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Morgengruß von Helmut Harff: Sturm im Glas

... bedeutet nichts schlimmes

Gestern war ich auf einer sehr anstrengenden Recherche. Es ging über mehrere Kilometer bei herrlichem Sonnenschein auf den "längste Schank der Welt". So bezeichnet sich nicht zu unrecht die seit fünf Jahren stattfindende Genussmeile in der Region Wienerwald.

An unzähligen Ständen bieten rund 80 Winzer aus der Region leckeres aus ihren Kellern an. Die Highligts sind die Weißweinsorten Zierfandler und Rotgipfler. Überall wurden außerdem unzählige Schmanckerl aus der reichhaltigen österreichischen Küche angeboten.

Ja, der Wein war überall lecker. Viele Weine gibt es nur in der Region Wienerwald und die Winzer sind zurecht stolz auf ihre Erzeugnisse. Doch ich hatte ein Problem. Da gab es merkwürdige Getränke. Mal las ich was von Most, mal von Sturm. Most, den kenne  ich ja noch, doch was bitte ist Sturm.

Ich fragte nach und bekam die Antwort, das sei noch nicht fertig vergorener Wein. Sozusagen, der erste Schluck des neuen Jahrgangs. Warum sagen die nicht einfach Federweißer. Dann hätte ich gewusst, was ich da gerade im Glas hatte. Den Sturm gibt es übrigens in der weißen, der roten und der Rose-Variante. Ich erfuhr auch, dass man mit Sturm im Glas weder anstößt, noch sich zuprostet. Das ist nur dem fertigen Wein vorbehalten. Das ist wohl auch der Grund, weshalb der Sturm nicht im Weinglas, sondern in kleinen Glasbembeln, Henkelgläsern, ausgeschenkt wird.

Mir hat der Sturm sehr gut geschmeckt. Dazu österreichische Spezialitäten wie Grammeln, Käsekrainer oder, oder oder... und der Tag ist perfekt.

Ich erfuhr dann noch, dass es nicht nur Most - den Traubensaft - und den Sturm gibt, sondern dass man hier auch noch den Staubiger oder einen Gestaubter trinkt. Staubiger Wein? Was ist das für ein Unsinn? Staubiger nennt man hier einen Wein, den man zu Martini, also um den 11. November trinkt. Na, da muss ich wohl noch einmal ins Weinviertel, vielleicht noch einmal ins malerische Gumpodskirchen kommen. Dann probiere ich einen Staubiger zur knusprigen Martinsgans.

Sicherlich habe ich dann auch die Möglichkeit dabei zu sein, wie aus dem Staubiger ein richtiger Wein wird. Dafür ist der Pfarrer zuständig. Denn erst wenn er gesegnet hat, was da im Fass lagert, darf sich der Rebensaft Wein nennen. Es dauert eben seine Zeit, bis aus Trauben ein Göttertrank wird.

Übrigens: Alle Winzer und Fachleute die ich auf der Genussmeile,  die entlang des 1. Wiener Wasserleitungswanderwegse führt, waren voll des Lobes über den 2015er Wein.

Doch nun genug vom Alkohl. Jetzt gib es zum Frühstück hier im wunderschönen Hotel "Landgasthof Moserhof" erst einmal einen tollen Kaffee.

Ihnen wünsche ich ein tolles Sonntagsfrühstück.

 


Veröffentlicht am: 13.09.2015

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