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Forschung auf dem Rücksitz

Man betrachte alles aus der Kundenperspektive

Das Verbundprojekt „eShuttle“ startet seinen operativen Testbetrieb am Flughafen Hannover. Der Lehrstuhl für Dienstleistungsmanagement an der TU Braunschweig, ITS Automotive Nord und die Wolfsburg AG untersuchen im Rahmen des Forschungsprojekts den Einsatz von Elektrofahrzeugen zur Personenbeförderung. Mit sieben Pkw und zwei Bussen beginnt der operative Betrieb. Zum Einsatz kommen die Fahrzeuge im innerbetrieblichen Transport sowie beim Transfer von Fahrgästen zwischen dem Flughafen Hannover und dem Stadtgebiet.

„Wir untersuchen die Rentabilität von Elektrofahrzeugen in Abhängigkeit von Streckenprofilen oder der Witterung. Wir sind zuversichtlich, schon heute Einsatzbedingungen zu identifizieren, bei denen Elektrofahrzeuge überlegen sind“, sagt David Woisetschläger, Professor für Dienstleistungsmanagement an der TU Braunschweig. Dass der Einsatz von Elektrofahrzeugen auch für die Betreiber wichtig ist, erklärt Gazi Yildirim, der mit seinem Unternehmen die notwendige Fahrzeugflotte bereitstellt: „Durch Elektromobilität können wir unseren Kunden ein entspanntes und gleichzeitig umweltfreundliches Fahrerlebnis bieten.“

Neben dem wirtschaftlichen Betrieb steht auch die Kundenperspektive im Mittelpunkt des Projektes. Insbesondere soll untersucht werden, ob Kunden für ökologisches Fahren bereit sind, tiefer in das Portemonnaie zu greifen. Dafür werden die Fahrgäste im Fahrzeug über eine Tablet-App sowie mit einem Fragebogen vor und nach der Fahrt zu Wahrnehmungen und Einstellungen gegenüber Fahrzeug und „eShuttle“-Service befragt. Projektleiter Christoph Weiß erklärt: „So wollen wir sehen, ob sich durch die Nutzung Veränderungen in der Einstellung gegenüber Elektrofahrzeugen feststellen lassen.“ Dr. Gerrit Schrödel vom Team Automobilforschung der Wolfsburg AG ergänzt: „Um die Skepsis privater und auch gewerblicher Nutzer gegenüber der Elektromobilität abzubauen, müssen wir Fahrerlebnisse im Alltag ermöglichen und Erfahrungen mit der Rentabilität sammeln.“

Das Verbundprojekt „eShuttle“ wird vom 1. Januar 2014 bis zum 30. Juni 2016 unter der Leitung des Lehrstuhls für Dienstleistungsmanagement der TU Braunschweig zusammen mit der Wolfsburg AG und dem ITS Automotive Nord vorgenommen und im Rahmen des Förderprogramms „Schaufenster Elektromobilität“ mit einer Gesamtsumme von rund 960.000 Euro vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert.

Text: TU Braunschweig/EH
Foto: TU Braunschweig

 


Veröffentlicht am: 13.10.2015

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