Startseite  

25.09.2017

 

 

Werbung

 

Vorherigen Artikel lesen Nächsten Artikel lesen

 

Luftrettung kennt keine Grenzen

Quer durch Deutschland zum Wohle der Patienten


Was würden Sie tun, wenn sie krank sind und die bestmögliche Versorgung fast unerreichbar weit entfernt ist? 390 Kilometer Luftlinie liegen zwischen dem Krankenhaus in Friesoyte nahe Oldenburg und der Spezialklinik in Schweinfurt. Knapp 400 Kilometer zwischen Bangen und Hoffen.

Seit der Geburt leidet der 31-jährige Patient an einer krankhaften Herzmuskelverdickung. Dabei ist das Herz nicht mehr so leistungsfähig wie ein gesundes Herz. Beschwerden dieser Krankheit sind Luftnot unter Belastung sowie teilweise gefährliche Herzrhythmusstörungen. Für eine bestmögliche Weiterbehandlung war der dringende Transport zu einem Spezialarzt nötig.

Mit der Alarmierung zu diesem Flug begann ein nicht alltäglicher Einsatztag der Bremer Luftretter. Der Transport von Intensivpatienten zwischen Kliniken zählt zu den zentralen Aufgaben des Bremer Hubschraubers der DRF Luftrettung. „Für diesen Zweck gleicht unser rot-weißer Hubschrauber einer fliegenden Intensivstation, um den Patienten während des Fluges die optimale medizinische Betreuung zu geben und sie so schonend wie möglich zu transportieren“, erklärt Pilot Ingo Reckermann. „Aber solch große Distanzen wie in diesem Fall sind selbst für uns nicht alltäglich.“ Im Notfall kennt Luftrettung eben keine Grenzen.

Für die bestmögliche Behandlung durch halb Deutschland

Nach der Alarmierung ging alles ganz schnell. Pilot Ingo Reckermann startete die Rotoren und gemeinsam mit Notärztin Dr. Ann-Katrin Runge und Rettungsassistent Alexander Müller flogen sie die 63 Kilometer Luftlinie von der Station am Bremer Flughafen zum Krankenhaus in Friesoyte. Dort nahmen sie den Patienten auf und hoben ab Richtung Schweinfurt. Für den Transport nach Bayern mit einem Tankstopp in Göttingen benötigte der Hubschrauber knapp zwei Stunden. „In diesem Fall ging es weniger um Minuten, sondern darum, dass der Patient überhaupt in die Klinik gebracht werden konnte, die für ihn lebensnotwendig war – und das so schonend wie möglich“, so Pilot Reckermann. In Schweinfurt angekommen, übergaben Notärztin und Rettungsassistent den Patienten dem medizinischen Personal der Spezialklinik.

Doch der Einsatztag war noch nicht zu Ende. Während im Inneren des Krankenhauses die Übergabe des Patienten stattfand, bekam Pilot Reckermann einen weiteren Einsatz per Funk: Im Uniklinikum Marburg musste ein 66 Jahre alter Patient mit künstlichem Herz wegen des Verdachts einer Fehlfunktion in die Medizinische Hochschule Hannover geflogen werden. Auch hier war der Hubschrauber der DRF Luftrettung erste Wahl. Denn wenn jede Minute zählt und große Entfernungen überbrückt werden müssen, ist ein Hubschrauber in vielen Fällen das beste Transport-mittel.

Auf dem Rückflug von Schweinfurt nach Bremen konnte die Besatzung von Christoph Weser diesen Einsatz übernehmen. Nach der Übergabe des Herzpatienten in Hannover war es für die Besatzung nur noch ein Katzensprung bis zur Heimatstation am Bremer Flughafen. Rund 900 Flugkilometer standen am Ende dieses ungewöhnlichen Einsatztages im Bordbuch von „Christoph Weser“.

Die DRF Luftrettung

Die DRF Luftrettung setzt an 30 Stationen in Deutschland und Österreich Hubschrauber für die Notfallrettung und den Transport von Intensivpatienten zwischen Kliniken ein, an acht davon sogar rund um die Uhr. Darüber hinaus holt die DRF Luftrettung mit ihren Ambulanzflugzeugen im Ausland verletzte oder erkrankte Förderer des DRF e.V. zurück, wenn dies aus medizinischen Gründen notwendig ist. Im vergangenen Jahr starteten die rot-weißen Luftretter zu rund 38.000 Einsätzen.

Zur Finanzierung ihrer Arbeit ist die gemeinnützig tätige Organisation dabei auf die Unterstützung von Förderern angewiesen. Mehr Informationen gibte online unter www.drf-luftrettung.de oder www.facebook.com/drfluftrettung.

Foto: DRF Luftrettung

 


Veröffentlicht am: 27.07.2015

AusdruckenArtikel drucken

LesenzeichenLesezeichen speichern

FeedbackMit uns Kontakt aufnehmen

NewsletterNewsletter bestellen und abbestellen

TwitterFolge uns auf Twitter

FacebookTeile diesen Beitrag auf Facebook

Hoch: Hoch zum Seitenanfang

Nächsten Artikel: lesen

Vorherigen Artikel: lesen

 

 


Werbung

 


Werbung

 


Werbung

 


Werbung

Neu auf genussmaenner.de


 

 
         
             
     
     
     

 

Service
Impressum
Kontakt
Mediadaten
Newsletter
Nutzungshinweise
Presse
Redaktion
RSS 
Sitemap
Suchen

 

Besuchen Sie auch diese Seiten in unserem Netzwerk
| Börsen-Lexikon
| fotomensch berlin - der Fotograf von genussmaenner.de
| Frauenfinanzseite
| Geld & Genuss
| geniesserinnen.de
| gentleman today - Edel geht die Welt zu Grunde
| instock
| marketingmensch | Agentur für Marketing, Werbung & Internet
| Unter der Lupe

 

Rechtliches
© 2007 - 2017 by genussmaenner.de, Berlin. Alle Rechte vorbehalten.

Lesezeichen:
 Del.icio.us Google Bookmark Reddit