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20.08.2017

 

 

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Erstes Frauenteam für die BMW Motorrad International GS Trophy

Stephanie Bouisson, Amy Harburg und Morag Campbell reisen 2016 nach Thailand

BMW Motorrad International GS Trophy, Qualifikation Frauenteam, v.l.n.r. Finalistinnen Morag Campbell (SA), Stephanie Bouisson (FR), Amy Harburg (AU) (09/2015)

Vom 13. bis 15. September kämpften an der Country Trax Off-road Riding Academy in Südafrika zehn GS Fahrerinnen aus Großbritannien, Frankreich, Spanien, Island, den USA, Kanada, Brasilien, Thailand, Australien und Südafrika um den ultimativen Preis – einen Platz im ersten reinen Frauenteam, das an der International GS Trophy 2016 in Südostasien vom 28. Februar bis zum 5. März 2016 teilnehmen wird.


Nach 13 harten Einzelwettkämpfen, die an drei Wettbewerbstagen zu bewältigen waren, errang Stephanie Bouisson aus Frankreich den Gesamtsieg, gefolgt von Amy Harburg aus Australien auf dem zweiten Platz und dicht dahinter von Morag Campbell aus Südafrika auf dem dritten Rang. Alle drei Damen werden BMW Motorrad Geschichte schreiben, denn sie nehmen als allererstes Frauenteam an der BMW Motorrad International GS Trophy teil, die im nächsten Frühjahr in Thailand stattfindet.

Von Anfang an herrschte bei diesem einzigartigen „Qualifier“ bei Country Trax ein überaus inspirierender Geist der Kameradschaft unter den zehn Damen, die immerhin aus allen Teilen der Welt kamen und denen zunächst nur die Liebe zu BMW GS Motorrädern gemeinsam war.

Die in der ersten Hälfte dieses Jahres gestartete Suche nach einem
GS Fahrerinnen-Trio für die Teilnahme am Finale der internationalen GS Trophy führte zu einem atemberaubenden Ergebnis: 119 Frauen aus 29 Ländern bewarben sich. Sie alle brannten darauf, zu beweisen, dass sie in der Lage waren, ihr Land – sowie auch ihr Geschlecht – beim berühmtesten Kunden-Offroad-Motorradsportevent der Welt zu repräsentieren.

Eine Jury wählte unter allen eingegangenen Bewerbungen zehn Frauen aus, die sich am besten für die Teilnahme am Qualifying in Südafrika eigneten. Diese zehn Frauen kamen aus allen Kontinenten der Erde (Europa, Amerika, Afrika, Asien und Australien) und waren zwischen 26 und 46 Jahre alt.

Der Qualifier für das Frauenteam begann offiziell am Sonntag, dem
13. September, auf dem Gelände der Country Trax Off-road Riding Academy in der Nähe von Johannesburg. Zum Einsatz kamen BMW R 1200 GS Motorräder, die zum Schutz vor den Härten des Offroad-Wettkampfs mit Original BMW Motorrad Zubehör ausgestattet waren. Denn die Aufgaben, die die Frauen zu bestehen hatten, waren genauso anspruchsvoll wie die aller anderen GS Trophy Qualifyings, und in diesem Fall waren sie praktisch sogar identisch mit denen des südafrikanischen Qualifyings, das am selben Ort stattgefunden hatte.

Gleich nach ihrer Ankunft hatten sich die Frauen der ersten Herausforderung zu stellen. In einem Wettkampf gegen die Uhr mussten sie ihre Zelte für die Nacht aufschlagen. Die übrigen Challenges des ersten Tages hießen „Blind fahren“, „Fritz-Garten“ und „Seil um den Baum“. Nach dem anschließenden Willkommensdinner war für die Frauen aber noch längst nicht Schluss mit Motorradfahren. In völliger Dunkelheit hatten sie noch eine letzte Herausforderung zu meistern: den „Irrgarten“. Am späten Abend wurden die Rankings aufgestellt und die Namen der drei besten Teilnehmerinnen bekanntgegeben. Amy Harburg aus Australien war früh in Führung gegangen, die Lokalmatadorin Morag Campbell belegte den zweiten und Jennifer Huntley aus Großbritannien den dritten Platz.

Tag zwei begann für das multinationale Frauenaufgebot in aller Frühe. Nach einem Fotoshooting, bei dem die Teilnehmerinnen mit ihren jeweiligen Nationalfahnen in Szene gesetzt wurden, erwarteten sie am späteren Vormittag neue Herausforderungen unter den Bezeichnungen „Der Wald“, „Die Felsen“, „Der Schlamm“ und „Der Ring des Leidens“. All diese Challenges wurden im Kampf gegen die Uhr ausgetragen. Am Nachmittag stellten die Frauen ihr Können auf der Endurostrecke „Höhen und Tiefen“ unter Beweis. Die letzte Herausforderung des Tages trug den schlichten Namen „Das Oval“.

Nachdem so viele Aufgaben absolviert und praktisch alle Fertigkeiten auf den Prüfstand gekommen waren, rechnete man damit, dass sich dramatische Verschiebungen im Ranking ergeben würden. Für die Überraschung des Tages sorgte Stephanie Bouisson aus Frankreich, die nicht nur Tagessiegerin war, sondern auch in der Gesamtwertung vom fünften auf den ersten Platz vorrückte. Tageszweite war Amy Harburg aus Australien, die auch Gesamtzweite blieb, und Tagesdritte wurde Jennifer Huntley aus Großbritannien, die in der Gesamtwertung jedoch hinter der Lokalmatadorin Morag Campbell auf den vierten Rang zurückfiel.

Für den 15. September – den letzten Wettkampftag – waren nur noch zwei Herausforderungen vorgesehen. Da aber eine Menge auf dem Spiel stand und sehr viel zu verlieren (oder zu gewinnen) war, musste jede Teilnehmerin entscheiden, ob sie auf Risiko oder auf Sicherheit gehen wollte. Bei der ersten Challenge – der „Elefantenwende“ – mussten die Frauen etwa 50 Meter weit tiefen Sand durchpflügen, mit ihrem Motorrad einen Kegel umfahren und danach zum Startpunkt zurückkehren. Die zweite Aufgabe hieß „Geschicklichkeits-Challenge“ und war alles andere als einfach. Sie bestand aus einer Reihe anspruchsvoller Hindernisse, die in Trial-Manier auf einem anspruchsvollen Kurs zu bewältigen waren, der jede fahrtechnische Schwäche sofort entlarvte, unter anderem an der „Kaffeemühle“, auf einer Wippe, beim Sprung über einen Baumstamm, durch tiefe Spurrillen und über parallele Stämme, um nur einige zu nennen.

Nachdem alle Damen die Challenge hinter sich hatten, zogen sich die Streckenposten und Juroren zurück, um die Ergebnisse zusammenzutragen. Währenddessen umarmten sich die zehn Teilnehmerinnen und bauten sich – ganz im Sinne des wahren GS Trophy Spirits– geigenseitig durch aufmunternde Worte auf. Ihre letzte (nicht gewertete) Aufgabe bestand darin, ihre Zelte abzubrechen, ihre Taschen zu packen und auf die Ergebnisse zu warten.

Diese ließen nicht lange auf sich warten. Alle Wettkämpferinnen wurden für ihre erstaunlichen Leistungen geehrt, die sie im Laufe des harten, aber ungeheuer unterhaltsamen Qualifiers gezeigt hatten. In seinem Statement zu diesem GS Trophy Erlebnis sprach Dr. Ralf Rodepeter, Leiter Marketing BMW Motorrad, allen teilnehmenden Frauen seine Anerkennung für ihre überragenden Leistungen und ihr Engagement aus: „Sie alle sind Gewinnerinnen, allein schon deshalb, weil sie es bis nach Südafrika geschafft haben, um bei diesem Qualifier anzutreten. Alle Teilnehmerinnen, die bis zum Schluss gekämpft haben, sich aber auch bei allen Herausforderungen gegenseitig unterstützt haben, stellten wahren Kameradschaftsgeist unter Beweis. Natürlich gibt es die drei Glücklichen, die die Chance erhalten, nach Thailand zu reisen, doch alle zehn sollten sich als Gewinnerinnen sehen wegen der Art und Weise, wie sie hier als Familie zusammengekommen sind und den einzigartigen GS Spirit gezeigt haben. Wir hoffen aufrichtig, dass diese tollen Botschafterinnen ihre Leidenschaft in ihre Länder und Motorrad-Communities tragen und noch mehr Frauen zum GS Lifestyle ermutigen werden.“

Gesamtwertung und Punkte:
- Stephanie Bouisson (Frankreich) – 1931 Punkte
- Amy Harburg (Australien) – 2098 Punkte
- Morag Campbell (Südafrika) – 2153 Punkte
- Jennifer Huntley (Großbritannien) – 2824 Punkte
- Inga Birna Erlingsdottir (Island) – 3046 Punkte
- Iciar Tatay (Spanien) – 3280 Punkte
- Caroline Stevenson (Kanada) – 3415 Punkte
- Kim Krause (USA) – 4146 Punkte
- Rosa Freitag (Brasilien) – 5621 Punkte
- Dusita Nasuriyawong (Thailand) - Aufgabe.

Statements der drei Gewinnerinnen


Erster Platz: Stephanie Bouisson (Frankreich): „Im vergangenen Mai habe ich am französischen GS Trophy Qualifier teilgenommen und einige Zeit später rieten mir Freunde, mich um eine Teilnahme an diesem neuen Qualifying für Frauen zu bewerben. Ich dachte: warum eigentlich nicht? Denn ich wollte Südafrika erleben. Ich bin wirklich überrascht, es geschafft zu haben, und freue mich riesig auf ein großes neues Abenteuer, auf neue Freundschaften und auf das Motorradfahren dort. Dass ich das Qualifying tatsächlich gewonnen habe, finde ich einfach unglaublich. Ich bin sehr stolz, im nächsten Jahr bei der internationalen GS Trophy in Thailand alle Motorradfahrerinnen repräsentieren zu dürfen.“

Zweiter Platz: Amy Harburg (Australien): „Ich bin mit großer Begeisterung zu diesem Qualifying gekommen. Meine Erwartungen an mich selbst waren sehr hoch. Vor unserer Begegnung hier konnte ich die anderen Frauen aber nur schwer einschätzen. Meine Erwartungen an diesen Südafrikaaufenthalt wurden aber definitiv noch übertroffen. Ich finde es großartig, tatsächlich mit im Team zu sein. Ich freue mich darauf, nach Thailand zu reisen und den BMW Fans in aller Welt zu zeigen, wie sich diese GS Bikes fahren lassen und was wir alle gemeinsam zu leisten imstande sind. Meine Teamkolleginnen sind unglaublich toll, und so kann ich es kaum erwarten, mit ihnen gemeinsam das erste reine Frauenteam zu stellen.“

Dritter Platz: Morag Campbell (Südafrika): „Ich habe damit gerechnet, bei diesem GS Trophy Qualifying der Frauen Spaß zu haben und mich zu amüsieren, aber ich ahnte nicht, wie viel ich dabei lernen würde. Unzählige Menschen boten mir ihre Unterstützung an, teilten ihr Wissen mit mir und halfen mir, echtes Gemeinschaftsgefühl zu erleben, das einfach fantastisch war. Ich glaube, dass ich immer noch unter Schock stehe, weil ich es bis unter die ersten drei geschafft habe. Bis zu dem großen Event liegen jetzt noch fünf Monate vor uns, in denen ich mein Fahrkönnen auf der GS verbessern und mit Stephanie und Amy in Kontakt bleiben will. Es wird einfach großartig sein!“

 


Veröffentlicht am: 21.09.2015

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