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Zum Shopping verführt

Wie Modeunternehmen gegen die typisch männliche Einkaufsallergie vorgehen

„Ein Mann kann anziehen, was er will – er bleibt doch nur ein Accessoire der Frau.“ Coco Chanel, französische Modedesignerin und berühmt für das Parfüm Chanel N°5, hat die Männer bereits im letzten Jahrhundert quasi zu einer Handtasche degradiert.

Notorische Shoppingmuffel werden darüber wohl nur mit den Schultern zucken. Für was gibt es denn sonst die bessere (weibliche) Hälfte, die für sie den lästigen Einkauf erledigt und sie auch noch – zumindest meistens – besser als eine Handtasche aussehen lässt? Tatsächlich decken laut einer aktuellen Umfrage von Stylefruits 83 Prozent aller Frauen in Deutschland ihre Partner mit Klamotten ein. Doch was ist mit den Single-Männern? Die stecken oftmals in einem Dilemma: Wenn sie nicht gerade zu den elf Prozent der Männer gehören, die Shopping und Mode als ihr Hobby bezeichnen, müssen sie den ungeliebten Schritt in eine Fußgängerzone selbst wagen – oder sich in der bequemen Sicherheit des Internets neu einkleiden. Dafür gibt es mehrere Strategien.

Nur wenig wird zwischen Männern und Frauen so kontrovers diskutiert wie Shopping. Lässt die Aussicht auf ausgiebige Einkaufstouren bei Frauen meistens Glückshormone ausströmen, weckt sie bei Männern hauptsächlich Verzweiflung und Unverständnis. Denn die männliche Spezies ist seit Jahrtausenden aus evolutionsbiologischen Gründen auf das Jagen spezialisiert. Gesucht und gekauft wird, was zum Leben gebraucht wird – nicht mehr und nicht weniger. Mittlerweile haben Männer ihre eigenen Strategien entwickelt, um diese ungeliebte Tätigkeit hinter sich zu bringen.

Laut einer Umfrage von Stylefruits unter 1.037 Männern gehören fast ein Viertel der Befragten – 23 Prozent – dem Shoppingtyp an, der bereits vor dem Einkauf ganz genau weiß, was er will, und dieses Ziel dann auch schnurstracks verfolgt, um so schnell wie möglich den Laden wieder verlassen zu können. Daneben gibt es den so genannten Pflicht-Shopper, der mit 20 Prozent auf Platz zwei liegt und sich etwa zweimal im Jahr dazu durchringt, sich bei einem Großeinkauf mit neuen Klamotten einzudecken.

17 Prozent der Männer shoppen lieber vom Sofa aus im Internet

Fehlen darf natürlich auch der Online-Shopper nicht, der mit 17 Prozent zu Buche schlägt und auf dem Vormarsch ist. Die Möglichkeit, nicht in stickige Kaufhäuser zu müssen, dem erst mal eine lästige und oftmals langwierige Parkplatzsuche vorangeht, lassen sich mittlerweile neben vielen Frauen auch zahlreiche Männer nicht entgehen. Von zuhause aus einzukaufen ist definitiv zu einer bequemen Methode geworden. Außerdem ist mit 15 Prozent auch der Sparfuchs mit von der Partie. Da Männer von Klamotten selten viel mehr erwarten als dass sie passen und sie damit nicht gerade wie von vorgestern wirken, achten sie weit mehr als Frauen auf das Preisschild und schlagen dann lieber bei guten Angeboten zu.

Und dann ist da auch noch der Hamsterkäufer zu vermelden. Wenn der Kollege im Büro jeden Tag dasselbe Hemd trägt, sollte nicht unbedingt direkt darauf geschlossen werden, dass er seine Klamotten nur einmal in der Woche wäscht. Denn viele Männer denken einfach pragmatisch und kaufen sich dasselbe Teil gern zwei- oder dreimal, falls es gut passt. Zu guter Letzt ist da noch der bereits erwähnte Shoppingfreund, der mit elf Prozent zu einer eher seltenen Spezies gehört.

Spezielle Angebote für Shoppingmuffel sollen das Einkaufen erleichtern

Wie also kann man(n) den obligatorischen Einkaufsstress möglichst entspannt hinter sich bringen, den offenbar 87 Prozent der deutschen Männer mit Shopping verbinden? Viele Modeunternehmen sind bereits dabei, ihre Angebote an die Bedürfnisse von Shoppingmuffeln anzupassen. Besonders Online-Versandhändler lassen sich so einiges einfallen, um die männliche Kundschaft anzulocken.

Nur wenige Unternehmen setzen auf die Simplify your Life-Methode: Übersichtlichkeit, Bezahlbarkeit, Schnelligkeit. Es ist nämlich eine allgemein bekannte Tatsache, dass Männer – anders als Frauen – nicht in zwanzig verschiedene Läden stürmen, um sich am Schluss für ein Oberteil zu entscheiden, das bereits im ersten Geschäft ausgiebig begutachtet wurde. Viele Anbieter wie etwa Zalando verfahren – trotz Studien, die zu einem gegenteiligen Schluss kommen – nach dem Motto, mehr sei mehr und bieten deshalb eine unüberschaubare Auswahl an.

Wie soll man(n) dann einfacher an Klamotten kommen, die ihn auf Partys wie auch im Arbeitsalltag gut aussehen lassen? Wer zumindest Wert auf durchdachte Outfits legt, für den gibt es auch Onlineshops, die sich besser an die männlichen Einkaufsbedürfnisse angepasst haben. Einer davon ist Casualman, der sich auf den Vertrieb von Männermode im Freizeitbereich spezialisiert hat. Und was bei der Frauenwelt wohl eher für Stirnrunzeln sorgt, könnte den Männern ein erleichtertes Seufzen entlocken, denn der Versandhändler bietet im Gegensatz zu den meisten anderen Onlinehändlern eine überschaubare Auswahl an Artikeln und Marken. Und um es den Shoppingmuffeln noch einfacher zu machen, bietet das Unternehmen 1-Klick-Shopping an: Dafür stellt der Chefeinkäufer und gelernte Modedesigner regelmäßig Outfits zusammen, die mit einem einzigen Klick gekauft werden können. Kein Gerenne von der Hosenabteilung im Erdgeschoss zu den Shirts im zweiten Stock und anschließend zu den Hemden im Keller, kein Vor- und Zurückklicken durch 500 Treffer zur Suchanfrage „braune Jacke“. Stattdessen passen bei Casualman alle Teile – zum Beispiel ein Outfit aus Jeans, Hemd, Gürtel und Schuhen – perfekt zusammen. Dadurch kann man sich auch gleich vorstellen, wie eine Kombination wirkt. Zudem sind die Marken-Outfits im unteren bis mittleren Preissegment von etwa 100 bis 300 Euro zu finden. Da dies alles bequem innerhalb kurzer Zeit vom Sofa aus erfolgen kann, freut diese Art des Einkaufens wohl nicht nur den Sparfuchs.

Modomoto und Outfittery haben einen anderen Ansatz gewählt: Die Unternehmen wurden von Frauen gegründet, deren Partner ebenfalls zu den Shoppingmuffeln gehören. Anhand eines Fragebogens und eines persönlichen Telefongesprächs informieren sich die Styleexpertinnen deshalb darüber, welche Vorlieben die Kunden haben und schnüren anschließend ein Überraschungspaket zusammen, das innerhalb von zehn Werktagen an den Kunden ausgeliefert wird. Teile, die nicht passen oder gefallen, können ganz einfach zurückgeschickt werden. Die Kleidungsstücke befinden sich jedoch in den meisten Fällen in einem oberen Preissegment, sodass ein Paket schon mal einen Gesamtwert von 1.000 Euro überschreiten kann. Damit sieht man stylisch aus und punktet mit Eleganz und Geschmack bei der Damenwelt, die Sparfüchse unter den Shoppingmuffeln dürfte dieses Angebot aber eher weniger reizen.

Wer glaubt, seine zukünftige Freundin und – wenn er Glück hat, auch Einkaufschefin – mit teuren Klamotten beeindrucken zu müssen, ist mit Modomoto und Outfittery deshalb wohl besser beraten. Ungeduldige Männer jedoch, die ungern auf Überraschungspakete warten, Geld für Fußballkarten oder ein neues Auto sparen und dennoch gut aussehen wollen, sollten sich deshalb eher an Anbieter wie Casualman halten.

Quelle: ABOPR Pressedienst B.V./Casualman GmbH

Grafik: Stylefruits GmbH

 


Veröffentlicht am: 22.08.2015

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