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Leuchtend reine Schwerelosigkeit

... der Dom Pérignon Vintage 2006

Mit dem Vintage 2006 hat es Dom Pérignon gewagt, nicht weniger als den fünften Jahrgang in Folge auf den Markt zu bringen – das ist ein einmaliger Vorgang in der Historie des Champagnerhauses.

Diese erste Dekade des neuen Jahrtausends war in der Tat erstaunlich und zählt sicherlich zu den großartigen Jahrzehnten, wie die Goldenen 20er und die 60er Jahre.

Dom Pérignon hatte es sich schon immer zum Ziel gesetzt, den Charakter eines ganzen Jahres widerzuspiegeln und wird diesem Vorsatz auch immer treu bleiben.

Das Klima hat sich seit den 90er Jahren kontinuierlich erwärmt. Für die Champagne bedeutet das eine verbesserte Reife der Trauben und generell bessere Bedingungen für den Weinanbau. Vier von diesen fünf aufeinanderfolgenden Jahrgängen waren in einem Stadium von intensiver Reife geerntet worden.

Im Verlauf eines Jahres erfahren die Reben verschiedene Wetterbedingungen. Dies beeinflusst die unterschiedlichen Komponenten, die die Reife der Traube anzeigen, sowohl was Qualität als auch Quantität angeht. In den letzten Wochen vor der Ernte aber auch währenddessen, nehmen Klima- und Wasserbedingungen direkten Einfluss auf die Konzentration dieser verschiedenen Komponenten.

Wenn wir von Vintages mit vollem, intensivem Charakter bei Dom Pérignon sprechen, dann ist das beispielsweise der Jahrgang 2003 mit seiner phenolischen Reife und mit etwas weniger Ausprägung der Vintage 2005. Dieser Reifegrad korrespondiert direkt mit der Farbe und dem Tanningehalt der Traube und entsteht durch außergewöhnliche Bedingungen. Die Weine sind strukturiert, physisch und oft konzentriert: die Bitternoten des Vintage 2003 und die „Eiserne Faust im Samthandschuh“ des Jahrgangs 2005.

Großzügige Jahrgänge mit aromatischer Reife sind die Vintages 2002 und 2006. Diese Weine scheinen eher von klassischer Natur zu sein, aber sie wurden bis an ihre Grenzen gebracht, so wie die Über-Reife der 2002er Chardonnay-Traube mit ihrem cremigen, sinnlichen und überraschend schwebenden Körper.

Die Großzügigkeit des Dom Pérignon Vintage 2006 ist superlativ, leuchtend und opulent. Der Wein ist fruchtig und fleischig. Der Jahrgang 2006 geht einen langen Weg, um seine Reife auszudrücken, mit einem modernen Touch, der seine Schatten auf einzigartige Momente vorauswirft, die da noch kommen mögen.

Wir dürfen nicht vergessen, dass das Klima im Jahre 2006 ungewöhnlich und im Ganzen gesehen heiß und trocken war. Die Reben wuchsen nicht kontinuierlich. Nach der Hitzewelle im Juli, ging es abrupt in einen kühlen und feuchten August über.

Die Reben wuchsen nicht kontinuierlich. Nach der Hitzewelle im Juli, ging es abrupt in einen kühlen und feuchten August über. Im Prinzip verdanken wir diesen Jahrgang dem September,

So eine Schicksalswende ist typisch für die Champagne. Was nun das Jahr 2006 so einzigartig macht, ist, dass die späte und anormale Hitzewelle, die die bemerkenswerte Reife der Trauben sichern konnte. Man muss geduldig und scharfsichtig sein, um dann im idealen Moment zu ernten. Man muss wissen, wie weit man alles sich selbst überlassen kann. Die Ernte, die dann vier Wochen dauerte, war laut Aufzeichnungen eine der längsten.

Die Reifung des Vintage 2006 im Keller, im Dom Pérignon-typischen Stil, ging sehr langsam voran. Erst sehr spät manifestierten sich die ersten Anzeichen der „Plénitude“ (Reifegrad). Lange Zeit wurde der Wein ausschließlich von der Reife der Früchte dominiert, die Struktur war noch zu durchlässig. Erst im Jahre 2015 konnte die Komplexität und Harmonie des ersten Reifegrades vollständig erreicht werden. Die ursprüngliche Großzügigkeit – üppig und taktil – wird durch eine klare Struktur verstärkt, die Frische und Präzision verleiht.

Der Jahrgang 2006

Gesamt gesehen war das Jahr 2006 warm und trocken, jedoch kontrastreich. Auf die große Hitze im Juli folgte ein ungewöhnlich kühler und nasser August. Im September folgten nochmal sommerliche Temperaturen, welche die wenigen Botrytisherde austrockneten und somit die überdurchschnittliche Reife dieses Jahrgangs ermöglichten. Die Lese begann am 11. September und dauerte fast vier Wochen.

In der Nase
Das Bouquet beeindruckt zunächst durch seine Lieblichkeit und leuchtend reine Schwerelosigkeit: Pastelltöne, blumig-fruchtige Noten, die sich entfalten und anschließend auch dunkleren Nuancen von kandierten Früchten, reifem Getreide und Geröstetem sowie einem Hauch Lakritz Raum geben.

Am Gaumen
Die im Herzen runde, üppige Fülle berührt den Gaumen zunächst verhalten. Dann breitet sie sich aus, entwickelt mehr Komplexität, gleitet eher seidig als cremig über die Geschmacksnerven. Am Ende ergibt sich ein schmelzender, edelbitterer und jodhaltig-salziger Gesamteindruck.

 


Veröffentlicht am: 08.10.2015

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