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Sieben Fakten zur Parodontitis

2015 jährt sich der Tag der Zahngesundheit zum 25. Mal

Dieses Datum ist ein Grund, zurückzublicken und das Erreichte zu feiern. Was ist das Erreichte? Weniger Karies? Die Parodontitis ist aber nach wie vor weit verbreitet. Nicht selten kommt es zum Zahnausfall.

Hier einige wissenswerte Fakten:

1)
Bei einer Parodontitis – im Volksmund Parodontose genannt – handelt es sich um eine Entzündung des Zahnbetts. Sie geht aus einer Zahnfleischentzündung hervor. Mehr als 80 Prozent der über 35-Jährigen leiden an Parodontitis.

2) Ursache der Entzündungen sind bakterielle Zahnbeläge, sogenannte Plaques. In der Mundhöhle des Menschen leben mindestens 500 Bakterienarten, die meisten sind jedoch harmlos. Werden die Zähne mangelhaft gereinigt oder ist die natürliche Immunabwehr geschwächt, kann sich das Gleichgewicht verschieben und schädliche Bakterien gewinnen die Oberhand. Die Stoffwechselgifte der Bakterien lösen dann eine Entzündung aus.

3) Eine Parodontitis verläuft in mehreren Schritten: Zuerst bilden sich Bakterienbeläge, die zu einer Zahnfleischentzündung führen. Ein typisches Symptom dafür ist Zahnfleischbluten. Greift die Entzündung auf das Zahnbett über, entsteht zwischen Zahnwurzel und Zahnfleisch ein Spalt – eine Zahnfleischtasche. Darin vermehren sich die Bakterien weiter, das Zahnfleisch geht zurück und der Kieferknochen entzündet sich ebenfalls. Der stützende Knochen geht verloren und die Entzündung zerstört das umliegende Bindegewebe. Als Folge lockert sich der Zahn und fällt am Ende aus.

4) Eine unbehandelte Parodontitis ist der Hauptgrund für Zahnverlust bei Erwachsenen. In Deutschland sind laut dem Deutschen Institut für Ernährung mehr als 20% der Menschen zwischen 65 und 74 Jahren von Zahnlosigkeit betroffen. Im schlimmsten Fall gelangen bei einer unbehandelten Parodontitis Keime in die Blutbahn und ein Herzinfarkt oder ein Schlaganfall sind die Folge. Bei Schwangeren kann eine Parodontitis zu Frühgeburten führen.

5) Eine gründliche Mundhygiene ist die wichtigste Maßnahme, einer Parodontitis vorzubeugen. Neben der Zahnreinigung mit Zahnbürste, Zahnzwischenraumbürste und Zahnseide ist eine regelmäßige zahnärztliche Kontrolle sinnvoll. Um die Parodontitis-Erreger abzutöten, eignen sich individuell abgestimmte Mischungen aus ätherischen Ölen (z.B. Parodolium). Die Mundspül-Lösungen können schädliche Bakterien effektiv beseitigen. Da sie keinen Alkohol enthalten, schmecken sie nicht scharf. Durch die ätherischen Öle sorgen sie für ein angenehm frisches Gefühl im Mund.

6) Die Behandlung der Parodontitis beseitigt die verursachenden Bakterien, um die Entzündung zu stoppen. Zahnstein – also verkalkte Zahnbeläge – sollte der Zahnarzt regelmäßig entfernen. Denn an der rauen Oberfläche des Zahnsteins können sich Bakterien besonders gut ansiedeln. Bei einer professionellen Zahnreinigung säubert der Zahnarzt die Zahnfleischtaschen. Ist die Parodontitis fortgeschritten, befreit der Zahnarzt die Zahnfleischtaschen von Belägen und entfernt krankes Gewebe chirurgisch. In besonderen Fällen verordnet er Antibiotika. Begleitend können auch hier Mundspülungen mit ätherischen Ölen eingesetzt werden. Um die Mundwässer und die Antibiotika optimal auf die vorhandenen Bakterien abzustimmen, ist es sinnvoll, das Keimspektrum zu bestimmen. Dazu nimmt der Zahnarzt eine Bakterienprobe aus der Zahnfleischtasche und lässt sie in einem Labor untersuchen (z.B. ParoCheck).

7) Risikofaktoren für eine Parodontitis sind neben mangelnder Mundhygiene genetische Veranlagung, Stress, Rauchen, Diabetes, bestimmte Medikamente und eine unausgewogene Ernährung. Raucher sind besonders gefährdet, ihre Zähne in jungen Jahren zu verlieren. Rauchen verengt die Gefäße, deshalb blutet das Zahnfleisch trotz Parodontose nicht. Damit fällt bei Rauchern ein wichtiges Warnzeichen weg.

Bild: Dieter Schütz / pixelio.de

 


Veröffentlicht am: 25.09.2015

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