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Städtetrip im Herbst

Baku lockt mit Palästen, leuchtenden Türmen und großer Kreativität

Wer ein exotisches Reiseziel für einen Städtetrip sucht, sollte den Blick gen Kaukasus richten. Am geographischen Übergang von Europa nach Asien hat sich Baku in den vergangenen Jahren zu einer pulsierenden Metropole entwickelt.

Mit gut zwei Millionen Einwohnern ist Aserbaidschans Hauptstadt die größte Stadt der Kaukasusregion. Geprägt ist sie von Kontrasten und maritimem Flair. In Baku strebt man danach sich immer wieder neu zu erfinden ohne dabei die eigenen Wurzeln zu vergessen. Ab Mitte September nimmt die Sommerhitze ab. Dann ist die beste Zeit Baku zu erkunden.

Relikte aus längst vergessener Zeit


Wo einst Handelsleute auf ihrem Weg entlang der Seidenstraße ihre Verkaufsstätten auf Zeit aufschlugen, fühlt man sich als Besucher heute in eine Welt wie aus Tausendundeiner Nacht zurückversetzt. Karawansereien, Moscheen, Restaurants und Galerien reihen sich in den engen Gassen aneinander. Am höchsten Punkt der historischen Altstadt Icheri Seher liegt der Schirwanschah-Palast, ein Gebäude-Ensemble mit Bestandteilen aus dem 15. Jahrhundert. Besonders beeindruckend sind die Tore des Divanana mit den feinen Stalaktitenwölbungen und arabischen Inschriften. Die Palastanlage ist Teil der UNESCO-geschützten Altstadt. Zu den weiteren Highlights innerhalb der Stadtmauern zählt der ungewöhnlich geformte Jungfrauenturm Qiz Qalasi, der Feueranbetern vermutlich als heilige Sätte diente.

Moderne Architekturhighlights

Gänzlich gegensätzlich züngeln die drei Türme der Flame Towers als Wahrzeichen des modernen Bakus in den Himmel und prägen die Silhouette der Stadt. Obgleich die Türme einen architektonischen Kontrast von mehreren Jahrhunderten zur ummauerten Altstadt bilden, fügen sie sich harmonisch ins Stadtbild ein. Allabendlich erstahlt das Gebäude-Trio in einem farbenreichen Spektakel. Die Aussichtsplattform des Dagüstü Park ist ein beliebter Ort für Fotoaufnahmen mit den Türmen im Hintergrund und bietet einen wunderbaren Ausblick über die gesamte Bakuer Bucht. Mit dem Heydar Aliyev Center hat die britisch-iranische Stararchitektin Zaha Hadid in Baku ein weiteres modernes Architekturdenkmal geschaffen. Hinter der geschwungenen Fassade mit den riesigen Glasfensterfronten befinden sich ein Kongresszentrum, eine Galerie und ein Museum mit wechselnen Ausstellungen.

Kunst verbindet

Eine Verbindung zwischen alt und neu schaffen auch Künstler verschiedener Bereiche. Längst hat sich Baku als Schmelztiegel der Kreativen des Landes entwickelt. Einige der Kunstschaffenden verarbeiten traditionelle Elemente, Muster und Materialien, indem sie neue Techniken anwenden und das reiche Kulturerbe so in die Sprache des 21. Jahrhunderts übersetzen. Nicht nur Kunst, sondern auch Gebrauchsgegenstände und Möbel entstehen auf diese Weise. Historische Glas-Mosaik-Fenster Shebeke oder das Buta-Symbol, ein flammen- oder halbmondförmiges Ornament, zieren Kissen und Bilder. Traditionelle Teppiche werden von Künstlern in einen anderen Kontext gebracht. Themen aus der aserbaidschanischen Geschichts- und Geschichtenwelt werden verarbeiten. Die Non-Profit-Organisation YARAT (Yarat bedeutet „erschaffen“) hat sich zum Ziel gesetzt zeitgenössische aserbaidschanische Kunst national und international zu fördern. Über 20 Künstlern dient die Organisation als Plattform um ihre Kunst auszustellen. Bis 5. Oktober finden im Rahmen des 3. Baku Public Art Festival Ausstellungen, Film-Workshops, Kurse sowie Gesprächsrunden mit Künstlern statt.

Gut angebunden

Seit Mai verbindet die aserbaidschanische nationale Airline AZAL in nur knapp fünf Stunden Flugzeit Berlin zweimal wöchentlich mit Baku und bietet damit ideale Voraussetzungen für einen Städtetrip. Auch Lufthansa fliegt mehrmals wöchentlich nonstop von Frankfurt nach Baku. Flugpreise starten ab Euro 400 für Hin- und Rückflug.

Für die Einreise nach Aserbaidschan ist ein Visum notwendig. Dieses sollte spätestens drei Wochen vor Abreise beantragt werden. Eine Reihe aserbaidschanischer Agenturen stellt das E-Visum aus. Alternativ kann das Visum auf postalischem Weg über das Honorarkonsulat von Aserbaidschan in Stuttgart beantragt werden. Weitere Informationen zum Visa-Prozess sind unter www.aserbaidschan-tourismus.de abrufbar.

Aserbaidschan liegt in der Kaukasusregion in Vorderasien und grenzt an Russland, Georgien, Armenien und den Iran. Durch die Exklave Nachitschewan besitzt Aserbaidschan eine elf Kilometer lange Grenze mit der Türkei. Im Osten wird Aserbaidschan vom Kaspischen Meer - dem größten Binnensee der Welt - begrenzt. Mit neun von weltweit elf vorherrschenden Klimazonen bietet Aserbaidschan eine wahre Vielfalt an Landschaften: von Halbwüsten und Steppen über subtropische Regionen bis hin zu Gebirgen mit schneebedeckten Gipfeln. Die Hauptstadt Baku mit einem besonderen Mix aus geschichtsträchtigen Monumenten wie der zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärten Altstadt Icheri Sheher und modernsten Gebäuden wie den Flame Towers ist spätestens seit der Austragung des Eurovision Song Contest europaweit bekannt. In den Städten entlang der alten Seidenstraße lebt das orientalische Erbe fort.

Quelle: Tourismusbüro von Aserbaidschan

 


Veröffentlicht am: 28.08.2015

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