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25 Jahre Wiedervereinigung

Die größten Charthits seit der Wende

25 Jahre Deutsche Einheit - das sind 25 Jahre gemeinsame Musikgeschichte, deren Highlights der offizielle Chartermittler GfK Entertainment jetzt zusammengestellt hat. Von Wende-Hymnen bis zu den Trends der 1990er und 2000er sowie dem deutschsprachigen Albumrekord 2015 als vorläufigen Höhepunkt blickt die Bundesrepublik auf eine bewegte Zeit zurück.

Gleich zwei große Welthits dominierten die Offiziellen Deutschen Charts der Wendejahre: „Looking For Freedom“ von David Hasselhoff (1989, acht Wochen auf eins), sowie „Wind Of Change“ von den Scorpions (1991, elf Wochen auf eins). Neben internationalen Acts wie Phil Collins und Guns N’Roses sorgte Matthias Reim für Schlagzeilen. Sein Ohrwurm „Verdammt ich lieb‘ dich“ stand unglaubliche 16 Wochen auf Platz eins - so lange wie kein deutschsprachiger Song davor und danach.

In den Jahren 1992 bis 1994 boomte Eurodance, das Künstler wie Dr. Alban, Rednex oder Whigfield hervorbrachte. Beflügelt durch Loveparade & Co. wurde parallel auch das Techno-Genre immer beliebter. Sein Flaggschiff waren die Party-Spezialisten von Scooter, ihres Zeichens erfolgreichste deutsche Band in den Single-Charts der 1990er.

Zwar lösten sich Take That Mitte des Jahrzehnts auf, doch der Boyband-Welle tat dies keinen Abbruch: Backstreet Boys, Caught In The Act, ‘N Sync - sie alle erreichten vordere Positionen. Frischen Schwung in die deutsche Musikszene brachten HipHopper wie Die Fantastischen Vier oder die freche Girlgroup Tic Tac Toe. International landete Lou Bega mit seinem Sommerhit „Mambo No. 5“ 1999 den großen Wurf.

Immer wieder waren es auch tragische Ereignisse, die sich in der Hitparade widerspiegelten: 1997 stand nach dem Tod von Lady Di der Elton John-Song „Candle In The Wind“ für sieben Wochen vorne. Im Zuge der 9/11-Attentate stieg Enyas „Only Time“ im Oktober 2001 erstmals auf Platz eins.

Die 2000er waren geprägt von TV-Formaten wie „Popstars“, „Deutschland sucht den Superstar“ und „Big Brother“, die ein Dauerabo in den Charts hatten. Alleine die No Angels waren zusammengerechnet 352 Wochen platziert. Für die einen nervig, für die anderen kultig, führte an Klingelton-Figuren wie „Crazy Frog“ (Rang drei) oder „Schnuffel“ (acht Wochen auf eins) kein Weg vorbei.

Michael Jacksons Tod im Jahr 2009 sorgte für einen nie dagewesenen Run auf seine Musik. Sage und schreibe 24 Singles und neun Alben stürmten gleichzeitig in die Top 100. Ähnliche Fan-Reaktionen waren auch nach dem Tod von Amy Winehouse (2011), Whitney Houston (2012) und Udo Jürgens (2014) zu verzeichnen.

Noch bevor Lena den „Eurovision Song Contest“ 2010 gewann, stellte sie einen beeindruckenden Chartrekord auf: Als erste Künstlerin überhaupt stürmte sie mit drei Songs gleichzeitig in die Top 5. Ein Jahr später verewigte sich Lady Gaga in den Geschichtsbüchern und katapultierte „Born This Way“ einzig durch Downloadverkäufe an die Chartspitze. Videoplattformen wie YouTube förderten den Charterfolg von „Gangnam Style“, „Harlem Shake“ und Social-Media-Stars wie Y-Titty.

Im 25. Einheitsjahr kann schließlich konstatiert werden: Deutschsprachige Musik ist so beliebt wie nie zuvor. Erstmalig war im Juni die komplette Top 10 der Album-Charts von deutschsprachigen Interpreten besetzt. Künstler und Bands aus dem Osten (Kraftklub, Rammstein, Silbermond) und Westen der Republik (Pur, Die Toten Hosen, Santiano) sind gleichermaßen erfolgreich.

In all den Jahren wurden auch die Charts immer wieder angeglichen. 2001 wurde der wachsenden Bedeutung von E-Commerce Rechnung getragen und Amazon-Daten in die Systeme von GfK Entertainment eingespielt. 2004 kamen Downloads dazu; 2007 erfolgte die Umstellung von Mengen- auf Wertecharts. Seit 2014 zählen Premium-Streams von Anbietern wie Spotify für die Offiziellen Deutschen Charts und in den kommenden Wochen werden nach erfolgreich abgeschlossener Testphase auch die Zahlen von Apple Music berücksichtigt.

 


Veröffentlicht am: 01.10.2015

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