Diesellokomotive (D 2) „Margreth“ (Baujahr 1961).

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Die Schmalspurbahn wird von den Vereinsmitgliedern aus nah und fern unterhalten. Viele von ihnen sind  im aktiven Fahrbetrieb als Lokführer, Heizer, Fahrkartenverkäufer oder als Schaffner tätig. Seit 1990 gibt es eine Vereinszeitschrift , in der viel Wissenswertes über die Geschichte der Bregenzerwaldbahn von 1902 an beschrieben wird. Wer Spaß am selber fahren hat, kann mit dem Verein einen "Schnuppertermin" vereinbaren.

Bregenzerwaldbahn-Museumsbahn" Betriebsgesellschaft mbH 
telefonische Erreichbarkeit von
Dienstag – Samstag   8:30 Uhr – 11:30 Uhr
Frau Sandra Greussing
Tel. +43 (0) 664 4662330       
info@waelderbaehnle.at
www.waelderbaehnle.at

Am Wochenende bei dringenden Fällen am Schalter unter
Tel. +43 (0) 699 1985 1234

Fahrplan der Saison 2015
Aktuelle Sonderzüge

Text: Martina Brunotte
Fotos: Helmut Harff

 


Veröffentlicht am: 24.07.2015

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